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Die Frist läuft ab: Sind die Voraussetzungen für einen Stichweg-Verzicht noch erfüllt?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:23

Seit FUNDUS das Grand Hotel in Heiligendamm eröffnet hat, beherrscht ein Thema die Diskussionen: Das eingezäunte Hotelgelände. Wo einst die Wege als Volkseigentum deklariert waren, versperren heute Zäune den Durchgang. Nicht nur in Heiligendamm aber gerade dort erhitzt es die Gemüter. Ein Stichweg vom Bahnhof zur Promenade wäre eine Lösung, die aber dem Hotel nach eigenen Angaben schadet. Ein Gutachten bestätigte diese Auffassung, sodass Investor und Stadt sich darauf einigten, für fünf Jahre auf den Stichweg zu verzichten und dann den weiteren Verzicht von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen: Die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) soll beweisen, dass der Stichweg benötigt wird. Wenn nach fünf Jahren das Hotel gut läuft, 20% der Investitionssumme verbaut sind und eine Lösung für die Median-Patienten gefunden ist, dann soll dauerhaft auf einen Stichweg verzichtet werden. Mit dem laufenden Jahr endet diese Frist. Sind die Voraussetzungen für einen dauerhaften Verzicht auf einen Stichweg erfüllt oder wird es bald einen Stichweg quer durch das Hotelgelände (und in die Herzen der FUNDUS-Gruppe und ihres Chefs Anno August Jagdfeld) geben? Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Gute Aussichten in Heiligendamm: Forstamt schlägt Aussichtsturm und Rundwege vor.

Donnerstag, 20. Oktober 2011 14:43

Seit Monaten beraten die Stadtvertreter Bad Doberans über Sinn und Unsinn verschiedener Varianten eines Steges über das Packwerk. Ziel soll es sein, den etwas misslungenen Steg so zu verlängern, dass man ihn für einen ganzjährigen Rundweg nutzen kann. Die Stadtvertreter schwanken zwischen einer Luxus-Variante und einem Spar-Menü. Erst Bürgermeister Hartmut Polzin machte deutlich, dass keine der beiden Varianten für Rollstuhlfahrer geeignet sein kann. Währen die Stadtvertreter sich nicht schlüssig sind, welche Variante denn dann die beste ist, zeigt das Forstamt, was rechtlich möglich ist und was nicht. Und darüber hinaus macht es Vorschläge, die Heiligendamm attraktiver und erlebbarer machen würden. Unter anderem einen Aussichtsturm am Strand:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Geht es nicht auch billiger? Neue Pläne für den Rundweg-Strandsteg in Heiligendamm

Freitag, 19. August 2011 16:49

Als die Stadtvertreter 2009 per Erweiterungsantrag der FDP den Rundweg in Heiligendamm beschlossen, hatten sie klare Vorstellungen: Von der Seebrücke sollte ein Holzsteg an der Promenadenmauer entlang über das Packwerk unterhalb des Alexandrinencottages vorbei zum Strandaufgang “Liegnitzsteg” führen und damit eine feste und für Gehbehinderte taugliche Verbindung der beiden Strandabgänge schaffen. Die Kosten sollten aus Fördermitteln bezahlt werden und den städtischen Anteil wollte wie vorgeschlagen die FUNDUS-Tochter ECH übernehmen. Drei Jahre später reifen die Pläne und als die fertigen Entwürfe Anfang Juni auf en Tischen der Stadtvertreter landeten, war man sich gar nicht mehr so einig und schlüssig, diese Pläne genau so umzusetzen. Auch die Bürger sahen das alles auf einmal ganz anders. Stadtvertreter Jochen Arenz bemüht sich um einen kostengünstigen Kompromiss. Schon werden Stimmen laut, man wolle den Rundweg vereiteln. Viel Aufklärung scheint nötig um trüben medialen Fahrwasser:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

#Pachtzins-Erlass für Spielplatz-Pflege: Neue Wege in Heiligendamm stoßen auf Kritik.

Donnerstag, 4. August 2011 14:59

“Einen Spielplatz für Heiligendamm” war 2009 eine der Hauptforderungen der Interessengemeinschaft Heiligendammer Gastgeber (IHG). Ihr Mitbegründer Axel Goedeke hat den Zuschlag für den Bau einer Strandversorgung in Heiligendamm bekommen und mit dieser soll dann auch der Spielplatz Realität werden. Ganz unproblematisch ist die Lage nicht und auch die Finanzierung stößt auf Kritik, denn was wie ein Win-Win-Geschäft aussieht, kann auch als eine Abwälzung eines Teils der Finanzierung auf die Stadt angesehen werden. Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Tafeln erzählen Geschichte: Stadt informiert an historischen Bauwerken.

Donnerstag, 4. August 2011 14:56

Bad Doberan wirbt mit “Molli, Münster, Moor und Meer”. Im “Meer” versteckt sich auch das “Mehr”, das die Münsterstadt zu bieten hat. Was genau dieses “Mehr” ist, kam bisher kaum zum Vorschein. Spätestens seit dem regen Interesse der Ausstellung “Verlorene Gebäude” des Kunstvereins, der dem Roten Pavillon eine nie da gewesene Besucherzahl mit über 4000 Besuchen bescherte, weiß man wieder, was Bad Doberan außer Molli, Münster, Moor und Meer so besonders macht: Es sind die historischen Bauwerke aus 800 Jahren Stadtgeschichte, die einer Ansammlung gleich abwechselnd und auch wechselhaft aneinander gereiht stehen. Die herzoglichen Schlösser, Salons und kleinen Paläste, die Villen, Landhäuser und Stadthäuser mit ihren vielen verschiedenen Formsprachen von der Gotik über Barock und Klassizismus, über Jugendstil, Historismus und Heimatstil – einen ganz eigenen Stil bildend – den lebensfrohen und luftigen Bäderstil. Schon diese Vielfalt ist es Wert, angesehen und erkundet zu werden. Doch nur selten verlassen Touristen die Hauptwege durch die Münsterstadt und nur selten sehen sie mehr, als Molli, Münster, Moor und Meer. Damit sich das ändert und die interessierten Touristen gut informiert werden und damit auch die bisher Uninteressierten neugierig werden, hat der Tourismusförderverein Bad Doberan nun acht Info-Tafeln an historischen Bad Doberaner Bauwerken anbringen lassen. Das soll der Anfang sein für einen interessanten Stadtrundgang. Auch die beiden NPD-Stadtvertreter haben Ideen:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Parkplatzproblem-Populismus: Von Parkplätzen und solchen, die es werden wollen.

Mittwoch, 1. Juni 2011 20:05

In Heiligendamm ist noch etwas zu holen. Kein Gold und auch keine Perlen aber dafür Sympathien.
Fragt man die Sommerurlauber in Heiligendamm nach ihrem zweitgrößten Problem, bekommt man die mangelnde Zahl an Stellplätzen zur Antwort. Doch dieser Parkplatzmangel betrifft nicht nur die Heiligendamm-Urlauber, sondern auch die Bad Doberaner und Einheimischen aus dem Umland selbst. Mal eben zum Strand nach Heiligendamm? Gar nicht so einfach, denn in der ersten Reihe sind alle Parkplätze schnell so voll, dass man oft gar nicht mehr richtig ausparken kann und die zweite Reihe ist vielen zu weit weg. Im letzten Jahr musste sogar die Polizei einschreiten, als es eine Prügelei um eine Parklücke gab. Sie sehen: Die Situation ist prekär. Und nun sollen auch noch Parkplätze weichen. Die lang ersehnte Strandversorgung soll endlich Realität werden und dafür müssen Stellplätze weichen. Sofort werden Rufe nach Ersatz laut. Nur: Die zu ersetzenden Parkplätze existieren laut B-Plan gar nicht. Was war da los? ZAM zeigt`s:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Grünes Licht für Grand Hotel Heiligendamm

Freitag, 11. März 2011 23:04

Grünes Licht für Grand Hotel Heiligendamm

Gesellschafter stimmen mit großer Mehrheit von 74% für das Konzept von Anno August Jagdfeld/ Neues Kapitalangebot an bisherige und künftige Investoren macht Weg frei in eine dauerhaft sichere Zukunft 

Heiligendamm, den 11.03.2011. Die Gesellschafter des Grand Hotel Heiligendamm haben grünes Licht gegeben für das vor einem Monat vorgeschlagene Restrukturierungskonzept. Mit großer Mehrheit von 74,0 Prozent stimmten die Anteilseigner auf der heutigen Gesellschafterversammlung für das Maßnahmenpaket, das Geschäftsführer Anno August Jagdfeld gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) erarbeitet hat.

„Nachdem wir 2010 das beste Ergebnis unserer Geschichte erzielt haben, haben die Anteilseigner jetzt auch die Voraussetzungen geschaffen, um unsere Gesellschaft in eine dauerhaft gute Zukunft zu führen“, freut sich Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer der Grand Hotel Heiligendamm GmbH. „Die deutliche Mehrheit zeigt, dass die Gesellschafter erkannt haben, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen zwar notwendig sind, das Grand Hotel Heiligendamm nach ihrer Umsetzung aber eine sehr gute Perspektive hat“, so Jagdfeld weiter.

Das beschlossene Restrukturierungskonzept sieht vor, dass den etwa 1900 Gesellschaftern nach der Anpassung ihres Anteils jetzt bevorrechtigt neues Kapital in Höhe von ca. € 32,5 Mio. angeboten wird. Die Konditionen sind gegenüber dem bisherigen Angebot deutlich verbessert: So erhält es u.a. einen höheren Anteil an der Gesellschaft (60,7%). Mit diesen Mitteln werden weitere saisonverlängernde Maßnahmen wie etwa ein „Zentrum für Vitalmedizin“ (Medical Wellness) finanziert sowie Kredite abgelöst.

Startschuss für den Vertrieb auch an neue Investoren

Das Angebot richtet sich auch an neue Investoren (Private Placement), soweit die bisherigen Gesellschafter es nicht vollständig ausschöpfen. „Daher ist der heutige Tag zugleich der Startschuss für den Vertrieb. Ich bin mir sicher, dass viele die sich jetzt neu auftuenden Chancen einer Beteiligung am Grand Hotel Heiligendamm erkennen werden“, erläutert Jagdfeld.

Nach Umsetzung dieses Konzepts gehen das Beratungsunternehmen PWC und die Geschäftsführung des Grand Hotel Heiligendamm davon aus, dass die Gesellschaft ab 2013 ansteigende Ausschüttungen an ihre Anteilseigner vornehmen kann. Ab 2015 werden Ausschüttungen von 7% erwartet.

Auch die aktuelle Entwicklung ist positiv. 2010 war das wirtschaftlich beste Jahr für das Grand Hotel Heiligendamm: Mit € 400.000 konnte das 5-Sterne-Haus in Deutschlands erstem Seebad erstmals ein klar positives Hotelbetriebsergebnis erwirtschaften. In diesem Jahr wird eine Verdopplung des Ergebnisses auf € 800.000 erwartet.

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Thema: Presemitteilungen | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Der Rundweg um Heiligendamm entsteht 2011.

Freitag, 4. Februar 2011 14:27

Die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) musste viele Zugeständnisse an die Stadt und ihre Bürger machen, um wichtige Projekte, wie den Hotelpark oder Notwendigkeiten, wie die Einzäunung der Perlenkette realisieren zu dürfen. Ein Rundweg um das Hotelgelände war eines davon. Die ECH beginnt demnächst mit der Umsetzung und trägt auch einen Teil der Kosten dafür, sodass die Stadt Bad Doberan erneut keine Kosten hat.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Es bleibt bei 4,75 Metern: Das letzte Wort im Stülower Weg – Seitenweg II ist wohl gesprochen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010 9:49

Ein Beschluss ist demokratisch, wenn die Beschließenden demokratisch gewählt wurden. So machte es jüngst der Bahnchef in Bezug auf den Beschluss zu Stuttgart 21 deutlich. In Stuttgart gingen tausende Bürger auf die Straße, um gegen den Beschluss und S21 zu demonstrieren, zu protestieren und zu agieren. Es kam zu Ausschreitungen, deren Gewaltexesse an den G8-Gipfel und den 02.06.2007 in Rostock erinnerten. In Bad Doberan gibt es eine ähnliche Situation, die aber bei weitem nicht so geladen ist. Hier geht es nicht um Bäume im Schlosspark, sondern um Hecken in einer Seitenstraße, die auch keiner Bahnhoftieferlegung, sondern einer Straßenverbreiterung weichen sollen. Die Geschichte ist dieselbe: Demokratisch gewählte Stadtvertreter erhalten eine Vorlage, über die sie positiv beschließen, Bagger rollen an und mit ihnen kommen die Proteste. Hier nur im sehr kleinen Rahmen von ein paar Anwohnern aber die Gefühle sind dieselben: Unverständnis, Hilflosigkeit und Zorn. Am Ende ändert sich nichts und zurück bleibt Resignation und ein leiser Hass auf diesen Staat und seine Gesellschaftsform. Demokratie könnte volksnäher sein und Lokalpolitik und Kommunalverwaltung könnten enger zusammenarbeiten. Das ist das Fazit nach 20 Jahren vereintem Deutschland hier in Bad Doberan. Denn ob Seestraße, Dammchaussee, Goethestraße oder Seitenweg: Die Geschichten sind immer dieselben:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Umweltamt außer Rand und Band Amt fordert Tier- und Natur und große breitere Straßen.

Donnerstag, 30. September 2010 10:57

Nichts geht in einer Kommune ohne das Umweltamt. Meistens stellt diese Gesetzmäßigkeit kein Problem dar aber in Bad Doberan ist es anders herum: Nichts geht durch das Umweltamt. Dieses nimmt seine Aufgaben sehr ernst und ist schier unerbittlich, wenn es um das Leben von Echsen und Vögeln oder die Erhaltung von “Biotopen” genannten verwucherten Schlammlöchern geht. Die Menschen der Stadt fühlen sich erdrückt von der Tier- und Pflanzenliebe des Amtes.

Ist das Umweltamt außer Kontrolle geraten? Angesichts der Ankündigung, den Plänen für die Strandversorgung in Heiligendamm zu widersprechen und dem aktuellen Bericht über den Widerspruch zur Sommerrodelbahn am Stülower Weg mag mancher glauben, die Umweltschützer schlügen über die Stränge. Doch ist Umweltschutz ja ihre Aufgabe. Wozu dann aber der Ausbau einer Straße auf Boulevard-Niveau so gar nicht passt. Hier soll nämlich das Umweltamt die Straßenbreite fordern, wie der Bauamts-Chef Norbert Sass bekannt gibt:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Wer ist die Stadt Wer hat das Sagen in Bad Doberan Und wer braucht eine 5 m breite Sackgasse

Mittwoch, 29. September 2010 14:56

Auf den Straßen der Noch-Kreisstadt tut sich etwas. Nein, es sind nicht Demonstrationszüge wütender Bürger gemeint. Diese kennt die Stadt nicht. Also: die Demonstrationszüge. Oder doch die wütenden Bürger? Eigentlich sind die Bagger und Planierraupen, Lkws und Walzen gemeint, die auf den Straßen der Stadt arbeiten. Zuerst erfuhr die Seestraße eine Neugestaltung, dann die Clara-Zetkin-Straße und nun ist der Stülower Weg samt seiner Seitenstraßen dran. Versteht man noch, dass eine Kreisstraße breit genug sein muss und gesteht man der scheidenden Kreisstadt auch zu, zum Ende der Regentschaft noch einmal richtig zu klotzen, mutet die Mutierung der Neben-Sackgassen zu Boulevards als pure Geldverschwendung an. Dabei ist es zu 75% das Geld der Anwohner, das da in den Sand gesetzt wird. Zu sagen haben diese Anwohner nichts und wenn sie es doch versuchen, werden sie barsch abgewürgt. Lesen Sie selbst:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Neue Wege in Heiligendamm Stadtvertreter sollen über neuen Strandabgang beschließen.

Dienstag, 27. Juli 2010 15:39

Der beste Weg zum Strand ist ein Strandabgang. Davon hat Heiligendamm entlang der Promenade einige zu bieten. Über Treppen und Rampen geht es zum Strand und wer die Promenade dorthin verlässt, muss Kurtaxe bezahlen. Grund genug, den Leuten einiger dieser Zugänge anzubieten. Einer der festen Strandzugänge ging für die Öffentlichkeit 2009 verloren, weil das Westende der Promenade dem Grand Hotel zugeordnet wurde. Nun soll eine Verbindung her, die von der Seebrücke bis zum Strandaufgang Nummer zwei führt. Dieser trägt den Namen “Liegnitzsteg” von Prinzessin Auguste von Liegnitz, die an dieser Stelle einen kleinen Steg anlegen ließ. Davon ist nichts übrig, außer der sandige Pfad – heute allerdings mit eingerammten Bohlen zur Stufenbildung – und die Romantik dieses Ortes. Ganz so romantisch soll es nicht bleiben, denn hier soll ein fester Zugang her, der nach Möglichkeit auch noch das Befahren des Strandes für die Fahrzeuge der Stadtreinigung ermöglicht. Der vorhandene Steg soll entweder mit Fördermitteln oder auf Kosten der ECH – die ihn als Ausgleich für den Wegfall des Küstenoberkanten-Weges errichten musste – mit dem neuen alten Strandabgang verbunden werden. So tituliert die Ostsee-Zeitung zwar “Neuer Strandabgang für Heiligendamm vorgesehen”, dürfte aber damit den alten Strandabgang meinen. Es sei denn…

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Baustellentagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” – Erster Tagebucheintrag online!

Montag, 26. Juli 2010 17:29

Bautagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.

Wie versprochen begleitet zeit-am-meer.de den Wiederaufbau der Villa “Perle/Großfürstin Marie” Schritt für Schritt.
Der erste Schritt erfolgte mit dem ersten Spatenstich am 03.07.2010. Seitdem liefen die Vorbereitungen für die Einrichtung der Baustelle, welche nun Gestalt annehmen. Das Gelände zwischen Seebrückenplatz und Haus “Bischofsstab” und zwischen Kurwald und Promenade wird eingezäunt und eine Baustraße über den neuen Verlauf der Prof.-Dr.-Vogel-Straße verlegt. Zäune werden aufgestellt, Wege abgetragen, Schilder aufgestellt. Erste bildliche Eindrücke gibt es hier.

Fotorundgang: Bautagebuch 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.
Fotos vom Spatenstich und der anschließenden Feier gibt es hier:
Foto-Rundgang vom 03.07.2010 (Bilder vom ersten Spatenstich für Villa Perle)


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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Umweltschutz hintenrum: Wie die Grünen Allee-Bäume zu retten versuchen.

Montag, 26. Juli 2010 17:19

Die Goethestraße soll saniert werden. Das ist inzwischen bekannt. Es liegen mehrere Pläne vor, von denen einige Fuß- und Radwege und andere nur Fußwege berücksichtigen. Bei einigen dürfen die alten Bäume stehen bleiben und bei anderen müssen sie durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Diese Neuanpflanzungen sind einigen Bürgern und Stadtvertretern ein Dorn im Auge. Dennoch wurde für den Plan gestimmt, der die Goethestraße nach den Gesichtspunkten des Städtebaus aufwertet: Molli-Trasse, zweispurige Fahrbahn, Fußweg und Fuß-Radweg-Kombination. Dazu neue Bäume – diesmal gleich richtig gepflanzt. Dass eine Sanierung der Goethestraße nötig ist, wissen alle und dagegen hat keiner etwas einzuwenden. Doch städtebauliche Überlegungen vor den Umweltschutz zu setzen, stößt gerade den Grünen sauer auf. Da die Meinung der Stadtvertreter sich durch den einzigen Grünen-Stadtvertreter aber nicht ändern lässt, versucht der es einfach hinten herum. Lesen Sie selbst:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die Strandversorgung in Heiligendamm ist in Gefahr.

Montag, 26. Juli 2010 17:13

Heiligendamms erste Reihe ist mondän. Das Grand Hotel hat alle erdenklichen Sterne und gilt als schönstes Hotel der Welt, das Restaurant “Medinis” gehört dazu und hält natürlich mit. Das Golfhaus bietet Kaffee, Kuchen und Snacks, Cocos Milchbar und zwei Imbiss-Betriebe – einer am Kinderstrand und einer am Golfteich – bieten eine Versorgung mit Essen und Trinken für den schmalen Geldbeutel. Ergänzt wird das Angebot durch einen Eiswagen und eine Fisch-Bude.

Wir haben also zwei Extreme: Luxus-Gastronomie und Imbiss-Gastronomie. Über zu wenig Kundschaft können sich beide Anbieter nicht beschweren. Was Heiligendamm fehlt, sind “richtige” Angebote. Der Gast erwartet mehr, als zu essen, zu trinken und das Ganze wieder ausscheiden zu können. Genau das ist aber schon alles, was Heiligendamm zu bieten hat. Der Strand ist natürlich das, was die Gäste anzieht und auch die Bauwerke sind Touristenattraktionen. Die Seebrücke noch und natürlich die Natur – Wiesen und Wälder. Das macht Heiligendamm aus und das war auch die Idee der Planer und Erbauer: Ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Von der Grundidee her gesehen, sind alle Cafés und Imbissbetriebe in Heiligendamm schon zu viel.

Aber die Zeiten haben sich geändert und heute möchten sich die Stadtobersten nicht mehr in Heiligendamm erholen, sondern mit Heiligendamm Geld verdienen. Nur: Wie verdient man Geld, wo es außer Sand, Meer, Parkflächen, je zwei Imbissen und Cafés und eben den Häusern gar nichts zu sehen gibt? Man kassiert Kurtaxe für jeden, der die Promenade gen Strand verlassen will. So weit, so gut. Man kassiert ja auch Gewerbesteuern aber so richtig betrifft das nur das Grand Hotel. Man kann die Anzahl der Parkplätze erhöhen, damit mehr Leute kommen und Kurtaxe bezahlen. Die zahlen dann Parkgebühren und Kurtaxe, eine Currywurst mit Pommes und fahren wieder. Kommen sie wieder? Oft nicht. “Nichts los außer Menschen” oder auch “Da gibt es nicht einmal eine Gaststätte” und auch “Da gibt es ja gar keine Souvenirs”.

Und genau das ist der Punkt: Bis zur oder kurz nach der Wende konnte man in Heiligendamm in der “Palette” essen gehen, in einer Drogerie oder einem Konsum Waren des täglichen Bedarfs kaufen und auch Souvenirs, in erster Linie Postkarten und Ansichtskarten. Auch Strandartikel, wie Kosmetik, Textilien und Spielzeug gab es in Heiligendamm zu kaufen. Darüber hinaus gab es dann eben die Imbiss-Betriebe, Cafés und ein wenig mobilen Handel. Essen gehen kann man heute mehr als damals aber die Restaurants des Grand Hotels sprechen eine andere Klientel an. Lediglich der Herzogliche Wartesaal im Molli-Bahnhof und das Jagdhaus können von sich behaupten, ein Restaurant für die Nicht-Hotelgäste zu sein. Die Frage ist eben, ob das für die Größe Heiligendamms nicht auch reicht.

Zwei Imbiss-Betriebe jedenfalls sollten ausreichen, wenngleich im Osten einer mehr auch nicht schaden und Herrn Butze nicht arm machen würde. Der nämlich rotiert im Sommer regelrecht, um die Schlangen an hungrigen Gästen bedienen zu können. Auch zwei Cafés auf einem Fleck sind sicherlich nicht zu viel und selbst das Jagdhaus steht gleich um die Ecke. Im Westen sieht es da schon schlechter aus: Zwischen Bahnhof und Kinderstrand liegen ein paar Kilometer und dazwischen ist nichts, was die Gäste versorgt. Das ist auch gar nicht vorgesehen, denn der massentouristische Mittelpunkt soll im Osten Heiligendamms sein – rund um den Golfteich. Dieses kaum sichtbare Gewässer stellt einen Biotop dar. Zu was anderem ist das formlose Schlamm-Brachwasser auch nicht zu gebrauchen. Gerade darum findet man hier seltene Vogelarten, wie z.B. die Kraniche´, die ich in einem Foto-Rundgang fotografiert habe. Auch das ist Heiligendamm und auch das muss natürlich erhalten bleiben.

Trotzdem gibt es weder Bälle, noch Schaufeln und Eimer, weder Bikinis und Badehosen, noch Postkarten in diesem massentouristischen Zentrum Heiligendamms. Das macht den Ort aber nicht ruhiger, denn die Leute kommen trotzdem. Die Parkplätze reichen nicht und das ist Absicht. Doch statt dann einfach einen Parkschein zu lösen, Kurtaxe zu bezahlen und baden zu gehen, macht der “Faktor” Mensch etwas anderes: Er hat bezahlt und nun will er auch etwas erleben. Also geht er gen Westen. Und landet derzeit in einer Sackgasse. Alles was er dort sehen kann, ist das Grand Hotel und wenn ihm das Außen nicht reicht, muss er den Eingang suchen. Immerhin gibt es dadurch nicht mehr die Touristenscharen von 2003 auf dem Hotelgelände. Aber befriedigend ist das alles trotzdem nicht.

Ein Ablassventil wird nun geöffnet, indem man gen Westen die Packwerk-Überquerung verlängert und so den Leuten einen Rundweg ermöglicht. Auf diesem Rundweg können die Touristen sich dann davon überzeugen, dass Heiligendamm wirklich nichts weiter zu bieten hat, als das oben aufgezählte. Für die Hotelgäste sieht es derzeit etwas und in Zukunft vielleicht bedeutend anders aus, denn hier gibt es hauseigene Angebote und weitere sind in Planung. Für den Standard-Touristen ist das alles entweder zu teuer oder er begreift nicht, dass er das auch nutzen darf. Das Grand Hotel bietet zwar aktiv den SPA-Bereich, die Bars und Arrangements an aber um Luxushotel zu bleiben, verlangt es dafür natürlich auch die Preise eines Luxus-Hotels. Man kann ja auch schlecht Ausnahmen machen und die Standard- den Luxustouristen vorziehen. Das Grand Hotel wird eine Welt für sich bleiben und nur so kann es funktionieren.

Für den Standard-Touristen bedeutet dies, dass er dort willkommen aber eher nicht daran interessiert ist. Frische Snacks vom Bäcker würden ihn mehr interessieren und eine willkommene Abwechslung zum Imbiss-Angebot sein. Alles, was zum Mitnehmen ist, ist für die Standard-Touristen interessant. Alles, was sie versorgt, für ihren kurzen Heiligendamm-Aufenthalt. Und hier soll eine Strandversorgung ansetzen. Ein kleiner Pavillon, in dem Geschäfte, kleine Gaststätten, wie eine Bäckerei und auch Butzes Imbiss unterkommen können, wenn sein jetziger Standort der Thalasso-Schwimmhalle weichen muss. Die ja selbst auch ein Angebot sein wird. Segel- und Surfschule haben bewiesen, dass Heiligendamm attraktiv ist. Was fehlt, sind Räumlichkeiten. Zugegeben: Angesichts der gähnenden Leere in den Villen der Perlenkette und der Seedeichstraße klingt das komisch. Aber wenn Sie da drinnen gewesen wären, würden Sie davon nichts mieten wollen. Und Räume in von der ECH sanierten Villen in 1A-Lage können sich die kleinen Gewerbetreibenden in einer vom Wetter abhängigen Lokation nicht leisten. Bleibt nur ein Neubau und der ist seit Jahren im Gespräch. Seit wenigen Monaten soll er nun endlich präzisiert werden. Doch vielleicht kommt alles anders und das Ventil bleibt zu, bis der Ball platzt. Sehen Sie selbst:



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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

In Heiligendamm werden Eigentumsverhältnisse mit Füßen getreten.

Donnerstag, 26. November 2009 19:20

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Thema: Heiligendamm 2009: Das verflixte 13. Jahr: Kempinski geht. Das Gesamtkonzept fällt. Der B-Plan kippt. | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal