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Sep
19
Montag, 19. September 2011 13:28
Im ersten Wahlgang gingen 5.546 der 9.822 Wahlberechtigen zur Wahl. Thorsten Semrau erreichte 33,7% der Stimmen, in Zahlen 1.869 Stimmen und Hartmut Polzin kam auf 31,9%, in Zahlen 1.769 Stimmen. Im zweiten Wahlgang zog es nur noch 4.578 Wähler zur Urne. Hier erzielte Thorsten Semrau 61,8% (2.831 Stimmen) und Hartmut Polzin 38,2% (1.747 Stimmen). 5.195 Bürger gingen nicht zur Wahl – 52,8% der Bad Doberaner Wahlberechtigten haben also gar keinen Bürgermeister gewählt.
Schauen wir uns die Wahlbezirke einmal genauer an:
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte |
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Autor: Martin Dostal
Sep
18
Sonntag, 18. September 2011 19:05
Noch vor dem amtlichen Endergebnis zeichnen sich klare Sieger ab: Eine Stunde nach Schließung der Wahllokale liegt Einzelbewerber Thorsten Semrau mit 62% vor Amtsinhaber Hartmut Polzin (SPD), der nur auf 38% kommt. Noch klarer schneidet der erwartete Sieger der Landratswahl ab. Sein Ergebnis von über 60% konnte Thomas Leuchert (SPD) noch einmal toppen: Mit traumhaften 79% liegt er eine Stunde nach der Wahl vor seinem Kontrahenten Matthias Crone (CDU). Die gewnauen Ergebnisse gibt es morgen hier.
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte |
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Autor: Martin Dostal
Sep
13
Dienstag, 13. September 2011 15:23
Vier Kandidaten sind angetreten, um für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der Stadt zu lenken: Der Amtsinhaber Hartmut Polzin wollte es noch einmal wissen und seine Herausforderer Rolf Kuchenbuch von der CDU und Birgit Schwebs von der Linken, sowie der parteilose Thorsten Semrau wollten ihm diesen Gefallen verderben und nach zwei Amtszeiten einen Wechsel herbei führen. Mit dem Wechsel hat es nicht ganz geklappt: Kuchenbuch erzielte nur 12,1% der Stimmen und auch die als Favoritin gehandelte Birgit Schwebs schaffte es mit 22,3% nicht in die Stichwahl. Fast gleichauf lagen Amtsinhaber Polzin mit 31,9% und Thorsten Semrau mit einem kleinen Vorsprung auf 33,7%, also etwa hundert Stimmen mehr. Schon einmal traten Semrau und Polzin 2004 gegeneinander in der Stichwahl an. Damals fehlten Semrau nur 589 Stimmen an einem Machtwechsel. 2004 standen 5 Kandidaten zur Wahl und Polzin errang in der Stichwahl 2447 Stimmen, während Semrau auf 1858 Stimmen kam. So gesehen hat Polzin gegenüber 678 Stimmen verloren und Semrau 11 Stimmen gewonnen. Aber das sind so absolute Werte und seit 2004 hat sich so viel geändert, dass man da keine Rückschlüsse ziehen kann. Klar wird nur eines: Von 5.547 Wählern wollen 3.778 einen Wechsel und nur 1.769 eine Weiterführung des Amtes durch Hartmut Polzin. 4.275 Wahlberechtigten ist alles egal – sie sind gar nicht erst wählen gegangen. Wie wird sich das Verhältnis nun auf die Stichwahl auswirken? Wollen die 1.909 Kuchenbuch- und Schwebs-Wähler wirklich einen Wechsel oder wollten sie nur ihren Kandidaten im Bürgermeisteramt? Stimmen alle für Semrau oder geben viele ihre Stimme Polzin, dessen SPD-Programm gerade den Schwebs-Wählern am Nächsten sein dürfte? Hat es Vorteile, parteilos zu sein? Oder werden viele Wähler gar nicht ein zweites Mal zur Urne gehen, weil “ihr” Kandidat eh verloren hat und sie nicht “die zweitbeste Wahl” treffen wollen? Das sind die Fragen der Analytiker und Strategen. Die Bürger jedoch haben ganz andere Sorgen und die Ostsee-Zeitung weiß um diese und fühlt den beiden Stichwahl-Kandidaten den Puls. In zwei Teilen veröffentlichte sie die Fragen von Chefredakteur Frank Pubantz:
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte |
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Autor: Martin Dostal
Sep
05
Montag, 5. September 2011 10:27
Bad Doberan hat gewählt. Und wie bei der Bürgermeisterwahl 2004 müssen die Münsterstädter in 14 Tagen erneut an die Urne. Denn wie 2004 sgibt es kein eindeutiges Ergebnis: 33,7% stimmen für Thorsten Semrau und 31,9% für Amtsinhaber Polzin. Eine Analyse:
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte |
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Autor: Martin Dostal
Aug
28
Sonntag, 28. August 2011 11:19
Die Bürger Bad Doberans sind am 4. September zu einem wahren Wahl-Maraton aufgerufen: Mit Erst- und Zweitstimme sollen sie ihren Kandidaten und ihre Partei in den Schweriner Landtag wählen, mit drei Stimmen wählen sie einen bis drei Kandidaten in den Kreistag dess neuen Großkreises, mit einem Kreuz stimmen sie über den Namen des neuen Großkreises ab (Landkreis Rostock oder Landkreis Güstrow-Bad Doberan) und mit einem Kreuz bestimmen sie den neuen Landrat des Großkreises. Für die Bad Doberaner wird es noch ein Kreuz mehr und dieses Kreuz ist zugleich das wichtigste, denn es betrifft die Bad Doberaner unmittelbar. Da auch diese Internetseite sich mehr direkt mit Bad Doberan und seinen Ortsteilen beschäftigt, habe ich für Sie nur die Konzepte – wenn man sie so nennen kann – der Bürgermeister-Kandidaten zusammen getragen. Vielleicht hilft Ihnen die Übersicht bei der Entscheidung:
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. |
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Autor: Martin Dostal
Aug
19
Freitag, 19. August 2011 16:52
Das Verfassungsgericht in Greifswald hat über die letzten Klagen gegen das Gesetz zur Kreisgebietsreform entschieden. Mit knapper Mehrheit wurde wenige Wochen vor dem Wahltag das Gesetz und damit auch die Reform bestätigt. Die Kreise Bad Doberan und Güstrow sind damit wie viele andere Kreise des Landes ab September Geschichte. Die beiden ungleichen Schwestern gehen in einem neuen Großkreis auf. Viel ändert sich nicht – auch das GÜ und DBR dürfen die Autofahrer vorerst behalten. Über den Namen stimmen sie am 04.09.2011 ab, sie wählen außerdem den neuen Landrat des Großkreises und die Mitglieder des neuen Kreistages. Der alte Bad Doberaner Kreistag kommt am 31.08.2011 ein letztes Mal öffentlich in den historischen Mauern des Salongebäude in Bad Doberan zusammen: Um sich aufzulösen. Hier in Bad Doberan fing 1793 alles an. Doch auch nach 218 Jahren ist nicht alles zu Ende: Bad Doberan bleibt Verwaltungssitz und ist als “Stadt mit den besseren Werten” das Oberzentrum des neuen Großkreises.
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte |
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Autor: Martin Dostal
Aug
12
Freitag, 12. August 2011 10:15
Lange Zeit zielte der Wahlkampf der CDU auf den Bürgermeister-Posten in Bad Doberan ab. Spätestens nach der Einbeziehung des CDU-Innenministers Lorenz Caffier (der auf den CDU-Plakaten “C wie Zukunft” für seine Kandidatur auf das Ministerpräsidentenamt warb) wird klar, dass es nicht nur darum geht, den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin vom Thron zu stürzen, sondern auch den bisher unangefochtenen SPD-Landrat Thomas Leuchert (zeit-am-meer.de berichtete weiter oben). Nachdem der Bürgerbund dem CDU-Minister die Mittel in die Hand gelegt hat, Leuchert und Polzin fast gleichzeitig zu stürzen oder zumindest extrem zu schwächen, fahren nun die direkten Kontrahenten ihre Geschütze gegen die SPD-Hochburg auf. Während der noch frische CDU-Bürgermeisterkandidat schweigt, schreit der CDU-Landratskandidat umso lauter. Doch nicht nur er schießt auf den Platzhirsch im Doberaner Landratsamt, sondern auch der Bündnis’90/Grüne-Kandidat Steffen Marklein nutzt die vermeintliche Schwachstelle des Landrates aus. Was eignet sich da besser, als ein Thema, das tausende Menschen berührt? Die Abschiebung der armenischen Familie Bavejan/Injighulyan aus Kühlungsborn ist so ein Thema. Der Landrat Thomas Leuchert setzte sich für die Familie ein und zeigte sich erleichtert, als die Abschiebung nach einer politischen Profilierungsschlacht quer durch alle Ebenen aller Parteien des Landes ausgesetzt wurde. Prompt kritisierten die beiden Anwärter auf das Landrats-Amt den Landrat, warum er nicht schon als Mitglied der Härtefallkommission gegen die Abschiebung der Familie gestimmt hat. Der hatte gute Gründe, das nicht zu tun – auferlegt vom Innenministerium (also CDU-Minister Lorenz Caffiers Ressort) selbst:
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Autor: Martin Dostal
Aug
10
Mittwoch, 10. August 2011 9:49
Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Nachdem in Bad Doberan FDP, CDU und Bürgerbund gegen den SPD-Bürgermeister Front machten, der SPD-Landrat mit einbezogen wurde und das erwünschte Ergebnis aufblieb, wurde der CDU-Innenminister und Kandidat für das Ministerpräsidentenamt mit einbezogen. Fortan ging es nicht nur gegen den langjährigen SPD-Bürgermeister, sondern auch gegen den unangefochtenen SPD-Landrat. Der steht unter Druck aus Schwerin, wo der CDU-Innenminister auf Aufklärung drängt. Wer unter Druck steht, macht Fehler und wenn er einen Mitbewerber hat, muss dieser nur darauf warten. Ob Landrat Leuchert in der Sache der Hochwasserkatastrophe Fehler gemacht hat, wissen nur Experten. CDU-Landratskandidat Crone jedenfalls nutzt die Chance, seinem aussichtsreichen Konkurrenten Vorwürfe zu machen. Leuchert hätte Katastrophenalarm ausrufen müssen, tönt es aus Güstrow. Der CDU-Kandidat für das Landratsamt ist derzeit stellvertretender Regierungssprecher in Schwerin. Crone wurde 1958 in Osnabrück geboren und kam 1990 nach Mecklenburg-Vorpommern, wo er in Ankum bei Güstrow wohnt. Die Landes-CDU hat ihn mit 95% der Stimmen zum CDU-Kandidaten für das Landratsamt des neuen Großkreises Güstrow-Bad Doberan gewählt. Wenn er heute schon Landrat wäre, hätten nicht die Feuerwehren, sondern die Bundeswehr gegen die Wassermassen gekämpft:
Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte |
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Autor: Martin Dostal
Jul
19
Dienstag, 19. Juli 2011 16:21
Heiligendamm war schon immer etwas Besonderes. So ist es auch eine Besonderheit, dass der Heiligendamm-Investor (allgemeine Bezeichnung für den größten Investor des Ortsteils) sich alle paar Jahre einmal an die Öffentlichkeit wenden und seine Pläne erklären muss. Natürlich lässt sich Heiligendamm nicht an einem Tag entwickeln und die Pläne lassen sich auch nicht an einem Tag erklären. Immer mal wieder muss etwas aktualisiert und geändert werden und darum hat die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm zusammen mit dem Grand Hotel eine Zeitung (mit dem Titel “Zukunft Heiligendamm”) herausgebracht, die die Bürger der Stadt mit Informationen auf dem Laufenden hält. Das an sich ist schon besonders aber es bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Dann nämlich, wenn Stadtvertreter ganz bestimmter Fraktionen “Verklärungs-Kampagnen” starten, um die öffentliche Meinung mit Mutmaßungen, Annahmen, Spinnereien und Lügen zu beeinflussen, um populistisch die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen und Stimmen zu fangen. Nach solchen Verwirrspielen muss dann jeweils ein Geschäftsführer der ECH ran, um das Spinnennetz zu entflechten und die Fakten auf den Tisch zu legen. 2009 erreichte die Verklärung vor der Kommunal-Wahl ihren Höhepunkt und ECH-Geschäftsführer Hans Schlag stand Rede und Antwort, 2011 ist das Spinnennetz kurz vor der Bürgermeister- und Kreistagswahl zu dick geworden und ECH-Geschäftsführer Heiner Zimmermann setzt die traurige Tradition fort, Dinge erklären zu müssen, die keiner Erklärung bedürften, wenn sie nicht dauernd verklärt würden:
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Autor: Martin Dostal
Jul
08
Freitag, 8. Juli 2011 9:46
Nach alter FDP-Manier lehnen sich Vorderbänkler aus dem Fenster, machen krach. Ist die FDP erst an der Macht, geht es nur noch bergab mit ihr. Gerhard und Westerwelle haben sich selbst demontiert und bis zur nächsten Wahl war dann stets die FDP wieder so schwach, dass sie reihenweise schlechte Ergebnisse einfuhr. Dieses fragwürdige System funktioniert bis in die unteren Spitzen der liberalen Partei: Dort tut in Bad Doberan Harry Klink ähnliches: Er redet, wie er denkt, dass es bei den Bürgern gut ankommt und lehnt sich dabei sehr weit aus dem Fenster, zetert und jammert in aller Öffentlichkeit, gibt anderen Stadtvertretern, besonders aber dem Bürgermeister immer neue Abreibungen und wenn es dann Kritik hagelt, bleiben nur noch Monologe mit Paragrafen-Zitaten oder ein “Ich möchte dazu nichts sagen” übrig. So kennen die Stadtvertreter Klink schon seit langer Zeit. Dank der Ostsee-Zeitung lernen nun auch die Bürger diese “dunkle” Seite des FDP-Fraktionschefs kennen:
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Autor: Martin Dostal
Jul
02
Samstag, 2. Juli 2011 10:54
In Bad Doberan wird am 4. September das Bürgermeisteramt neu besetzt. Vier Kandidaten stehen zur Wahl und die Wahl haben die Bad Doberaner Bürger und Bürgerinnen. Es gibt keine parallelen Kommunalwahlen: Die Wähler müssen also keine Partei wählen, sondern nur eine Person. Vielleicht ist das noch nicht überall angekommen: Bürgerbund und Grüne unterstützen die Linke-Kandidatin Birgit Schwebs. Dabei könnte es ihnen egal sein, denn wählen muss am Ende jeder Stadtvertreter ganz allein für sich – ohne Fraktionszwang, Gefallen und Mehrheiten im Auge.
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Autor: Martin Dostal
Jun
28
Dienstag, 28. Juni 2011 15:47
Er lehrte Bürgermeister Hartmut Polzin 2004 das Fürchten, unterlag dann aber knapp gegen den Amtsinhaber: Thorsten Semrau will es noch einmal wissen und hat sich kurz vor dem Abgabetermin noch einmal für das Amt des Bad Doberaner Bürgermeisters beworben. Diesmal tritt er nicht für die CDU gegen Polzin an – da diese ja bereits einen eigenen Kandidaten (Rolf O. Kuchenbuch) hat – sondern als Einzelbewerber gegen alle drei großen Partei-Kandidaten. Während der Linke-Kandidatin Birgit Schwebs keine großen Chancen ausgerechnet werden und die Zeichen auf ein Duell zwischen CDU (Kuchenbuch) und SPD (Polzin) standen, kommt mit Semrau nun Abwechslung in den Wahlkampf. Vielleicht ist er die Alternative vieler unschlüssiger Wähler, die Polzin nicht wollen und Kuchenbuch nicht kennen. Vielleicht verfolgt ihm aber auch ein Fluch, der ihn immer in der Stichwahl unterliegen lässt. Es bleibt spannend:
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Autor: Martin Dostal
Jun
28
Dienstag, 28. Juni 2011 15:45
Die jetzige Legislaturperiode könnte in die Geschichte Bad Doberans eingehen: Ale skurrilste Wahlperiode der Stadt. Grund dafür ist eine Klage des Bad Doberaners Bodo Wiegand-Hoffmeister (SPD). Er zweifelt die Rechtmäßigkeit der Kommunalwahlen von 2009 an, weil die CDU zwei Listen eingereicht und der Wahlleiter einfach die erste angenommen hat. Wiegand-Hoffmeister stellt die Frage, ob dieses Verfahren mit der Demokratie vereinbart werden kann und ob nicht solch eine Lücke im System dazu taugt, eine ganze Partei zu entern. Das Gericht muss entscheiden und als es um die Anhörung ging fiel ihm ein, dass die Stadtvertreter zu beteiligen sind. Der neue Termin steht, die Meinungen der Stadtvertreter sind gespalten und das Rathaus sieht seine Arbeit in Frage gestellt. Der eigentliche Witz an der Sache kommt zum Schluss: Die Entscheidung, ob die Stadtvertreter rechtmäßig im Rathaus sitzen fällt erst, wenn sie sowieso ihre Sachen packen: Zum Ende der Legislaturperiode. Was das für Bad Doberan bedeutet, ist noch völlig ungeklärt.
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Autor: Martin Dostal
Jun
27
Montag, 27. Juni 2011 9:27
Bad Doberans Bürgermeister Hartmut Polzin kommt nicht zur Ruhe. Nach der Alkoholfahrt im Mai landet nun auch die Stundung der Gewerbesteuer für ein Heiligendammer Unternehmen auf der Liste der Undiszipliniertheiten des ersten und längsten SPD-Bürgermeisters. Wie viel politisches Kalkül steckt hinter dem Verfahren, kurz vor den Wahlen 2011? Eine Analyse:
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Autor: Martin Dostal
Jun
09
Donnerstag, 9. Juni 2011 13:13
Dass Harry Klink (FDP) den Bürgermeister Hartmut Polzin (SPD) nicht ausstehen kann, ist kein Geheimnis. Dem FDP-Ortsvorsitzenden und Fraktionschef im Rathaus war in der Vergangenheit jedes Mittel Recht, um den amtierenden Bürgermeister zu stürzen. Sein Repertoire reichte von Beschuldigungen und Drohungen bis hin zu Klagen und Amtsenzhebungs-Versuchen. Da verwundert die verwunderte Meldung der Ostsee-Zeitung nicht, die da sagt, dass die FDP sich nicht mit Polzin treffen, sondern nur den CDU-Kandidaten Kuchenbuch und die Linke-Kandidatin Schwebs befragen will. Was das für die Demokratie bedeutet, steht auf einem anderen Blatt. Eine Analyse:
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Autor: Martin Dostal
Mai
23
Montag, 23. Mai 2011 9:30
Nachdem es um Polzins “Alkoholfahrt” ruhig geworden ist, präsentiert nun auch die Linke ihre Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters. Bisher konnte sich die SPD bei der Bürgermeisterwahl vieler Stimmen aus der Linkspartei sicher sein aber seit der Bürgermeister direkt vom Volke gewählt wird, versucht man es auch mit eigenen Kandidaten. Birgit Schwebs ist karrieremäßig das Beste, was die Linke in Bad Doberan zu bieten hat, mag es auch für manche eine Überraschung gewesen sein, dass nicht die Linke-Spitzenposition Gerlinde Heimann für das Amt antrat. Die CDU stellte schon vor Wochen den zuerst als Einzelbewerber in die Stadtvertretung eingezogenen Orts-Fraktionschef Prof. Rolf Kuchenbuch auf. Die SPD hält am Amtsinhaber Polzin fest. Die FDP lässt mit ihrem Versprechen auf sich warten:
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Autor: Martin Dostal
Mai
14
Samstag, 14. Mai 2011 13:27
Bad Doberans Bürgermeister wurde am Dienstag alkoholisiert am Steuer seines Pkw erwischt. Eigentlich gibt es sie nicht mehr, die in der DDR üblichen Meldungen in den Zeitungen á la ” Herr P aus Bad Doberan wurde mit 1,4 Promille beim Fahren erwischt” aber die Ostsee-Zeitung hat dennoch Wind von der Sache gekriegt. Und nicht nur sie: Auch im Rathaus weiß jeder Bescheid. Einigen kommt Polzins Patzer sehr gelegen, denn am 4. September sind Bürgermeister-Wahlen.
Das Lokalmedium Nummer eins ist bestens informiert und weiß auch gleich um Lösungswege aus der Krise. Verschwörungstheorien machen sich breit und Pro und Contra werden laut. Was ist wirklich passiert? Wer berichtet was und warum? Was ist dran, an den Wahlkampf-Schützenhilfe-Theorien? ZEIT-AM-MEER.DE will es wissen:
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Autor: Martin Dostal
Feb
23
Mittwoch, 23. Februar 2011 11:10
Schon seit Wochen kündigte sich der Beschluss an, der vielen Bad Doberaner Gaststätten und Cafés Bauchschmerzen bereitet. Die Stadt muss die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Raumes erhöhen, um realistische Preise für das städtische Land rechtfertigen zu können. Wer Land hat, muss dieses zu Preisen verpachten, die es nicht abwerten. Für die Betreiber von Cafés und Gaststätten aber auch von Geschäften bedeutet dies, dass sie für ihre Tische und Stühle auf dem Gehsteig oder ihre Auslagen vor dem Schaufenster zukünftig mehr bezahlen müssen. Fünfzehn Cent pro Quadratmeter und Tag sind in der Hauptsaison zu berappen und zehn Cent in der Nebensaison. Wie sich diese Erhöhung auf die Stadtkasse auswirkt, wurde nicht errechnet. Außerdem zur Diskussion standen in der Sitzung vom 21.02.2011 die Strandversorgung in Heiligendamm, für deren Bau der Parkplatz an der Seedeichstraße weichen muss, die Wahl des Bürgermeisters, die Gartenabfallverbrennung und einige Tätigkeiten und Untätigkeiten Hartmut Polzins:
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Autor: Martin Dostal
Feb
17
Donnerstag, 17. Februar 2011 19:52
Statt drei Themen daraus zu machen, fasse ich zusammen, was die Ostsee-Zeitung am 17.02.2011 zu berichten hatte.
Zuerst ging es da um Jens Scheuermann, der den Heiligendammern als Gastronom des HO-Imbisses am Strand ein Begriff sein wird und der vor geraumer Zeit in Heiligendamm den Trafo-Turm in der Gartenstraße ersteigerte. Es ging das Gerücht um, dass ein Strohmann Jagfelds den Turm gekauft haben soll und Scheuermann möchte damit aufräumen und wendet sich an die Ostsee-Zeitung.
Im zweiten Artikel geht es dann um das Ansinnen der CDU, die Bürgermeisterwahl nicht mit den anderen Wahlen zusammen zu legen, sondern auf 2012 zu verschieben, um eine faire Chance für die Bewerber und Transparenz für die Wähler zu ermöglichen. Zuletzt geht es dann um einen kleinen Beitrag in der Ostsee-Zeitung zur Lücke am Marktplatz, die seit langem bebaut werden sollte aber nicht wurde. Ich habe selbst recherchiert und publiziere die Ergebnisse:
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Autor: Martin Dostal