Tag-Archiv für » vogel «

Baustellentagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” – Erster Tagebucheintrag online!

Montag, 26. Juli 2010 17:29

Bautagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.

Wie versprochen begleitet zeit-am-meer.de den Wiederaufbau der Villa “Perle/Großfürstin Marie” Schritt für Schritt.
Der erste Schritt erfolgte mit dem ersten Spatenstich am 03.07.2010. Seitdem liefen die Vorbereitungen für die Einrichtung der Baustelle, welche nun Gestalt annehmen. Das Gelände zwischen Seebrückenplatz und Haus “Bischofsstab” und zwischen Kurwald und Promenade wird eingezäunt und eine Baustraße über den neuen Verlauf der Prof.-Dr.-Vogel-Straße verlegt. Zäune werden aufgestellt, Wege abgetragen, Schilder aufgestellt. Erste bildliche Eindrücke gibt es hier.

Fotorundgang: Bautagebuch 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.
Fotos vom Spatenstich und der anschließenden Feier gibt es hier:
Foto-Rundgang vom 03.07.2010 (Bilder vom ersten Spatenstich für Villa Perle)


Diese Infos teilen:
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Faves
  • Facebook
  • MySpace
  • MyShare
  • Google Bookmarks
  • Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Wikio
  • MSN Reporter
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Digg
  • blogmarks
  • LinkArena
  • Yigg
  • Socialogs
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • PDF
  • Ping.fm
  • Posterous
  • Print
  • Technorati
  • Yahoo! Buzz
  • Add to favorites
  • BlinkList
  • Blogosphere News
  • Blogplay
  • del.icio.us
  • Design Float
  • Diggita
  • Diigo
  • FriendFeed
  • Internetmedia
  • Linkter
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • ThisNext
  • Webride
  • Wikio FR

Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die Strandversorgung in Heiligendamm ist in Gefahr.

Montag, 26. Juli 2010 17:13

Heiligendamms erste Reihe ist mondän. Das Grand Hotel hat alle erdenklichen Sterne und gilt als schönstes Hotel der Welt, das Restaurant “Medinis” gehört dazu und hält natürlich mit. Das Golfhaus bietet Kaffee, Kuchen und Snacks, Cocos Milchbar und zwei Imbiss-Betriebe – einer am Kinderstrand und einer am Golfteich – bieten eine Versorgung mit Essen und Trinken für den schmalen Geldbeutel. Ergänzt wird das Angebot durch einen Eiswagen und eine Fisch-Bude.

Wir haben also zwei Extreme: Luxus-Gastronomie und Imbiss-Gastronomie. Über zu wenig Kundschaft können sich beide Anbieter nicht beschweren. Was Heiligendamm fehlt, sind “richtige” Angebote. Der Gast erwartet mehr, als zu essen, zu trinken und das Ganze wieder ausscheiden zu können. Genau das ist aber schon alles, was Heiligendamm zu bieten hat. Der Strand ist natürlich das, was die Gäste anzieht und auch die Bauwerke sind Touristenattraktionen. Die Seebrücke noch und natürlich die Natur – Wiesen und Wälder. Das macht Heiligendamm aus und das war auch die Idee der Planer und Erbauer: Ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Von der Grundidee her gesehen, sind alle Cafés und Imbissbetriebe in Heiligendamm schon zu viel.

Aber die Zeiten haben sich geändert und heute möchten sich die Stadtobersten nicht mehr in Heiligendamm erholen, sondern mit Heiligendamm Geld verdienen. Nur: Wie verdient man Geld, wo es außer Sand, Meer, Parkflächen, je zwei Imbissen und Cafés und eben den Häusern gar nichts zu sehen gibt? Man kassiert Kurtaxe für jeden, der die Promenade gen Strand verlassen will. So weit, so gut. Man kassiert ja auch Gewerbesteuern aber so richtig betrifft das nur das Grand Hotel. Man kann die Anzahl der Parkplätze erhöhen, damit mehr Leute kommen und Kurtaxe bezahlen. Die zahlen dann Parkgebühren und Kurtaxe, eine Currywurst mit Pommes und fahren wieder. Kommen sie wieder? Oft nicht. “Nichts los außer Menschen” oder auch “Da gibt es nicht einmal eine Gaststätte” und auch “Da gibt es ja gar keine Souvenirs”.

Und genau das ist der Punkt: Bis zur oder kurz nach der Wende konnte man in Heiligendamm in der “Palette” essen gehen, in einer Drogerie oder einem Konsum Waren des täglichen Bedarfs kaufen und auch Souvenirs, in erster Linie Postkarten und Ansichtskarten. Auch Strandartikel, wie Kosmetik, Textilien und Spielzeug gab es in Heiligendamm zu kaufen. Darüber hinaus gab es dann eben die Imbiss-Betriebe, Cafés und ein wenig mobilen Handel. Essen gehen kann man heute mehr als damals aber die Restaurants des Grand Hotels sprechen eine andere Klientel an. Lediglich der Herzogliche Wartesaal im Molli-Bahnhof und das Jagdhaus können von sich behaupten, ein Restaurant für die Nicht-Hotelgäste zu sein. Die Frage ist eben, ob das für die Größe Heiligendamms nicht auch reicht.

Zwei Imbiss-Betriebe jedenfalls sollten ausreichen, wenngleich im Osten einer mehr auch nicht schaden und Herrn Butze nicht arm machen würde. Der nämlich rotiert im Sommer regelrecht, um die Schlangen an hungrigen Gästen bedienen zu können. Auch zwei Cafés auf einem Fleck sind sicherlich nicht zu viel und selbst das Jagdhaus steht gleich um die Ecke. Im Westen sieht es da schon schlechter aus: Zwischen Bahnhof und Kinderstrand liegen ein paar Kilometer und dazwischen ist nichts, was die Gäste versorgt. Das ist auch gar nicht vorgesehen, denn der massentouristische Mittelpunkt soll im Osten Heiligendamms sein – rund um den Golfteich. Dieses kaum sichtbare Gewässer stellt einen Biotop dar. Zu was anderem ist das formlose Schlamm-Brachwasser auch nicht zu gebrauchen. Gerade darum findet man hier seltene Vogelarten, wie z.B. die Kraniche´, die ich in einem Foto-Rundgang fotografiert habe. Auch das ist Heiligendamm und auch das muss natürlich erhalten bleiben.

Trotzdem gibt es weder Bälle, noch Schaufeln und Eimer, weder Bikinis und Badehosen, noch Postkarten in diesem massentouristischen Zentrum Heiligendamms. Das macht den Ort aber nicht ruhiger, denn die Leute kommen trotzdem. Die Parkplätze reichen nicht und das ist Absicht. Doch statt dann einfach einen Parkschein zu lösen, Kurtaxe zu bezahlen und baden zu gehen, macht der “Faktor” Mensch etwas anderes: Er hat bezahlt und nun will er auch etwas erleben. Also geht er gen Westen. Und landet derzeit in einer Sackgasse. Alles was er dort sehen kann, ist das Grand Hotel und wenn ihm das Außen nicht reicht, muss er den Eingang suchen. Immerhin gibt es dadurch nicht mehr die Touristenscharen von 2003 auf dem Hotelgelände. Aber befriedigend ist das alles trotzdem nicht.

Ein Ablassventil wird nun geöffnet, indem man gen Westen die Packwerk-Überquerung verlängert und so den Leuten einen Rundweg ermöglicht. Auf diesem Rundweg können die Touristen sich dann davon überzeugen, dass Heiligendamm wirklich nichts weiter zu bieten hat, als das oben aufgezählte. Für die Hotelgäste sieht es derzeit etwas und in Zukunft vielleicht bedeutend anders aus, denn hier gibt es hauseigene Angebote und weitere sind in Planung. Für den Standard-Touristen ist das alles entweder zu teuer oder er begreift nicht, dass er das auch nutzen darf. Das Grand Hotel bietet zwar aktiv den SPA-Bereich, die Bars und Arrangements an aber um Luxushotel zu bleiben, verlangt es dafür natürlich auch die Preise eines Luxus-Hotels. Man kann ja auch schlecht Ausnahmen machen und die Standard- den Luxustouristen vorziehen. Das Grand Hotel wird eine Welt für sich bleiben und nur so kann es funktionieren.

Für den Standard-Touristen bedeutet dies, dass er dort willkommen aber eher nicht daran interessiert ist. Frische Snacks vom Bäcker würden ihn mehr interessieren und eine willkommene Abwechslung zum Imbiss-Angebot sein. Alles, was zum Mitnehmen ist, ist für die Standard-Touristen interessant. Alles, was sie versorgt, für ihren kurzen Heiligendamm-Aufenthalt. Und hier soll eine Strandversorgung ansetzen. Ein kleiner Pavillon, in dem Geschäfte, kleine Gaststätten, wie eine Bäckerei und auch Butzes Imbiss unterkommen können, wenn sein jetziger Standort der Thalasso-Schwimmhalle weichen muss. Die ja selbst auch ein Angebot sein wird. Segel- und Surfschule haben bewiesen, dass Heiligendamm attraktiv ist. Was fehlt, sind Räumlichkeiten. Zugegeben: Angesichts der gähnenden Leere in den Villen der Perlenkette und der Seedeichstraße klingt das komisch. Aber wenn Sie da drinnen gewesen wären, würden Sie davon nichts mieten wollen. Und Räume in von der ECH sanierten Villen in 1A-Lage können sich die kleinen Gewerbetreibenden in einer vom Wetter abhängigen Lokation nicht leisten. Bleibt nur ein Neubau und der ist seit Jahren im Gespräch. Seit wenigen Monaten soll er nun endlich präzisiert werden. Doch vielleicht kommt alles anders und das Ventil bleibt zu, bis der Ball platzt. Sehen Sie selbst:



Diese Infos teilen:
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Faves
  • Facebook
  • MySpace
  • MyShare
  • Google Bookmarks
  • Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Wikio
  • MSN Reporter
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Digg
  • blogmarks
  • LinkArena
  • Yigg
  • Socialogs
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • PDF
  • Ping.fm
  • Posterous
  • Print
  • Technorati
  • Yahoo! Buzz
  • Add to favorites
  • BlinkList
  • Blogosphere News
  • Blogplay
  • del.icio.us
  • Design Float
  • Diggita
  • Diigo
  • FriendFeed
  • Internetmedia
  • Linkter
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • ThisNext
  • Webride
  • Wikio FR

Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

12.06.2010: Bilder vom Fest der Landleute auf dem Kamp zu Doberan anno 1825.

Montag, 14. Juni 2010 20:34

Bilder vom Fest der Landleute am 12. Juni 2010 in Bad Doberan.

Alte Traditionen leben wieder auf.

Anno 1807 kehrte Großherzog Friedrich Franz I aus dem Exil zurück. Er hatte Mecklenburg-Schwerin während der napoleonischen Kriege neutral gehalten aber nach der Besatzung Mecklenburgs durch die Franzosen regte sich in ihm der Widerstand gegen Napoleon. Das bedeutete jedoch für ihn der sichere Tod und so floh er mit seiner Familie nach Altona, bis die Franzosenzeit zu Ende war. Bei seiner Rückkehr wurde der äußerst beliebte Großherzog huldigend gefeiert. Reddelicher Bürger ritten ihm entgegen und auf dem Kamp zu Doberan feierte das Volk mit ihm ein großes Fest. Lange war das “Fest der Landleute” ein fester Bestandteil der Doberaner Traditionen aber irgendwann passten die aristokratischen Bräuche und Gepflogenheiten nicht mehr zum System der Zeit.

Anno 2010 ist es erstmals wieder da: Das Fest der Landleute auf dem Kamp. Bad Doberan dreht die Zeit zurück in das Jahr 1825. Friedrich Franz I – von Gottes Gnaden Großherzog von Mecklenburg-Schwerin – eröffnet die Badesaison am Heiligen Damm und begibt sich anschließend zum Plaisir auf den Kamp, wo schon die Table d’ hôte – die feierliche Festtafel – auf die feine Badegesellschaft wartet. Landleute aus der Umgebung bringen ihm ihre Gaben dar und feiern mit ihm das größte Fest, das es in jenem Flecken irgendwo in Mecklenburg zu feiern gibt. Sie sind herzlich eingeladen zu einer Zeitreise in das Jahr 1825.

Hans-Peter Hahn alias Großherzog Friedrich Franz I von Mecklenburg(-Schwerin)
Mit dabei sind seine Königliche Hoheit, der durchlauchtigste Friedrich Franz I von Gottes Gnaden Großherzog von Mecklenburg-Schwerin. In diese Rolle schlüpft seit 2009 der Bad Doberaner Kabarettist und Schauspieler Hans-Peter Hahn. Auch Hofmedicus und Leibarzt seiner Majestät, der ehrenwerte Professor Doktor Gottlieb Samuel Vogel darf nicht fehlen. Mit Dr. Peter Kupatz gespielt von einem echten Doktor. Die bezaubernde Erbgroßherzogin Prinzessin Alexandrine von Preußen – später Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin – wird auch in diesem Jahr wieder von der ebenso bezaubernden Ieva gespielt. Nur, dass sich ihr Nachname inzwischen von Druva auf Pleban geändert hat. Auch wieder mit dabei ist Falk Heinrich in der Rolle des jungen Erbgroßherzoges Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, dem wie z.B. die traumhafte Burg Hohenzollern in Heiligendamm zu verdanken haben. Der Prinz bringt seinen Kammerdiener mit: Mohr Cesar wird gespielt von Christian Gerben, der wie sein Herr im realen Leben DSV-Sportler ist.

Die großherzogliche Familie wird begleitet vom Oberlandforstmeister Eggers alias Karsten Allwardt und dem Bauconducteur Carl Theodor Severin, gespielt von Bauamtsleiter Norbert Sass. Auch mit dabei ist der Freiherr Julius von Matzahn aus Ivenack mit seiner Frau, der Baronin von Maltzahn. Die beiden werden verkörpert von Siegbert und Angelika Bathke. Außerdem dabei ist der Freiherr von Stein, Geheimrat und Johann Wolfgang von Goethes Schwiergervater. Begleitet wird die Badegesellschaft von zahlreichen Herrschaften und Damen und natürlich den Untertanen, die ja dieses Fest der Landleute erst ermöglichten.

Für die Speisen auf der Table d’hôte sorgen Bäckermeister Braun, Fleischermeister Timm und Fischerin Friedrich und für die Dekoration die Floristin Bade. Auch die Reddelicher mit ihrem Dorfschulzen sind gekommen, um ihren Großherzog zu huldigen. Dieser überschüttet sie mit Dank dafür, dass sie ihm anno 1807 entgegen ritten, als er aus dem Exil in Altona zurück kehrte. Darum geht es letztlich beim Fest der Landleute, welches früher jedes Jahr groß gefeiert wurde: Die Rückkehr des beliebten Großherzoges aus dem Exil nach seiner Flucht vor Napoleon. Friedrich Franz I war der erste deutsche Fürst, der sich nach dem gescheiterten Russlandfeldzug von Napoleon los sagte und gegen die französische Besatzung zur Wehr setzte.

Eine Vielzahl von Bildern zeigen das bunte Treiben auf dem Kamp. Schauen Sie hinein!

Hier geht es zu den Bildern.

Diese Infos teilen:
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Faves
  • Facebook
  • MySpace
  • MyShare
  • Google Bookmarks
  • Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Wikio
  • MSN Reporter
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Digg
  • blogmarks
  • LinkArena
  • Yigg
  • Socialogs
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • PDF
  • Ping.fm
  • Posterous
  • Print
  • Technorati
  • Yahoo! Buzz
  • Add to favorites
  • BlinkList
  • Blogosphere News
  • Blogplay
  • del.icio.us
  • Design Float
  • Diggita
  • Diigo
  • FriendFeed
  • Internetmedia
  • Linkter
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • ThisNext
  • Webride
  • Wikio FR

Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal