Tag-Archiv für » Ostsee-Zeitung «

Das Duell vor der Stichwahl: Herausforderer Thorsten Semrau und Amtsinhaber Hartmut Polzin.

Dienstag, 13. September 2011 15:23

Vier Kandidaten sind angetreten, um für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der Stadt zu lenken: Der Amtsinhaber Hartmut Polzin wollte es noch einmal wissen und seine Herausforderer Rolf Kuchenbuch von der CDU und Birgit Schwebs von der Linken, sowie der parteilose Thorsten Semrau wollten ihm diesen Gefallen verderben und nach zwei Amtszeiten einen Wechsel herbei führen. Mit dem Wechsel hat es nicht ganz geklappt: Kuchenbuch erzielte nur 12,1% der Stimmen und auch die als Favoritin gehandelte Birgit Schwebs schaffte es mit 22,3% nicht in die Stichwahl. Fast gleichauf lagen Amtsinhaber Polzin mit 31,9% und Thorsten Semrau mit einem kleinen Vorsprung auf 33,7%, also etwa hundert Stimmen mehr. Schon einmal traten Semrau und Polzin 2004 gegeneinander in der Stichwahl an. Damals fehlten Semrau nur 589 Stimmen an einem Machtwechsel. 2004 standen 5 Kandidaten zur Wahl und Polzin errang in der Stichwahl 2447 Stimmen, während Semrau auf 1858 Stimmen kam. So gesehen hat Polzin gegenüber 678 Stimmen verloren und Semrau 11 Stimmen gewonnen. Aber das sind so absolute Werte und seit 2004 hat sich so viel geändert, dass man da keine Rückschlüsse ziehen kann. Klar wird nur eines: Von 5.547 Wählern wollen 3.778 einen Wechsel und nur 1.769 eine Weiterführung des Amtes durch Hartmut Polzin. 4.275 Wahlberechtigten ist alles egal – sie sind gar nicht erst wählen gegangen. Wie wird sich das Verhältnis nun auf die Stichwahl auswirken? Wollen die 1.909 Kuchenbuch- und Schwebs-Wähler wirklich einen Wechsel oder wollten sie nur ihren Kandidaten im Bürgermeisteramt? Stimmen alle für Semrau oder geben viele ihre Stimme Polzin, dessen SPD-Programm gerade den Schwebs-Wählern am Nächsten sein dürfte? Hat es Vorteile, parteilos zu sein? Oder werden viele Wähler gar nicht ein zweites Mal zur Urne gehen, weil “ihr” Kandidat eh verloren hat und sie nicht “die zweitbeste Wahl” treffen wollen? Das sind die Fragen der Analytiker und Strategen. Die Bürger jedoch haben ganz andere Sorgen und die Ostsee-Zeitung weiß um diese und fühlt den beiden Stichwahl-Kandidaten den Puls. In zwei Teilen veröffentlichte sie die Fragen von Chefredakteur Frank Pubantz:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bürgermeisterwahlen in Bad Doberan: Wen wählen?

Sonntag, 28. August 2011 11:19

Die Bürger Bad Doberans sind am 4. September zu einem wahren Wahl-Maraton aufgerufen: Mit Erst- und Zweitstimme sollen sie ihren Kandidaten und ihre Partei in den Schweriner Landtag wählen, mit drei Stimmen wählen sie einen bis drei Kandidaten in den Kreistag dess neuen Großkreises, mit einem Kreuz stimmen sie über den Namen des neuen Großkreises ab (Landkreis Rostock oder Landkreis Güstrow-Bad Doberan) und mit einem Kreuz bestimmen sie den neuen Landrat des Großkreises. Für die Bad Doberaner wird es noch ein Kreuz mehr und dieses Kreuz ist zugleich das wichtigste, denn es betrifft die Bad Doberaner unmittelbar. Da auch diese Internetseite sich mehr direkt mit Bad Doberan und seinen Ortsteilen beschäftigt, habe ich für Sie nur die Konzepte – wenn man sie so nennen kann – der Bürgermeister-Kandidaten zusammen getragen. Vielleicht hilft Ihnen die Übersicht bei der Entscheidung:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Harry Klink schießt wieder gegen Bürgermeister Polzin: Sind es persönliche offene Rechnungen?

Montag, 15. August 2011 12:48

Sie gehören schon zum politischen und printmedialen Alltag: Die Angriffe eines einzelnen FDP-Stadtvertreters gegen den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin. Immer ist es Harry Klink, der den Rathauschef attackiert und immer sind es schwere Vorwürfe, die FDP-Ortschef Harry Klink macht. Doch in den allermeisten Fällen macht er sie allein, spricht nur von sich selbst, lässt seine Fraktion aus dem Spiel und weil er weiß, dass er nicht für die anderen 24 Mandatsträger spricht, vermeidet er auch ein “Wir”. Selten geht es gegen die Partei des Bürgermeisters und eigentlich nie gegen andere Mitglieder der SPD. Was ist dran an Klinks Vorwürfen gegen den Führungsstil und die vermeintlichen Klüngel? Geht es überhaupt um Politik? Oder ist das ein persönlicher und einseitiger Kampf Harry Klink gegen Hartmut Polzin? Gerüchte sagen: “Ja”. Und sie sagen noch andere Dinge über Harry Klink:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Aggressiver CDU-Wahlkampf gegen SPD-Hochburg Bad Doberan.

Freitag, 12. August 2011 10:15

Lange Zeit zielte der Wahlkampf der CDU auf den Bürgermeister-Posten in Bad Doberan ab. Spätestens nach der Einbeziehung des CDU-Innenministers Lorenz Caffier (der auf den CDU-Plakaten “C wie Zukunft” für seine Kandidatur auf das Ministerpräsidentenamt warb) wird klar, dass es nicht nur darum geht, den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin vom Thron zu stürzen, sondern auch den bisher unangefochtenen SPD-Landrat Thomas Leuchert (zeit-am-meer.de berichtete weiter oben). Nachdem der Bürgerbund dem CDU-Minister die Mittel in die Hand gelegt hat, Leuchert und Polzin fast gleichzeitig zu stürzen oder zumindest extrem zu schwächen, fahren nun die direkten Kontrahenten ihre Geschütze gegen die SPD-Hochburg auf. Während der noch frische CDU-Bürgermeisterkandidat schweigt, schreit der CDU-Landratskandidat umso lauter. Doch nicht nur er schießt auf den Platzhirsch im Doberaner Landratsamt, sondern auch der Bündnis’90/Grüne-Kandidat Steffen Marklein nutzt die vermeintliche Schwachstelle des Landrates aus. Was eignet sich da besser, als ein Thema, das tausende Menschen berührt? Die Abschiebung der armenischen Familie Bavejan/Injighulyan aus Kühlungsborn ist so ein Thema. Der Landrat Thomas Leuchert setzte sich für die Familie ein und zeigte sich erleichtert, als die Abschiebung nach einer politischen Profilierungsschlacht quer durch alle Ebenen aller Parteien des Landes ausgesetzt wurde. Prompt kritisierten die beiden Anwärter auf das Landrats-Amt den Landrat, warum er nicht schon als Mitglied der Härtefallkommission gegen die Abschiebung der Familie gestimmt hat. Der hatte gute Gründe, das nicht zu tun – auferlegt vom Innenministerium (also CDU-Minister Lorenz Caffiers Ressort) selbst:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Neues von der Jugendherberge: Nicht genannter Investor will Wohnungen und Büros.

Mittwoch, 10. August 2011 9:46

Während Sie auf zeit-am-meer.de schon Ende Juli von den Planungen und Ständen vieler Bad Doberaner “Wunden” lesen konnten, macht die Ostsee-Zeitung daraus eine Serie. Heute berichtet sie von der Jugendherberge auf dem Tempelberg. Zu den Informationen, die Sie hier schon im Juli lesen konnten, sind einige Details hinzu gekommen:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Zu weit aus dem Fenster gelehnt: Stadtvertreter nehmen Harry Klink unter Beschuss.

Freitag, 8. Juli 2011 9:46

Nach alter FDP-Manier lehnen sich Vorderbänkler aus dem Fenster, machen krach. Ist die FDP erst an der Macht, geht es nur noch bergab mit ihr. Gerhard und Westerwelle haben sich selbst demontiert und bis zur nächsten Wahl war dann stets die FDP wieder so schwach, dass sie reihenweise schlechte Ergebnisse einfuhr. Dieses fragwürdige System funktioniert bis in die unteren Spitzen der liberalen Partei: Dort tut in Bad Doberan Harry Klink ähnliches: Er redet, wie er denkt, dass es bei den Bürgern gut ankommt und lehnt sich dabei sehr weit aus dem Fenster, zetert und jammert in aller Öffentlichkeit, gibt anderen Stadtvertretern, besonders aber dem Bürgermeister immer neue Abreibungen und wenn es dann Kritik hagelt, bleiben nur noch Monologe mit Paragrafen-Zitaten oder ein “Ich möchte dazu nichts sagen” übrig. So kennen die Stadtvertreter Klink schon seit langer Zeit. Dank der Ostsee-Zeitung lernen nun auch die Bürger diese “dunkle” Seite des FDP-Fraktionschefs kennen:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Das Blatt wendet sich: Umfrageergebnis entlarvt reißerische OZ-Berichterstattung.

Freitag, 8. Juli 2011 9:43

Hochmut kommt nicht selten vor dem Fall. Gestern titulierte die Ostsee-Zeitung in großen Lettern “Mehrheit gegen Steg am Strand von Heiligendamm”. Heute sind die Buchstaben schon kleiner, die da klein(laut) zugeben müssen: Votum für Steg am Strand”. Während man gestern so tat, als sei die Umfrage empirisch, gibt man heute zu, dass sie nicht repräsentativ ist.:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Ostsee-Zeitung als Meinungs-Macher: Sinnlose Umfragen als repräsentativ verkauft.

Donnerstag, 7. Juli 2011 11:50

Hochmut kommt nicht selten vor dem Fall. Während die Ostsee-Zeitung-Mutter “BILD” den Leser auffordert, sich seine eigene Meinung zu bilden, geht die kleine Tochter einen Schritt weiter: Sie bildet einfach eine Meinung, die man nur noch anzunehmen braucht. Das Rezept ist ganz einfach: Man nehme 200 Stimmen (inklusive Mehrfachklicks) und schließe daraus auf alle Bad Doberaner und veröffentliche diesen Humbug als scheinbar repräsentative Umfrage. Und wenn alle Bad Doberaner denken, dass Heiligendamm keinen Steg braucht, dann denken auch die so, die bisher gar nicht darüber nachgedacht haben. Dumm nur, wenn 200 Leute nur 4% der Bad Doberaner sind und gar nicht sicher ist, wie viele Leute wirklich hinter 200 Stimmen stecken und wo sie wirklich her kommen. Die Ostsee-Zeitung macht Meinung und disqualifiziert sich damit zum Klatsch-Blatt, das unserer Region mehr schadet als nützt:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Das jährliche Doberaner SVV-Sommertheater mit neuen Events im Rathaus.

Mittwoch, 6. Juli 2011 11:08

Die Bad Doberaner sind aufgeregt. Zuerst löst FDP-Stadtvertreter Harry Klink die Umgehungsstraßen-Lawine an und entfacht die Diskussion für und gegen die Umgehungsstraße von vorn und dann reicht Jagdfelds Investorengruppe Anträge ein, die die Stadtvertretung in längst überwunden geglaubte alte Verhaltensmuster zurück fallen lassen.
Die Ostsee-Zeitung wird von Stadtvertretern, Landtagsabgeordneten und politisch Engagierten als Medium missbraucht, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Immerhin bringt diese Profilierungsschlacht ungeahnte Wahrheiten ans Licht:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Wider das Verkehrschaos: Klink attackiert Schlotmann. Außerdem: Umgehung – pro & contra.

Donnerstag, 23. Juni 2011 11:17

Der heutige Hauptbeitrag in der Bad Doberaner Lokalausgabe der Ostsee-Zeitung erinnert unwillkürlich an eine Aussage aus 2009: “Harry außer Rand und Band”. Nach dem Säbelrasseln des FDP-Ortschefs contra Bürgermeister Polzin (SPD) folgt nun die Breitseite gegen Landesverkehrsminister Volker Schlotmann, ebenfalls SPD und dem Kreisverband Bad Doberan angehörig. Das Thema ist brandaktuell: Das nachmittägliche Verkehrschaos am Alexandrinenplatz, wo Berufs- und Touristenverkehr aufeinander treffen und Stoßstange an Stoßstange auf die nächste Ampelphase warten. Das Problem nervt viele Autofahrer, die Harry Klink irgendwie zustimmen mögen. Doch in Schwerin ist man mehr als verwundert: Haben nicht die Stadtvertreter (zu denen Klink auch gehört) die Umgehungsstraße schon 2007 abgelehnt? Immerhin wirft Klinks Vorstoß neue Fragen auf: Muss es eine Umgehungsstraße sein oder reicht auch ein Kreisel? Und muss Bad Doberan unbedingt umgangen werden? Eine Analyse mit Hintergrundinformationen, die keiner nennt:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die FDP holt ihre Säbel hervor: Der Bürgermeister-Wahlkampf kann beginnen. Eine Analyse.

Donnerstag, 9. Juni 2011 13:13

Dass Harry Klink (FDP) den Bürgermeister Hartmut Polzin (SPD) nicht ausstehen kann, ist kein Geheimnis. Dem FDP-Ortsvorsitzenden und Fraktionschef im Rathaus war in der Vergangenheit jedes Mittel Recht, um den amtierenden Bürgermeister zu stürzen. Sein Repertoire reichte von Beschuldigungen und Drohungen bis hin zu Klagen und Amtsenzhebungs-Versuchen. Da verwundert die verwunderte Meldung der Ostsee-Zeitung nicht, die da sagt, dass die FDP sich nicht mit Polzin treffen, sondern nur den CDU-Kandidaten Kuchenbuch und die Linke-Kandidatin Schwebs befragen will. Was das für die Demokratie bedeutet, steht auf einem anderen Blatt. Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Auf dem Weg zum Großkreis Güstrow – Bad Doberan: Daten, Fakten und Interviews.

Donnerstag, 9. Juni 2011 13:09

Der Großkreis Güstrow – Bad Doberan (oder Landkreis Rostock – je nach Entscheidung der Bürger) ist im Anmarsch. Eine letzte Klage gegen die Kreisgebietsreform wird im August entschieden und am 4. September sollen sich dann die Bürger für einen der beiden Namensvorschläge für den neuen Großkreis entscheiden. Die Ostsee-Zeitung vom 09.06.2011 greift das Thema auf und widmet der Lokalausgabe eine ganze Seite mit Daten, Fakten und Meinungen zum neuen Großkreis, nennt die Amtsleiter und interviewt die beiden Landräte Leuchert und Da Cunha:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Nachtrag 01.06.2011: Was hat Bürgermeister Hartmut Polzin für Bad Doberan getan?

Mittwoch, 1. Juni 2011 20:00

Immer wieder las und hörte ich: “Polzin hat viel für die Stadt getan”. Weil ich weiß, dass ein Bürgermeister allein nicht alles entscheiden kann (und viele Entscheidungen ganz ohne seine Meinung getroffen werden) hinterfragte ich diese Aussagen: Was genau hat er für die Stadt getan? Die meisten sagen, er hat Bad Doberan (und immer auch seine Ortsteile) zu neuem Glanz verholfen. Das triste Grau ist schönen Fassaden gewichen, die furchtbaren Straßen sind saniert worden und die holprigen Gehwege wurden erneuert. Die Wiederauferstehung der Weißen Stadt am Meer fällt in Polzins Amtszeit, die Wiederbelebung alter Traditionen, der Bush-Besuch 2006, der G8-Gipfel von 2007. Was noch?

Man muss unterscheiden, was der Bürgermeister im Auftrag der Stadtvertreter ausführt und was er selbst initiiert.
Vor allem aber muss man sich einen Überblick verschaffen. Genau das habe ich getan: Ich habe dem Ortsverband der SPD geschrieben und erhielt in für meine Erfahrungen rekordverdächtig kurzer Zeit eine Antwort von Frau Mersjann.
Gern zähle ich auf, welche Verdienste sie Bürgermeister Hartmut Polzin zuordnet und hole damit das nach, was die Ostsee-Zeitung einfach weggelassen hat:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bürgermeister Polzin in der Promille-Falle: Schlammschlacht in Bad Doberan.

Samstag, 14. Mai 2011 13:27

Bad Doberans Bürgermeister wurde am Dienstag alkoholisiert am Steuer seines Pkw erwischt. Eigentlich gibt es sie nicht mehr, die in der DDR üblichen Meldungen in den Zeitungen á la ” Herr P aus Bad Doberan wurde mit 1,4 Promille beim Fahren erwischt” aber die Ostsee-Zeitung hat dennoch Wind von der Sache gekriegt. Und nicht nur sie: Auch im Rathaus weiß jeder Bescheid. Einigen kommt Polzins Patzer sehr gelegen, denn am 4. September sind Bürgermeister-Wahlen.
Das Lokalmedium Nummer eins ist bestens informiert und weiß auch gleich um Lösungswege aus der Krise. Verschwörungstheorien machen sich breit und Pro und Contra werden laut. Was ist wirklich passiert? Wer berichtet was und warum? Was ist dran, an den Wahlkampf-Schützenhilfe-Theorien? ZEIT-AM-MEER.DE will es wissen:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bekenntnis zum Grand Hotel Heiligendamm: Gesellschafter stimmen dem Kapitalschnitt zu.

Samstag, 12. März 2011 10:19

Mit Spannung blickte die Region auf die Gesellschafterversammlung der 1900 Aktionäre des FUNDUS Fonds 34.
Sogar die lokalen Radiosender berichteten von der Sitzung, die direkt im Grand Hotel stattfand und in der es um nicht weniger als die Zukunft des Luxushotels und damit auch um die Zukunft Heiligendamms gehen sollte. In den späten Abendstunden erreichte mich dann die ersehnte Pressemitteilung aus dem Hause FUNDUS

Außerdem gibt es hier die Reaktionen der folgenden Medien: Ostsee-Zeitung, Immobilien-Zeitung, Hamburger Abendblatt

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Parken wird an weiteren Stellen kostenpflichtig – Plus in der Stadtkasse – Seebrücke wird saniert.

Donnerstag, 24. Februar 2011 10:45

Donnerstag ist Live-Ticker-Tag in der Ostsee-Zeitung. Drei wichtige Kurznachrichten weiß das Lokalmedium mitzuteilen. Das beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept (was für ein Wortungetüm!) wurde geprüft und als schlüssig befunden. Die Gebührenpflicht für weitere innerstädtische Straßen rund um den Markt kommt also. Die bisher favorisierte Lösung des Anwohnerparkproblems mit Anwohnerparkausweisen wurde kritisiert und kommt darum wohl nicht. Im Klartext: Die Anwohner müssen sehen, wo sie Platz für ihr Auto finden – vor dem Haus kostet es Geld. Während in der Neuen Reihe und den Nebenstraßen der Baumstraße viele Höfe existieren, auf denen die Autos der Anwohner Platz finden, kann gerade die Baumstraße kaum Alternativen bieten. Absehbar ist, dass die Anwohner ihre Autos in den letzten verbleibenden kostenfreien Straßen abstellen, bis auch hier das Parken Geld kostet, wie es in Kühlungsborn und Warnemünde schon lange der Fall ist. Außerdem vermeldet werden ein gutes Plus in der Stadtkasse und die Absicht, die knarrende Seebrücke in Heiligendamm endlich zu sanieren.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Trafo-Tower-Verkauf, Bürgermeisterwahl und Markt-Baulücke. Die Themen der Woche.

Donnerstag, 17. Februar 2011 19:52

Statt drei Themen daraus zu machen, fasse ich zusammen, was die Ostsee-Zeitung am 17.02.2011 zu berichten hatte.
Zuerst ging es da um Jens Scheuermann, der den Heiligendammern als Gastronom des HO-Imbisses am Strand ein Begriff sein wird und der vor geraumer Zeit in Heiligendamm den Trafo-Turm in der Gartenstraße ersteigerte. Es ging das Gerücht um, dass ein Strohmann Jagfelds den Turm gekauft haben soll und Scheuermann möchte damit aufräumen und wendet sich an die Ostsee-Zeitung.

Im zweiten Artikel geht es dann um das Ansinnen der CDU, die Bürgermeisterwahl nicht mit den anderen Wahlen zusammen zu legen, sondern auf 2012 zu verschieben, um eine faire Chance für die Bewerber und Transparenz für die Wähler zu ermöglichen. Zuletzt geht es dann um einen kleinen Beitrag in der Ostsee-Zeitung zur Lücke am Marktplatz, die seit langem bebaut werden sollte aber nicht wurde. Ich habe selbst recherchiert und publiziere die Ergebnisse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Katze aus dem Sack: Das alte Moorbad wird zum Hotel-Komplex ausgebaut.

Samstag, 11. Dezember 2010 13:04

Zu lange schon stand das von Severin erbaute und seinen Nachfolgern aufgestockte Stahlbad leer. Die Witterung, Vandalen und Brandstifter setzten dem zuletzt als Moorbad genutzten historischen Gebäude stark zu und machten es zu einem unübersehbaren Schandfleck direkt an Bad Doberans Ortseingang. Jahrelang wurde das Traditionshaus umher geschoben – die Preisvorstellungen waren hoch und der Investitionsbedarf noch höher. Auch die Auflagen waren nicht ohne, handelt es sich doch um eines der ältesten Gebäude der klassizistischen großherzoglichen Sommerresidenz. Letztlich riss die Zeit unheilbare Wunden und nagte ihr Zahn dermaßen an der Substanz, dass fast nichts mehr zu retten und schützen war. Nur noch der Fördermittel wegen machte es Sinn, die Fassaden stehen zu lassen. Doch selbst die drohten schon, die nächsten Winter nicht mehr zu (über)stehen. Nun ist Rettung in Aussicht: Zwei bisher unbekannte Zwischeninvestoren stellten ihr Konzept vor. Dieses sieht die Sanierung des klassizistischen Meisterwerkes vor aber auch die Erweiterung durch neue und sehr verschiedenartige Gebäude direkt daneben. Nicht ohne Folgen für das Moorbad:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Erstes Umfrageergebnis liegt vor: DBR soll bleiben!

Freitag, 15. Oktober 2010 9:33

Die Ostsee-Zeitung begleitete die Umfrage der Hochschule Heilbronn zum Interesse der Bürger an eigenen Kfz-Kennzeichen und veröffentlicht schon heute das erste Ergebnis. Dieses spricht eine klare Sprache: Die Bad Doberaner Bürger wollen ihr DBR-Nummernschild behalten. MIM und damit auch der Möglichkeit MME erteilen sie eine klare Abfuhr. Nicht so klar sind die Begründungen, die von Gewohnheit über Schönheit bis hin zu Abneigung gegenüber den neuen Varianten reichen. Plötzlich fällt da der Satz “Wir wollen kein GÜ” und entblößt die Ahnungslosigkeit der Bürger und Bürgerinnen. Untermauert wird dies durch weitere Äußerungen wie “Der alte Kreis soll bleiben”. Das sehen auch viele Bürger in anderen Kreisen so: Sie wollen ihren Kreis, ihr Nummernschild und ihre Identität behalten. Nur: Was haben diese Bürger in den letzten sieben Jahren eigentlich gemacht? Warum haben sie das Kind erst in den Brunnen fallen lassen? Wie funktioniert Demokratie? Die Berichterstattung und ein persönlicher Kommentar – lesen Sie selbst:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Ausgezeichnet: gusto gibt dem Friedrich-Franz-Restaurant des Grand Hotels acht Pfannen.

Dienstag, 27. Juli 2010 15:42

Das klassizistische Ensemble macht Heiligendamm aus und das Grand Hotel macht das klassizistische Ensemble aus. ZEIT-AM-MEER.DE wäre also bei allem Bemühen um Freiheit von Werbung für die Beteiligten nicht komplett, würden nicht auch Meldungen über das Grand Hotel veröffentlicht werden. Eine erfreuliche Meldung gibt es heute in der Bad Doberaner Lokalausgabe “Stadt und Land” der Ostsee-Zeitung: Das Grand Hotel räumt große Auszeichnungen ab:

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