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Tafeln erzählen Geschichte: Stadt informiert an historischen Bauwerken.

Donnerstag, 4. August 2011 14:56

Bad Doberan wirbt mit “Molli, Münster, Moor und Meer”. Im “Meer” versteckt sich auch das “Mehr”, das die Münsterstadt zu bieten hat. Was genau dieses “Mehr” ist, kam bisher kaum zum Vorschein. Spätestens seit dem regen Interesse der Ausstellung “Verlorene Gebäude” des Kunstvereins, der dem Roten Pavillon eine nie da gewesene Besucherzahl mit über 4000 Besuchen bescherte, weiß man wieder, was Bad Doberan außer Molli, Münster, Moor und Meer so besonders macht: Es sind die historischen Bauwerke aus 800 Jahren Stadtgeschichte, die einer Ansammlung gleich abwechselnd und auch wechselhaft aneinander gereiht stehen. Die herzoglichen Schlösser, Salons und kleinen Paläste, die Villen, Landhäuser und Stadthäuser mit ihren vielen verschiedenen Formsprachen von der Gotik über Barock und Klassizismus, über Jugendstil, Historismus und Heimatstil – einen ganz eigenen Stil bildend – den lebensfrohen und luftigen Bäderstil. Schon diese Vielfalt ist es Wert, angesehen und erkundet zu werden. Doch nur selten verlassen Touristen die Hauptwege durch die Münsterstadt und nur selten sehen sie mehr, als Molli, Münster, Moor und Meer. Damit sich das ändert und die interessierten Touristen gut informiert werden und damit auch die bisher Uninteressierten neugierig werden, hat der Tourismusförderverein Bad Doberan nun acht Info-Tafeln an historischen Bad Doberaner Bauwerken anbringen lassen. Das soll der Anfang sein für einen interessanten Stadtrundgang. Auch die beiden NPD-Stadtvertreter haben Ideen:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Frisches Geld benötigt: Das Grand Hotel bittet zur Gesellschafterversammlung.

Donnerstag, 17. Februar 2011 19:46

Erstmals verzeichnet das Grand Hotel Heiligendamm Gewinne und beweist damit, dass der Wechsel vom Kempinski-Management zur Eigenregie funktioniert hat. Eigentlich ist das ein Grund für die 1900 Aktionäre, zu jubeln, denn Gewinne bedeuten Rendite. Doch zu lange brauchte das Luxushotel, um aus der Verlustzone heraus zu kommen und nun steht es zwar mit Gewinnen da, bleibt aber in der Attraktivität hinter anderen Luxushotels zurück. Um wieder auf die Überholspur zu kommen, braucht die Betreibergesellschaft frisches Geld für neue Investitionen. Viele Anleger aber fühlen sich vom FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld geprellt, denn bisher sahen sie keine Rendite. Der FUNDUS-Pressesprecher Christian Plöger macht klar: Das Angebot an die Gesellschafter ist die bessere Alternative. Die schlechtere wäre die Insolvenz des renommierten Luxusressorts an der Ostsee. Die Aktionäre sind eingeladen, über die Zukunft des Grand Hotels und damit auch der Weißen Stadt am Meer zu entscheiden. Hier die ganze Berichterstattung:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Es geht weiter: Wiederaufbau der Villen Perle und Großfürstin Marie wird jetzt fortgesetzt.

Dienstag, 19. Oktober 2010 11:31

Die Baukräne in Heiligendamm wurden aufgestellt, Bagger rollten an und es wurde laut in Deutschland ältestem Seebad. Doch es dauerte nicht lange, da rückten die Bagger wieder ab und die Kräne hörten auf, sich zu drehen.
Nicht ohne Bange vernahmen die Doberaner und Heiligendammer eine gewisse Ruhe und Untätigkeit auf der seit 2003 größten Baustelle der Weißen Stadt am Meer. ECH-Chefplaner Hans Schlag konnte die Leute beruhigen: Man macht eine Zwangspause aus Rücksicht auf die Hotelgäste, die nach langer Zeit wieder so richtig das Hotel an seine Belegungs-Grenzen brachten. Das darf man natürlich nicht kaputt machen und so ruhte der Wiederaufbau der “Perle” – und immer auch der “Großfürstin Marie”, da es sich um ein Doppelhaus handelt – bis zum Saisonende. Das ist jetzt erreicht und nun geht es weiter auf Heiligendamms von allen Bürgern, Politikern, Investoren und Planern lang ersehnter Großbaustelle:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Neuausrichtung geglückt: Grand Hotel mit bester Auslastung seit der Eröffnung.

Dienstag, 24. August 2010 17:05

Vor etwas über einem Jahr trennte sich die Kempinski-Gruppe vom Grand Hotel Heiligendamm. Der Ausstieg des Betreibers kam nicht überraschend aber überstürzt. Das Grand Hotel musste von heute auf morgen umgekrempelt werden: Neue Buchungssoftware, neue Webseiten, Prospekte und Broschüren, neues Geschirr, neue Textilien und Accessoires. Der Schriftzug “Kempinski” durfte nicht mehr in Heiligendamm auftauchen und sollte auch nicht mehr mit Heiligendamm in Verbindung gebracht werden. Erstes meisterte die eiligst gegründete Betreibergesellschaft mit Hilfe von Krediten, für die das Land Mecklenburg-Vorpommern auf Bitten Jagdfelds bürgte. Zweites wird so schnell nicht gelingen, denn das “Kempinski” oder auch “Kempi” hat sich eingebürgert und steht auch ohne gleichnamige Betreiber für Heiligendamm. Immerhin: Das allein ist schon ein Erfolg für das Grand Hotel. Doch für die ca. 200 Investoren des FUNDUS-Fonds 34 zählt nicht das Image, sondern das Geld. Dieses floss unter Kempinski spärlich. Daran konnten auch Versuche, das Grand Hotel anders auszurichten nichts ändern. 2008 hieß es, Heiligendamm wolle einen Stern herunter gehen – ein übliches Verfahren. Im selben Jahr fand man das Luxus-Hotel auf Tchibo vermarktet. Dem entsprechend waren auch unsere Erfahrungen bei einem Test-Kaffee im Kurhaus-Restaurant vernichtend für ein Luxus-Hotel.

Nach dem Weggang der Kempinski-Gruppe änderte sich einiges. Am Haupttor wurde eine Klingel angebracht, am Hinterausgang ein Mitarbeiter mit Schirm, Tisch und Angebotskarten positioniert und bei den Mitarbeitern machten sich Veränderungen in der Aufmerksamkeit und Freundlichkeit bemerkbar. Vielen kostete der Betreiberwechsel der Job aber viele wurden (unter neuen Bedingungen) übernommen und andere neu eingestellt. Neu war auch die Schaffung einer Presseabteilung innerhalb der FUNDUS-Gruppe als Ergänzung zur PR-Mitarbeiterin der ECH. Seitdem bekommt auch zeit-am-meer.de Pressemitteilungen. Die nun folgende zeigt, dass die Neuausrichtung des Grand Hotels nach dem Weggang Kempinskis erfolgreich war und dass Abschied zwar ein scharfes Schwert sein kann aber Zeit alle Wunden heilt. Es war meteorologisch nicht der heißeste oder beste Sommer seit 2003 aber für das Grand Hotel war 2010 trotzdem der beste Sommer seit der Eröffnung. Das – und einem unglücklichen Bericht in Spiegel-TV (sh. Kommentar) – ist dem Hotel eine Pressemitteilung wert:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Ausgezeichnet: gusto gibt dem Friedrich-Franz-Restaurant des Grand Hotels acht Pfannen.

Dienstag, 27. Juli 2010 15:42

Das klassizistische Ensemble macht Heiligendamm aus und das Grand Hotel macht das klassizistische Ensemble aus. ZEIT-AM-MEER.DE wäre also bei allem Bemühen um Freiheit von Werbung für die Beteiligten nicht komplett, würden nicht auch Meldungen über das Grand Hotel veröffentlicht werden. Eine erfreuliche Meldung gibt es heute in der Bad Doberaner Lokalausgabe “Stadt und Land” der Ostsee-Zeitung: Das Grand Hotel räumt große Auszeichnungen ab:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Baustellentagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” – Erster Tagebucheintrag online!

Montag, 26. Juli 2010 17:29

Bautagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.

Wie versprochen begleitet zeit-am-meer.de den Wiederaufbau der Villa “Perle/Großfürstin Marie” Schritt für Schritt.
Der erste Schritt erfolgte mit dem ersten Spatenstich am 03.07.2010. Seitdem liefen die Vorbereitungen für die Einrichtung der Baustelle, welche nun Gestalt annehmen. Das Gelände zwischen Seebrückenplatz und Haus “Bischofsstab” und zwischen Kurwald und Promenade wird eingezäunt und eine Baustraße über den neuen Verlauf der Prof.-Dr.-Vogel-Straße verlegt. Zäune werden aufgestellt, Wege abgetragen, Schilder aufgestellt. Erste bildliche Eindrücke gibt es hier.

Fotorundgang: Bautagebuch 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.
Fotos vom Spatenstich und der anschließenden Feier gibt es hier:
Foto-Rundgang vom 03.07.2010 (Bilder vom ersten Spatenstich für Villa Perle)


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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die Strandversorgung in Heiligendamm ist in Gefahr.

Montag, 26. Juli 2010 17:13

Heiligendamms erste Reihe ist mondän. Das Grand Hotel hat alle erdenklichen Sterne und gilt als schönstes Hotel der Welt, das Restaurant “Medinis” gehört dazu und hält natürlich mit. Das Golfhaus bietet Kaffee, Kuchen und Snacks, Cocos Milchbar und zwei Imbiss-Betriebe – einer am Kinderstrand und einer am Golfteich – bieten eine Versorgung mit Essen und Trinken für den schmalen Geldbeutel. Ergänzt wird das Angebot durch einen Eiswagen und eine Fisch-Bude.

Wir haben also zwei Extreme: Luxus-Gastronomie und Imbiss-Gastronomie. Über zu wenig Kundschaft können sich beide Anbieter nicht beschweren. Was Heiligendamm fehlt, sind “richtige” Angebote. Der Gast erwartet mehr, als zu essen, zu trinken und das Ganze wieder ausscheiden zu können. Genau das ist aber schon alles, was Heiligendamm zu bieten hat. Der Strand ist natürlich das, was die Gäste anzieht und auch die Bauwerke sind Touristenattraktionen. Die Seebrücke noch und natürlich die Natur – Wiesen und Wälder. Das macht Heiligendamm aus und das war auch die Idee der Planer und Erbauer: Ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Von der Grundidee her gesehen, sind alle Cafés und Imbissbetriebe in Heiligendamm schon zu viel.

Aber die Zeiten haben sich geändert und heute möchten sich die Stadtobersten nicht mehr in Heiligendamm erholen, sondern mit Heiligendamm Geld verdienen. Nur: Wie verdient man Geld, wo es außer Sand, Meer, Parkflächen, je zwei Imbissen und Cafés und eben den Häusern gar nichts zu sehen gibt? Man kassiert Kurtaxe für jeden, der die Promenade gen Strand verlassen will. So weit, so gut. Man kassiert ja auch Gewerbesteuern aber so richtig betrifft das nur das Grand Hotel. Man kann die Anzahl der Parkplätze erhöhen, damit mehr Leute kommen und Kurtaxe bezahlen. Die zahlen dann Parkgebühren und Kurtaxe, eine Currywurst mit Pommes und fahren wieder. Kommen sie wieder? Oft nicht. “Nichts los außer Menschen” oder auch “Da gibt es nicht einmal eine Gaststätte” und auch “Da gibt es ja gar keine Souvenirs”.

Und genau das ist der Punkt: Bis zur oder kurz nach der Wende konnte man in Heiligendamm in der “Palette” essen gehen, in einer Drogerie oder einem Konsum Waren des täglichen Bedarfs kaufen und auch Souvenirs, in erster Linie Postkarten und Ansichtskarten. Auch Strandartikel, wie Kosmetik, Textilien und Spielzeug gab es in Heiligendamm zu kaufen. Darüber hinaus gab es dann eben die Imbiss-Betriebe, Cafés und ein wenig mobilen Handel. Essen gehen kann man heute mehr als damals aber die Restaurants des Grand Hotels sprechen eine andere Klientel an. Lediglich der Herzogliche Wartesaal im Molli-Bahnhof und das Jagdhaus können von sich behaupten, ein Restaurant für die Nicht-Hotelgäste zu sein. Die Frage ist eben, ob das für die Größe Heiligendamms nicht auch reicht.

Zwei Imbiss-Betriebe jedenfalls sollten ausreichen, wenngleich im Osten einer mehr auch nicht schaden und Herrn Butze nicht arm machen würde. Der nämlich rotiert im Sommer regelrecht, um die Schlangen an hungrigen Gästen bedienen zu können. Auch zwei Cafés auf einem Fleck sind sicherlich nicht zu viel und selbst das Jagdhaus steht gleich um die Ecke. Im Westen sieht es da schon schlechter aus: Zwischen Bahnhof und Kinderstrand liegen ein paar Kilometer und dazwischen ist nichts, was die Gäste versorgt. Das ist auch gar nicht vorgesehen, denn der massentouristische Mittelpunkt soll im Osten Heiligendamms sein – rund um den Golfteich. Dieses kaum sichtbare Gewässer stellt einen Biotop dar. Zu was anderem ist das formlose Schlamm-Brachwasser auch nicht zu gebrauchen. Gerade darum findet man hier seltene Vogelarten, wie z.B. die Kraniche´, die ich in einem Foto-Rundgang fotografiert habe. Auch das ist Heiligendamm und auch das muss natürlich erhalten bleiben.

Trotzdem gibt es weder Bälle, noch Schaufeln und Eimer, weder Bikinis und Badehosen, noch Postkarten in diesem massentouristischen Zentrum Heiligendamms. Das macht den Ort aber nicht ruhiger, denn die Leute kommen trotzdem. Die Parkplätze reichen nicht und das ist Absicht. Doch statt dann einfach einen Parkschein zu lösen, Kurtaxe zu bezahlen und baden zu gehen, macht der “Faktor” Mensch etwas anderes: Er hat bezahlt und nun will er auch etwas erleben. Also geht er gen Westen. Und landet derzeit in einer Sackgasse. Alles was er dort sehen kann, ist das Grand Hotel und wenn ihm das Außen nicht reicht, muss er den Eingang suchen. Immerhin gibt es dadurch nicht mehr die Touristenscharen von 2003 auf dem Hotelgelände. Aber befriedigend ist das alles trotzdem nicht.

Ein Ablassventil wird nun geöffnet, indem man gen Westen die Packwerk-Überquerung verlängert und so den Leuten einen Rundweg ermöglicht. Auf diesem Rundweg können die Touristen sich dann davon überzeugen, dass Heiligendamm wirklich nichts weiter zu bieten hat, als das oben aufgezählte. Für die Hotelgäste sieht es derzeit etwas und in Zukunft vielleicht bedeutend anders aus, denn hier gibt es hauseigene Angebote und weitere sind in Planung. Für den Standard-Touristen ist das alles entweder zu teuer oder er begreift nicht, dass er das auch nutzen darf. Das Grand Hotel bietet zwar aktiv den SPA-Bereich, die Bars und Arrangements an aber um Luxushotel zu bleiben, verlangt es dafür natürlich auch die Preise eines Luxus-Hotels. Man kann ja auch schlecht Ausnahmen machen und die Standard- den Luxustouristen vorziehen. Das Grand Hotel wird eine Welt für sich bleiben und nur so kann es funktionieren.

Für den Standard-Touristen bedeutet dies, dass er dort willkommen aber eher nicht daran interessiert ist. Frische Snacks vom Bäcker würden ihn mehr interessieren und eine willkommene Abwechslung zum Imbiss-Angebot sein. Alles, was zum Mitnehmen ist, ist für die Standard-Touristen interessant. Alles, was sie versorgt, für ihren kurzen Heiligendamm-Aufenthalt. Und hier soll eine Strandversorgung ansetzen. Ein kleiner Pavillon, in dem Geschäfte, kleine Gaststätten, wie eine Bäckerei und auch Butzes Imbiss unterkommen können, wenn sein jetziger Standort der Thalasso-Schwimmhalle weichen muss. Die ja selbst auch ein Angebot sein wird. Segel- und Surfschule haben bewiesen, dass Heiligendamm attraktiv ist. Was fehlt, sind Räumlichkeiten. Zugegeben: Angesichts der gähnenden Leere in den Villen der Perlenkette und der Seedeichstraße klingt das komisch. Aber wenn Sie da drinnen gewesen wären, würden Sie davon nichts mieten wollen. Und Räume in von der ECH sanierten Villen in 1A-Lage können sich die kleinen Gewerbetreibenden in einer vom Wetter abhängigen Lokation nicht leisten. Bleibt nur ein Neubau und der ist seit Jahren im Gespräch. Seit wenigen Monaten soll er nun endlich präzisiert werden. Doch vielleicht kommt alles anders und das Ventil bleibt zu, bis der Ball platzt. Sehen Sie selbst:



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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bilder vom ersten Spatenstich für Villa “Perle / Großfürstin Marie” vom 03.07.2010 online.

Sonntag, 4. Juli 2010 15:41

Am 3. Juli 2010 erfolgte der lang ersehnte und fest versprochene erste Spatenstich für den Wiederaufbau der Villa “Perle” und ihrem Anbau “Großfürstin Marie”. Der krönende Abschluss der Perlenkette musste 2007 der G8-Pressetribüne weichen, nachden die Villa nicht mehr zu retten war und der Denkmalschutz sie schweren Herzens zum Abriss frei gab. Nach langer Diskussion gaben die Bad Doberaner Stadtvertreter im Dezember 2009 grünes Licht für den Wiederaufbau der Villa “Perle” und die Sanierung der Perlenkette. Damit geht der Wiederaufbau der Weißen Stadt am Meer zumindest in der ersten Reihe 10 Jahre nach dem ersten Spatenstich für das Grand Hotel nun in die nächste Etappe.

Wir gehörten zu den etwa 200 geladenen Gästen, weshalb wir Ihnen exklusive Bilder vom ersten Spatenstich durch FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld und Bürgermeister Hartmut Polzin zur Verfügung stellen können. Viel Spaß mit den Bildern!

FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld und Bürgermeister Hartmut Polzin beim ersten Spatenstich für den Wiederaufbau der Villa "Perle/Großfürstin Marie".

FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld und Bürgermeister Hartmut Polzin beim ersten Spatenstich für den Wiederaufbau der Villa "Perle/Großfürstin Marie".

Hier geht es zu den Bildern.

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Anbaden in Heiligendamm in historischen Kostümen am 12.06.2010.

Donnerstag, 10. Juni 2010 12:57

Am Samstag, den 12.06.2010 findet das traditionelle Anbaden in Heiligendamm statt.
Das Ritual erinnert an das erste Bad des Großherzogs Friedrich Fanz I am Heiligen Damm, ist aber datiert auf die Zeit uim 1910, sodass Großherzog Paul Friedrich verkörpert wird. Vor der historischen Kulisse des ältesten deutschen Seebades werden wieder tausende Zuschauer erwartet, die dem Anbaderitual der bunten Badegesellschaft beiwohnen wollen. Die Badegesellschaft wird in historischen Kostümen mit einem Sonderzug der Molli den Bahnhof der Weißen Stadt am Meer erreichen und durch das klassizistische Ensemble hindurch zur Seebrücke marschieren. Hier stehen dann schon hunderte Schaulustige Spalier, wenn das Kronprinzenpaar unter Musik und Beifall einmarschiert und die Badesaison anno 1810 am Heiligen Damm eröffnet.

Wer dem Großherzog und seinem Gefolge huldigen möchte, ist herzlich eingeladen. Es macht Sinn, seinen fagrbaren Untersatz an dere Rennbahn abzustellen und zu Fuß nach Heiligendamm zu gehen, denn dieses Ereignis zieht jährlich gut tausend Leute an, was die Kapazitäten der Parkplätze in der Weißen Stadt am Meer derzeit sprengt.

Mutige und Schaulustige sind am12. Juni zu diesem Badevergnügen ab 14 Uhr an der Seebrücke Heiligendamm eingeladen.

Die Badegesellschaft reist per Molli nach Heiligendamm, um 13.43 Uhr ab Bahnhof Doberan (13.46 Uhr ab Stadtmitte; kostümierte Herrschaften fahren gratis). Die Ankunft in Heiligendamm ist für 14.01 Uhr geplant, von dort begibt sich die Badegesellschaft zur
Seebrücke. Um 14.10 Uhr werden die Herrschaften durch den herzoglichen Reisemarschall begrüßt. Hymnen erklingen, Prof. Dr. Vogel wird seine Baderegeln erläutern. Nach Körperübungen am Strand wird Erbgroßherzog Paul Friedrich in die Fluten steigen.

Um 15.59 Uhr fährt die Badegesellschaft zurück nach Bad Doberan zum Fest der Landleute auf dem Kamp. Das bunte Programm dort mit Kleinkunst, Volkstanz und Kinderbelustigung beginnt bereits ab 13 Uhr und geht bis in die Nacht hinein.

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