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Diskussionsrunde zum Thema Heiligendamm: Und was war jetzt Ihre Frage?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:27

Das Bündnis für Bad Doberan lud zum 25.10.2011 in die Aula des Friedrich-Franz-Gymnasiums ein. Die Bürger sollen sich beim Bürgermeister und beim ECH-Chefplaner informieren und mit ihnen über Erreichtes, Geplantes und Zukünftiges diskutieren können. Befürchtet wurde eine Diskussion über Frankiernmaschinen aber diese wurde von vornherein entkräftet. So wurde es dann eine doch erstaunlich sachliche Diskussion, mit wenigen Hitzewellen. Mein Protokoll:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die Frist läuft ab: Sind die Voraussetzungen für einen Stichweg-Verzicht noch erfüllt?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:23

Seit FUNDUS das Grand Hotel in Heiligendamm eröffnet hat, beherrscht ein Thema die Diskussionen: Das eingezäunte Hotelgelände. Wo einst die Wege als Volkseigentum deklariert waren, versperren heute Zäune den Durchgang. Nicht nur in Heiligendamm aber gerade dort erhitzt es die Gemüter. Ein Stichweg vom Bahnhof zur Promenade wäre eine Lösung, die aber dem Hotel nach eigenen Angaben schadet. Ein Gutachten bestätigte diese Auffassung, sodass Investor und Stadt sich darauf einigten, für fünf Jahre auf den Stichweg zu verzichten und dann den weiteren Verzicht von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen: Die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) soll beweisen, dass der Stichweg benötigt wird. Wenn nach fünf Jahren das Hotel gut läuft, 20% der Investitionssumme verbaut sind und eine Lösung für die Median-Patienten gefunden ist, dann soll dauerhaft auf einen Stichweg verzichtet werden. Mit dem laufenden Jahr endet diese Frist. Sind die Voraussetzungen für einen dauerhaften Verzicht auf einen Stichweg erfüllt oder wird es bald einen Stichweg quer durch das Hotelgelände (und in die Herzen der FUNDUS-Gruppe und ihres Chefs Anno August Jagdfeld) geben? Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Gute Aussichten in Heiligendamm: Forstamt schlägt Aussichtsturm und Rundwege vor.

Donnerstag, 20. Oktober 2011 14:43

Seit Monaten beraten die Stadtvertreter Bad Doberans über Sinn und Unsinn verschiedener Varianten eines Steges über das Packwerk. Ziel soll es sein, den etwas misslungenen Steg so zu verlängern, dass man ihn für einen ganzjährigen Rundweg nutzen kann. Die Stadtvertreter schwanken zwischen einer Luxus-Variante und einem Spar-Menü. Erst Bürgermeister Hartmut Polzin machte deutlich, dass keine der beiden Varianten für Rollstuhlfahrer geeignet sein kann. Währen die Stadtvertreter sich nicht schlüssig sind, welche Variante denn dann die beste ist, zeigt das Forstamt, was rechtlich möglich ist und was nicht. Und darüber hinaus macht es Vorschläge, die Heiligendamm attraktiver und erlebbarer machen würden. Unter anderem einen Aussichtsturm am Strand:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Geht es nicht auch billiger? Neue Pläne für den Rundweg-Strandsteg in Heiligendamm

Freitag, 19. August 2011 16:49

Als die Stadtvertreter 2009 per Erweiterungsantrag der FDP den Rundweg in Heiligendamm beschlossen, hatten sie klare Vorstellungen: Von der Seebrücke sollte ein Holzsteg an der Promenadenmauer entlang über das Packwerk unterhalb des Alexandrinencottages vorbei zum Strandaufgang “Liegnitzsteg” führen und damit eine feste und für Gehbehinderte taugliche Verbindung der beiden Strandabgänge schaffen. Die Kosten sollten aus Fördermitteln bezahlt werden und den städtischen Anteil wollte wie vorgeschlagen die FUNDUS-Tochter ECH übernehmen. Drei Jahre später reifen die Pläne und als die fertigen Entwürfe Anfang Juni auf en Tischen der Stadtvertreter landeten, war man sich gar nicht mehr so einig und schlüssig, diese Pläne genau so umzusetzen. Auch die Bürger sahen das alles auf einmal ganz anders. Stadtvertreter Jochen Arenz bemüht sich um einen kostengünstigen Kompromiss. Schon werden Stimmen laut, man wolle den Rundweg vereiteln. Viel Aufklärung scheint nötig um trüben medialen Fahrwasser:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Geschädigte Heiligendamm-Anleger des FUNDUS-Fonds 34 klagen gegen Banken.

Donnerstag, 21. Juli 2011 10:57

Was des einen Freud’, ist des anderen Leid: Für Bad Doberan und Heiligendamm war Jagdfelds Idee, mit dem FUNDUS-Fonds Nr. 34 Geld für die Sanierung des Grand Hotels einzusammeln ein Segen. Wie sonst hätte man die sagenhafte Summe von 127.000.000 Euro zusammen bekommen sollen, wenn nicht über 1900 investitionswillige Männer und Frauen aus Deutschland, Europa und der Welt? Ohne Anno August Jagdfeld und seine FUNDUS-Gruppe, ohne den Fonds 34 und die 1900 Anleger wäre eine Sanierung des Ensembles in Heiligendamm in diesem Umfang und dieser Güte nicht möglich gewesen: Keiner der anderen Interessenten hatte je vor, ein Luxus-Hotel mit dieser Ausstattung zu errichten. Diese erfreulichen Tatsachen sind die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite der Medaille ist, dass keiner der Anleger je die versprochenen Rendite gesehen hat und dass viele Menschen viel Geld verloren haben, weil die Einlagen bei der Fonds-Sanierung (Kapitalschnitt im Frühjahr 2011) auf ein Zehntel des Wertes gesunken sind. Die Gründe sind vielfältig: Das Hotel lief nicht, weil Stadt und Investor sich lange Zeit nicht einig wurden, weil es Neid-Diskussionen und viel zu lange Entscheidungswege seitens der Stadtvertreter gab, weil Planungen immer wieder in Frage gestellt und erklärt werden mussten, Bürgerinitiativen den Ruf Heiligendamms schädigten und auch der Investor immer wieder mit Image-Problemen zu kämpfen hatte. Nun scheint das überwunden und seit dem Baubeginn an Villa “Perle/Großfürstin Marie” stehen die Weichen auf Erfolg. Dennoch sind da die Anleger, von denen viele viel zu viel verloren haben und die nie investiert hätten, wenn man sie vorher über die Risiken aufgeklärt hätte. Genau darum geht es in der Klagewelle: Die Anleger verklagen nicht mehr FUNDUS und Anno August Jagdfeld für seine Versprechen, die er wegen der obigen Gründe nicht einhalten konnte, sondern sie verklagen die Banken, die von den Risiken wussten und die Anleger nicht aufgeklärt haben. Diese lange Einleitung soll diesen Hintergrund einfach einmal erklärt haben. Hier ist der Pressetext:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Transparenz mal wieder: Die ECH muss wieder einmal ihre Pläne erklären.

Dienstag, 19. Juli 2011 16:21

Heiligendamm war schon immer etwas Besonderes. So ist es auch eine Besonderheit, dass der Heiligendamm-Investor (allgemeine Bezeichnung für den größten Investor des Ortsteils) sich alle paar Jahre einmal an die Öffentlichkeit wenden und seine Pläne erklären muss. Natürlich lässt sich Heiligendamm nicht an einem Tag entwickeln und die Pläne lassen sich auch nicht an einem Tag erklären. Immer mal wieder muss etwas aktualisiert und geändert werden und darum hat die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm zusammen mit dem Grand Hotel eine Zeitung (mit dem Titel “Zukunft Heiligendamm”) herausgebracht, die die Bürger der Stadt mit Informationen auf dem Laufenden hält. Das an sich ist schon besonders aber es bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Dann nämlich, wenn Stadtvertreter ganz bestimmter Fraktionen “Verklärungs-Kampagnen” starten, um die öffentliche Meinung mit Mutmaßungen, Annahmen, Spinnereien und Lügen zu beeinflussen, um populistisch die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen und Stimmen zu fangen. Nach solchen Verwirrspielen muss dann jeweils ein Geschäftsführer der ECH ran, um das Spinnennetz zu entflechten und die Fakten auf den Tisch zu legen. 2009 erreichte die Verklärung vor der Kommunal-Wahl ihren Höhepunkt und ECH-Geschäftsführer Hans Schlag stand Rede und Antwort, 2011 ist das Spinnennetz kurz vor der Bürgermeister- und Kreistagswahl zu dick geworden und ECH-Geschäftsführer Heiner Zimmermann setzt die traurige Tradition fort, Dinge erklären zu müssen, die keiner Erklärung bedürften, wenn sie nicht dauernd verklärt würden:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Hände hoch, wer die Stadt ruinieren will: Kreis klärt über Flächenverkauf der ECH auf.

Montag, 11. Juli 2011 10:45

Selten lag das Schicksal der Stadt so sehr in den Händen weniger Leute. Die Stadtvertreter sollen abstimmen, ob sie auf ein Vorkaufsrecht der Stadt in Heiligendamm pochen oder verzichten. Eine Entscheidung, die der Bürgermeister nicht allein treffen möchte und wahrscheinlich auch nicht darf, von der die Stadtvertreter aber gar nicht ahnen, welche Tragweite es hat, unbedacht seine Hand zu heben. Harry Klink hat die Kommunalaufsicht befragt. Diese räumt erst einmal mit den Unklarheiten auf, die schon beim Stellen der Fragen offensichtlich geworden sind. Fazit: Heben die Stadtvertreter ihre Hand, ruinieren sie Bad Doberan. Bedenklich: Bürgerbund und Linke haben angekündigt, gegen ein Verzicht des Vorkaufsrechtes zu stimmen. Also für den sicheren Ruin der Münsterstadt.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Zur Sommerpause immer derselbe Trott: Im Rathaus geht es Hü und hott.

Mittwoch, 6. Juli 2011 11:10

Eigentlich ist mir gar nicht nach Dichtung zumute und eigentlich möchte ich ein Teil selber Bezeichnung nutzen, um es dort anzubringen, wo ich mich frage, ob da etwas nicht ganz dicht ist. Aber das jährliche Sommerspektakel überstresster und teilweise nicht mehr zurechnungsfähiger Stadtvertreter lässt sich nur noch mit Ironie und Sarkasmus begegnen. Im Glashaus wird fleißig mit Steinen geworfen und wenn dabei ein Dachschaden entsteht, will es keiner gewesen sein. Alle Bemühungen, die Stadtvertreter mit Klausuren oder wenigstens Gesprächen zur Vernunft zu bringen, scheinen in 2011 schon wieder gescheitert: Immer dieselben springen auf, wenn auch nur der Name “Jagdfeld” geflüstert wird. Und immer ist es dasselbe Spiel: Bereits beschlossene Sachen sollen wieder rückgängig gemacht werden. So auch heute: Nun sollen die Bürger keinen Rundweg um Heiligendamm bekommen. Das, wofür die Stadtvertreter – einige von ihnen auf dem sprichwörtlichen hohem Ross – jahrelang gekämpft haben, lassen sie nun fallen wie eine heiße Kartoffel. Was sind die Worte und Beschlüsse der Bad Doberaner Stadtvertreter überhaupt noch wert?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Wieder Theater um Heiligendamm: Die Stadtvertreter wollen nichts entscheiden.

Dienstag, 5. Juli 2011 10:45

Bürgermeister werden ist nicht schwer (wenn der Landrat derselben Partei angehört und die Mehrheiten stimmen) – Bürgermeister sein dagegen sehr. Das trifft auf Bad Doberans Bürgermeister Hartmut Polzin zu. Ein rauher Wind weht ihm entgegen: Zuerst waren es nur die lieben Nachbarn, die nicht in Frieden leben konnten und sich über die Art und Weise der Tannenbaumentsorgung des Bürgermeisters öffentlich aufregten, schließlich wird Polzin immer wieder von Stadtvertreter Harry Klink attackiert und mit Klage-Androhungen, Amtsenthebungs-Begehren und Dienstaufsichts-Beschwerden, die Mitbewerber auf das Bürgermeisteramt haben ein Auge auf ihn und gerade nach der Rauschfahrt im Mai sind sie aktiver und kritischer geworden. Zuletzt kritisierten einzelne Stadtvertreter vermeintliche Alleingänge des Rathaus-Chefs und forderten mehr Mitsprachemöglichkeiten in so wichtigen Entscheidungen, wie Vergleichen zwischen Stadt und Unternehmen, Auftragsvergaben oder Gewerbesteuer-Stundungen. Nun will der Bürgermeister es den Stadtvertretern einmal Recht machen und sie zum Vorkaufsrecht in Heiligendamm mitentscheiden lassen und prompt gibt es wieder Dresche seitens derer, die gerade erst Mitsprachemöglichkeiten gefordert haben: Harry Klink meint, dass das allein Sache des Bürgermeisters wäre, der zusammen mit dem Stadtvertretervorsteher die Geschäftsordnung missachte und die armen ehrenamtlichen Stadtvertreter mit Dingen belaste, die sie gar nicht zu entscheiden hätten. Und überhaupt: Das Ganze sei zu kurzfristig und Formfehler machen eine Sitzung unmöglich. Die Bad Doberaner runzeln die Stirne: Was wollen die Stadtvertreter eigentlich? Und: Warum meldet sich immer nur Harry Klink zu Wort?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Sie wissen nicht, was soll das bedeuten?: FUNDUS-Heiligendamm wird aufgeteilt.

Samstag, 2. Juli 2011 10:56

Auf dem ersten Blick erschreckt die reißerische OZ-Meldung: “Jagdfeld teilt die Weiße Stadt neu auf.” Warum das denn? Will er Heiligendamm verkaufen? Kann er sich Heiligendamm nicht mehr leisten? Oder will er ein linkes Ding drehen? Den Stadtvertretern erging es nicht anders, als sie die Beschlussvorlagen so kurz vor ihrer Sommerpause auf den Tisch bekamen. Einige fühlen sich bedrängt, andere haben kein Verständnis und wieder andere verstehen nicht, was die ECH will. Sollten sie aber. Sehen Sie selbst:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Disziplinarverfahren gegen Polzin wegen Stundung von 700.000 Euro Gewerbesteuern erweitert.

Montag, 27. Juni 2011 9:27

Bad Doberans Bürgermeister Hartmut Polzin kommt nicht zur Ruhe. Nach der Alkoholfahrt im Mai landet nun auch die Stundung der Gewerbesteuer für ein Heiligendammer Unternehmen auf der Liste der Undiszipliniertheiten des ersten und längsten SPD-Bürgermeisters. Wie viel politisches Kalkül steckt hinter dem Verfahren, kurz vor den Wahlen 2011? Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Grünes Licht für Grand Hotel Heiligendamm

Freitag, 11. März 2011 23:04

Grünes Licht für Grand Hotel Heiligendamm

Gesellschafter stimmen mit großer Mehrheit von 74% für das Konzept von Anno August Jagdfeld/ Neues Kapitalangebot an bisherige und künftige Investoren macht Weg frei in eine dauerhaft sichere Zukunft 

Heiligendamm, den 11.03.2011. Die Gesellschafter des Grand Hotel Heiligendamm haben grünes Licht gegeben für das vor einem Monat vorgeschlagene Restrukturierungskonzept. Mit großer Mehrheit von 74,0 Prozent stimmten die Anteilseigner auf der heutigen Gesellschafterversammlung für das Maßnahmenpaket, das Geschäftsführer Anno August Jagdfeld gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) erarbeitet hat.

„Nachdem wir 2010 das beste Ergebnis unserer Geschichte erzielt haben, haben die Anteilseigner jetzt auch die Voraussetzungen geschaffen, um unsere Gesellschaft in eine dauerhaft gute Zukunft zu führen“, freut sich Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer der Grand Hotel Heiligendamm GmbH. „Die deutliche Mehrheit zeigt, dass die Gesellschafter erkannt haben, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen zwar notwendig sind, das Grand Hotel Heiligendamm nach ihrer Umsetzung aber eine sehr gute Perspektive hat“, so Jagdfeld weiter.

Das beschlossene Restrukturierungskonzept sieht vor, dass den etwa 1900 Gesellschaftern nach der Anpassung ihres Anteils jetzt bevorrechtigt neues Kapital in Höhe von ca. € 32,5 Mio. angeboten wird. Die Konditionen sind gegenüber dem bisherigen Angebot deutlich verbessert: So erhält es u.a. einen höheren Anteil an der Gesellschaft (60,7%). Mit diesen Mitteln werden weitere saisonverlängernde Maßnahmen wie etwa ein „Zentrum für Vitalmedizin“ (Medical Wellness) finanziert sowie Kredite abgelöst.

Startschuss für den Vertrieb auch an neue Investoren

Das Angebot richtet sich auch an neue Investoren (Private Placement), soweit die bisherigen Gesellschafter es nicht vollständig ausschöpfen. „Daher ist der heutige Tag zugleich der Startschuss für den Vertrieb. Ich bin mir sicher, dass viele die sich jetzt neu auftuenden Chancen einer Beteiligung am Grand Hotel Heiligendamm erkennen werden“, erläutert Jagdfeld.

Nach Umsetzung dieses Konzepts gehen das Beratungsunternehmen PWC und die Geschäftsführung des Grand Hotel Heiligendamm davon aus, dass die Gesellschaft ab 2013 ansteigende Ausschüttungen an ihre Anteilseigner vornehmen kann. Ab 2015 werden Ausschüttungen von 7% erwartet.

Auch die aktuelle Entwicklung ist positiv. 2010 war das wirtschaftlich beste Jahr für das Grand Hotel Heiligendamm: Mit € 400.000 konnte das 5-Sterne-Haus in Deutschlands erstem Seebad erstmals ein klar positives Hotelbetriebsergebnis erwirtschaften. In diesem Jahr wird eine Verdopplung des Ergebnisses auf € 800.000 erwartet.

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Thema: Presemitteilungen | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bad Doberans Gastronomen müssen tiefer in die Tasche greifen.

Mittwoch, 23. Februar 2011 11:10

Schon seit Wochen kündigte sich der Beschluss an, der vielen Bad Doberaner Gaststätten und Cafés Bauchschmerzen bereitet. Die Stadt muss die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Raumes erhöhen, um realistische Preise für das städtische Land rechtfertigen zu können. Wer Land hat, muss dieses zu Preisen verpachten, die es nicht abwerten. Für die Betreiber von Cafés und Gaststätten aber auch von Geschäften bedeutet dies, dass sie für ihre Tische und Stühle auf dem Gehsteig oder ihre Auslagen vor dem Schaufenster zukünftig mehr bezahlen müssen. Fünfzehn Cent pro Quadratmeter und Tag sind in der Hauptsaison zu berappen und zehn Cent in der Nebensaison. Wie sich diese Erhöhung auf die Stadtkasse auswirkt, wurde nicht errechnet. Außerdem zur Diskussion standen in der Sitzung vom 21.02.2011 die Strandversorgung in Heiligendamm, für deren Bau der Parkplatz an der Seedeichstraße weichen muss, die Wahl des Bürgermeisters, die Gartenabfallverbrennung und einige Tätigkeiten und Untätigkeiten Hartmut Polzins:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Frisches Geld benötigt: Das Grand Hotel bittet zur Gesellschafterversammlung.

Donnerstag, 17. Februar 2011 19:46

Erstmals verzeichnet das Grand Hotel Heiligendamm Gewinne und beweist damit, dass der Wechsel vom Kempinski-Management zur Eigenregie funktioniert hat. Eigentlich ist das ein Grund für die 1900 Aktionäre, zu jubeln, denn Gewinne bedeuten Rendite. Doch zu lange brauchte das Luxushotel, um aus der Verlustzone heraus zu kommen und nun steht es zwar mit Gewinnen da, bleibt aber in der Attraktivität hinter anderen Luxushotels zurück. Um wieder auf die Überholspur zu kommen, braucht die Betreibergesellschaft frisches Geld für neue Investitionen. Viele Anleger aber fühlen sich vom FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld geprellt, denn bisher sahen sie keine Rendite. Der FUNDUS-Pressesprecher Christian Plöger macht klar: Das Angebot an die Gesellschafter ist die bessere Alternative. Die schlechtere wäre die Insolvenz des renommierten Luxusressorts an der Ostsee. Die Aktionäre sind eingeladen, über die Zukunft des Grand Hotels und damit auch der Weißen Stadt am Meer zu entscheiden. Hier die ganze Berichterstattung:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Der Rundweg um Heiligendamm entsteht 2011.

Freitag, 4. Februar 2011 14:27

Die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) musste viele Zugeständnisse an die Stadt und ihre Bürger machen, um wichtige Projekte, wie den Hotelpark oder Notwendigkeiten, wie die Einzäunung der Perlenkette realisieren zu dürfen. Ein Rundweg um das Hotelgelände war eines davon. Die ECH beginnt demnächst mit der Umsetzung und trägt auch einen Teil der Kosten dafür, sodass die Stadt Bad Doberan erneut keine Kosten hat.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Schiffe versenken im Rathaus: Stadtvertreter schießen fast das eigene Parkkonzept ab.

Donnerstag, 16. Dezember 2010 14:59

Die Narren haben den Rathausschlüssel. Aber sie haben keine Macht im Bad Doberaner Rathaus, können nichts bewirken und beschließen. Darum ist es eine Tradition in Bad Doberan, dass die Stadtvertreter in der fünften Jahreszeit besonders närrisch sind. Begonnen hat die Stadtvertretersitzung mit einer langen Diskussion über die Anrede der Stadtvertreter und Stadtvertreterinnen, wobei der Grünen-Abgeordnete Heinz Keuer die Rechte der Frau so weit ins rechte Licht rücken wollte, dass die Herren Stadtvertreter außen vor bleiben oder sich mit der Anrede “Stadtvertreterin” zufrieden geben musste. Richtig grün wurde es dann, als selbiger Stadtvertreter die Sanierung der Goethestraße wieder kippen wollte, um die Bäume zu schützen. Ob des so zu Stande gekommenen Zeitaufwandes flogen sogleich die Punkte von der Tagesordnung, wegen denen die Bürger zahlreich erschienen waren: Strandversorgung Heiligendamm und Sondernutzung der öffentlichen Straßen. Übrig blieb dann die Entscheidung, ob man die Goethestraße künftig ganz oder nur halb zur kostenpflichtigen Parkzone machen will. Konzept A: abgelehnt. Konzept B: Auch. Damit stand das ganze Parkraumbewirtschaftungskonzept, das seit 2004 in Arbeit ist zur Disposition. Und siehe da: Die Stadtvertreter stimmen in der ersten Runde für ein sonderbares Weihnachtsgeschenk an die Doberaner und ihre Gäste: Kostenloses Parken in der ganzen Stadt. Damit legten sie die Schlinge um den Hals der mecklenburgischen Kleinstadt. Ziehen sie sie zu?
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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Es geht weiter: Wiederaufbau der Villen Perle und Großfürstin Marie wird jetzt fortgesetzt.

Dienstag, 19. Oktober 2010 11:31

Die Baukräne in Heiligendamm wurden aufgestellt, Bagger rollten an und es wurde laut in Deutschland ältestem Seebad. Doch es dauerte nicht lange, da rückten die Bagger wieder ab und die Kräne hörten auf, sich zu drehen.
Nicht ohne Bange vernahmen die Doberaner und Heiligendammer eine gewisse Ruhe und Untätigkeit auf der seit 2003 größten Baustelle der Weißen Stadt am Meer. ECH-Chefplaner Hans Schlag konnte die Leute beruhigen: Man macht eine Zwangspause aus Rücksicht auf die Hotelgäste, die nach langer Zeit wieder so richtig das Hotel an seine Belegungs-Grenzen brachten. Das darf man natürlich nicht kaputt machen und so ruhte der Wiederaufbau der “Perle” – und immer auch der “Großfürstin Marie”, da es sich um ein Doppelhaus handelt – bis zum Saisonende. Das ist jetzt erreicht und nun geht es weiter auf Heiligendamms von allen Bürgern, Politikern, Investoren und Planern lang ersehnter Großbaustelle:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Endlich schnell ins Netz: Heiligendamm bekommt Internet über LTE (Long Term Evolution).

Freitag, 24. September 2010 9:03

Aus der Luft präsentiert sich die Weiße Stadt am Meer als heller Fleck in der grünen Landschaft. So soll es auch sein, denn das war die Idee derer, die den Sandsteinfassaden weiße Farbe spendierten. Damals kannte man wohl Netze: Fischernetze, Tennisnetze und auch Spinnennetze. Heiligendamm hatte davon alles zu irgend einer Zeit zu bieten. Nur mit dem Internet(z) war es schlecht bestellt. Auf den Netzabdeckungskarten wurde die Weiße Stadt ihrem Namen gerecht und erschien als weißer Fleck in einer grün-roten Landschaft. Sehr zum Leidwesen der Einwohner und Gewerbetreibenden in Heiligendamm, die weder selbst schnell über das Internet kommunizieren, noch es ihren Kunden und Urlaubern anbieten konnten. Einzig das Grand Hotel und die ECH hatten eine relativ schnelle Insellösung gefunden aber der Rest der Heiligendammer schaute in die Röhre oder auf das TFT-Display. Für viele Minuten pro Tag und für viele Jahre des Jahrzehnts. Lokalpolitiker versprachen Abhilfe aber Lokalpolitiker können kaum helfen. Das war auch gar nicht nötig, denn der Mobilfunk-Riese Vodafone hatte längst eine Lösung gefunden. Nun wird sie in Heiligendamm umgesetzt und der weiße Fleck auf der Landkarte – nur auf der Netzabdeckungslandkarte natürlich – verschwindet:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Neuausrichtung geglückt: Grand Hotel mit bester Auslastung seit der Eröffnung.

Dienstag, 24. August 2010 17:05

Vor etwas über einem Jahr trennte sich die Kempinski-Gruppe vom Grand Hotel Heiligendamm. Der Ausstieg des Betreibers kam nicht überraschend aber überstürzt. Das Grand Hotel musste von heute auf morgen umgekrempelt werden: Neue Buchungssoftware, neue Webseiten, Prospekte und Broschüren, neues Geschirr, neue Textilien und Accessoires. Der Schriftzug “Kempinski” durfte nicht mehr in Heiligendamm auftauchen und sollte auch nicht mehr mit Heiligendamm in Verbindung gebracht werden. Erstes meisterte die eiligst gegründete Betreibergesellschaft mit Hilfe von Krediten, für die das Land Mecklenburg-Vorpommern auf Bitten Jagdfelds bürgte. Zweites wird so schnell nicht gelingen, denn das “Kempinski” oder auch “Kempi” hat sich eingebürgert und steht auch ohne gleichnamige Betreiber für Heiligendamm. Immerhin: Das allein ist schon ein Erfolg für das Grand Hotel. Doch für die ca. 200 Investoren des FUNDUS-Fonds 34 zählt nicht das Image, sondern das Geld. Dieses floss unter Kempinski spärlich. Daran konnten auch Versuche, das Grand Hotel anders auszurichten nichts ändern. 2008 hieß es, Heiligendamm wolle einen Stern herunter gehen – ein übliches Verfahren. Im selben Jahr fand man das Luxus-Hotel auf Tchibo vermarktet. Dem entsprechend waren auch unsere Erfahrungen bei einem Test-Kaffee im Kurhaus-Restaurant vernichtend für ein Luxus-Hotel.

Nach dem Weggang der Kempinski-Gruppe änderte sich einiges. Am Haupttor wurde eine Klingel angebracht, am Hinterausgang ein Mitarbeiter mit Schirm, Tisch und Angebotskarten positioniert und bei den Mitarbeitern machten sich Veränderungen in der Aufmerksamkeit und Freundlichkeit bemerkbar. Vielen kostete der Betreiberwechsel der Job aber viele wurden (unter neuen Bedingungen) übernommen und andere neu eingestellt. Neu war auch die Schaffung einer Presseabteilung innerhalb der FUNDUS-Gruppe als Ergänzung zur PR-Mitarbeiterin der ECH. Seitdem bekommt auch zeit-am-meer.de Pressemitteilungen. Die nun folgende zeigt, dass die Neuausrichtung des Grand Hotels nach dem Weggang Kempinskis erfolgreich war und dass Abschied zwar ein scharfes Schwert sein kann aber Zeit alle Wunden heilt. Es war meteorologisch nicht der heißeste oder beste Sommer seit 2003 aber für das Grand Hotel war 2010 trotzdem der beste Sommer seit der Eröffnung. Das – und einem unglücklichen Bericht in Spiegel-TV (sh. Kommentar) – ist dem Hotel eine Pressemitteilung wert:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Kurze Pause auf dem Bau: Die Bauarbeiten für Villa Perle ruhen aus Rücksicht auf die Gäste.

Mittwoch, 18. August 2010 15:12

In Gedanken kann man schon die ewigen Kritiker munkeln hören: An der Baugrube für Villa “Großfürstin Marie – Perle” tut sich nichts mehr. Die ECH hat einen Baustopp angeordnet. Über die Gründe kann man in Gedanken schon die Gerüchte-Küche brodeln hören. Doch es gibt ganz einfache Gründe und damit die Gerüchteküche zu bleibt, nennt die ECH diese lieber gleich:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal