Harry Klink schießt wieder gegen Bürgermeister Polzin: Sind es persönliche offene Rechnungen?

Montag, 15. August 2011 12:48

Sie gehören schon zum politischen und printmedialen Alltag: Die Angriffe eines einzelnen FDP-Stadtvertreters gegen den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin. Immer ist es Harry Klink, der den Rathauschef attackiert und immer sind es schwere Vorwürfe, die FDP-Ortschef Harry Klink macht. Doch in den allermeisten Fällen macht er sie allein, spricht nur von sich selbst, lässt seine Fraktion aus dem Spiel und weil er weiß, dass er nicht für die anderen 24 Mandatsträger spricht, vermeidet er auch ein “Wir”. Selten geht es gegen die Partei des Bürgermeisters und eigentlich nie gegen andere Mitglieder der SPD. Was ist dran an Klinks Vorwürfen gegen den Führungsstil und die vermeintlichen Klüngel? Geht es überhaupt um Politik? Oder ist das ein persönlicher und einseitiger Kampf Harry Klink gegen Hartmut Polzin? Gerüchte sagen: “Ja”. Und sie sagen noch andere Dinge über Harry Klink:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

Aggressiver CDU-Wahlkampf gegen SPD-Hochburg Bad Doberan.

Freitag, 12. August 2011 10:15

Lange Zeit zielte der Wahlkampf der CDU auf den Bürgermeister-Posten in Bad Doberan ab. Spätestens nach der Einbeziehung des CDU-Innenministers Lorenz Caffier (der auf den CDU-Plakaten “C wie Zukunft” für seine Kandidatur auf das Ministerpräsidentenamt warb) wird klar, dass es nicht nur darum geht, den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin vom Thron zu stürzen, sondern auch den bisher unangefochtenen SPD-Landrat Thomas Leuchert (zeit-am-meer.de berichtete weiter oben). Nachdem der Bürgerbund dem CDU-Minister die Mittel in die Hand gelegt hat, Leuchert und Polzin fast gleichzeitig zu stürzen oder zumindest extrem zu schwächen, fahren nun die direkten Kontrahenten ihre Geschütze gegen die SPD-Hochburg auf. Während der noch frische CDU-Bürgermeisterkandidat schweigt, schreit der CDU-Landratskandidat umso lauter. Doch nicht nur er schießt auf den Platzhirsch im Doberaner Landratsamt, sondern auch der Bündnis’90/Grüne-Kandidat Steffen Marklein nutzt die vermeintliche Schwachstelle des Landrates aus. Was eignet sich da besser, als ein Thema, das tausende Menschen berührt? Die Abschiebung der armenischen Familie Bavejan/Injighulyan aus Kühlungsborn ist so ein Thema. Der Landrat Thomas Leuchert setzte sich für die Familie ein und zeigte sich erleichtert, als die Abschiebung nach einer politischen Profilierungsschlacht quer durch alle Ebenen aller Parteien des Landes ausgesetzt wurde. Prompt kritisierten die beiden Anwärter auf das Landrats-Amt den Landrat, warum er nicht schon als Mitglied der Härtefallkommission gegen die Abschiebung der Familie gestimmt hat. Der hatte gute Gründe, das nicht zu tun – auferlegt vom Innenministerium (also CDU-Minister Lorenz Caffiers Ressort) selbst:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0)

Jetzt auch Landrats-Wahlkampf: Crone wirft Leuchert Versäumnisse vor.

Mittwoch, 10. August 2011 9:49

Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Nachdem in Bad Doberan FDP, CDU und Bürgerbund gegen den SPD-Bürgermeister Front machten, der SPD-Landrat mit einbezogen wurde und das erwünschte Ergebnis aufblieb, wurde der CDU-Innenminister und Kandidat für das Ministerpräsidentenamt mit einbezogen. Fortan ging es nicht nur gegen den langjährigen SPD-Bürgermeister, sondern auch gegen den unangefochtenen SPD-Landrat. Der steht unter Druck aus Schwerin, wo der CDU-Innenminister auf Aufklärung drängt. Wer unter Druck steht, macht Fehler und wenn er einen Mitbewerber hat, muss dieser nur darauf warten. Ob Landrat Leuchert in der Sache der Hochwasserkatastrophe Fehler gemacht hat, wissen nur Experten. CDU-Landratskandidat Crone jedenfalls nutzt die Chance, seinem aussichtsreichen Konkurrenten Vorwürfe zu machen. Leuchert hätte Katastrophenalarm ausrufen müssen, tönt es aus Güstrow. Der CDU-Kandidat für das Landratsamt ist derzeit stellvertretender Regierungssprecher in Schwerin. Crone wurde 1958 in Osnabrück geboren und kam 1990 nach Mecklenburg-Vorpommern, wo er in Ankum bei Güstrow wohnt. Die Landes-CDU hat ihn mit 95% der Stimmen zum CDU-Kandidaten für das Landratsamt des neuen Großkreises Güstrow-Bad Doberan gewählt. Wenn er heute schon Landrat wäre, hätten nicht die Feuerwehren, sondern die Bundeswehr gegen die Wassermassen gekämpft:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

Neues von der Jugendherberge: Nicht genannter Investor will Wohnungen und Büros.

Mittwoch, 10. August 2011 9:46

Während Sie auf zeit-am-meer.de schon Ende Juli von den Planungen und Ständen vieler Bad Doberaner “Wunden” lesen konnten, macht die Ostsee-Zeitung daraus eine Serie. Heute berichtet sie von der Jugendherberge auf dem Tempelberg. Zu den Informationen, die Sie hier schon im Juli lesen konnten, sind einige Details hinzu gekommen:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

#Pachtzins-Erlass für Spielplatz-Pflege: Neue Wege in Heiligendamm stoßen auf Kritik.

Donnerstag, 4. August 2011 14:59

“Einen Spielplatz für Heiligendamm” war 2009 eine der Hauptforderungen der Interessengemeinschaft Heiligendammer Gastgeber (IHG). Ihr Mitbegründer Axel Goedeke hat den Zuschlag für den Bau einer Strandversorgung in Heiligendamm bekommen und mit dieser soll dann auch der Spielplatz Realität werden. Ganz unproblematisch ist die Lage nicht und auch die Finanzierung stößt auf Kritik, denn was wie ein Win-Win-Geschäft aussieht, kann auch als eine Abwälzung eines Teils der Finanzierung auf die Stadt angesehen werden. Eine Analyse:

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Tafeln erzählen Geschichte: Stadt informiert an historischen Bauwerken.

Donnerstag, 4. August 2011 14:56

Bad Doberan wirbt mit “Molli, Münster, Moor und Meer”. Im “Meer” versteckt sich auch das “Mehr”, das die Münsterstadt zu bieten hat. Was genau dieses “Mehr” ist, kam bisher kaum zum Vorschein. Spätestens seit dem regen Interesse der Ausstellung “Verlorene Gebäude” des Kunstvereins, der dem Roten Pavillon eine nie da gewesene Besucherzahl mit über 4000 Besuchen bescherte, weiß man wieder, was Bad Doberan außer Molli, Münster, Moor und Meer so besonders macht: Es sind die historischen Bauwerke aus 800 Jahren Stadtgeschichte, die einer Ansammlung gleich abwechselnd und auch wechselhaft aneinander gereiht stehen. Die herzoglichen Schlösser, Salons und kleinen Paläste, die Villen, Landhäuser und Stadthäuser mit ihren vielen verschiedenen Formsprachen von der Gotik über Barock und Klassizismus, über Jugendstil, Historismus und Heimatstil – einen ganz eigenen Stil bildend – den lebensfrohen und luftigen Bäderstil. Schon diese Vielfalt ist es Wert, angesehen und erkundet zu werden. Doch nur selten verlassen Touristen die Hauptwege durch die Münsterstadt und nur selten sehen sie mehr, als Molli, Münster, Moor und Meer. Damit sich das ändert und die interessierten Touristen gut informiert werden und damit auch die bisher Uninteressierten neugierig werden, hat der Tourismusförderverein Bad Doberan nun acht Info-Tafeln an historischen Bad Doberaner Bauwerken anbringen lassen. Das soll der Anfang sein für einen interessanten Stadtrundgang. Auch die beiden NPD-Stadtvertreter haben Ideen:

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Bad Doberans Wunden – Verlorene und verfallene Gebäude und ihre Geschichten.

Montag, 1. August 2011 14:19

Der Kunstverein beendete seine Ausstellung “Verlorene Gebäude” mit einer Podiumsdiskussion mit Bauamtsleiter Norbert Sass und Bürgermeister Hartmut Polzin. Fast 50 Leute sind dem Aufruf gefolgt, im Rathaus an der Runde teilzunehmen. Natürlich habe ich mir das nicht entgehen lassen, weil ich die Informationen für den Architekturführer und die Gebäudedatenbank brauche. Weil es mit den beiden aber noch etwas länger dauert, stelle ich die Ergebnisse schon heute hier zusammen. Es geht um Moorbad, Jugendherberge, altes Rathaus, Severinstraße 8, Goethestraße 1, Immobilienverkäufe, Spekulanten, Gesetzeslücken, Ohnmacht und um städtebauliche Wunden und Lücken in der ganzen Stadt:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0)

Geschädigte Heiligendamm-Anleger des FUNDUS-Fonds 34 klagen gegen Banken.

Donnerstag, 21. Juli 2011 10:57

Was des einen Freud’, ist des anderen Leid: Für Bad Doberan und Heiligendamm war Jagdfelds Idee, mit dem FUNDUS-Fonds Nr. 34 Geld für die Sanierung des Grand Hotels einzusammeln ein Segen. Wie sonst hätte man die sagenhafte Summe von 127.000.000 Euro zusammen bekommen sollen, wenn nicht über 1900 investitionswillige Männer und Frauen aus Deutschland, Europa und der Welt? Ohne Anno August Jagdfeld und seine FUNDUS-Gruppe, ohne den Fonds 34 und die 1900 Anleger wäre eine Sanierung des Ensembles in Heiligendamm in diesem Umfang und dieser Güte nicht möglich gewesen: Keiner der anderen Interessenten hatte je vor, ein Luxus-Hotel mit dieser Ausstattung zu errichten. Diese erfreulichen Tatsachen sind die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite der Medaille ist, dass keiner der Anleger je die versprochenen Rendite gesehen hat und dass viele Menschen viel Geld verloren haben, weil die Einlagen bei der Fonds-Sanierung (Kapitalschnitt im Frühjahr 2011) auf ein Zehntel des Wertes gesunken sind. Die Gründe sind vielfältig: Das Hotel lief nicht, weil Stadt und Investor sich lange Zeit nicht einig wurden, weil es Neid-Diskussionen und viel zu lange Entscheidungswege seitens der Stadtvertreter gab, weil Planungen immer wieder in Frage gestellt und erklärt werden mussten, Bürgerinitiativen den Ruf Heiligendamms schädigten und auch der Investor immer wieder mit Image-Problemen zu kämpfen hatte. Nun scheint das überwunden und seit dem Baubeginn an Villa “Perle/Großfürstin Marie” stehen die Weichen auf Erfolg. Dennoch sind da die Anleger, von denen viele viel zu viel verloren haben und die nie investiert hätten, wenn man sie vorher über die Risiken aufgeklärt hätte. Genau darum geht es in der Klagewelle: Die Anleger verklagen nicht mehr FUNDUS und Anno August Jagdfeld für seine Versprechen, die er wegen der obigen Gründe nicht einhalten konnte, sondern sie verklagen die Banken, die von den Risiken wussten und die Anleger nicht aufgeklärt haben. Diese lange Einleitung soll diesen Hintergrund einfach einmal erklärt haben. Hier ist der Pressetext:

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Transparenz mal wieder: Die ECH muss wieder einmal ihre Pläne erklären.

Dienstag, 19. Juli 2011 16:21

Heiligendamm war schon immer etwas Besonderes. So ist es auch eine Besonderheit, dass der Heiligendamm-Investor (allgemeine Bezeichnung für den größten Investor des Ortsteils) sich alle paar Jahre einmal an die Öffentlichkeit wenden und seine Pläne erklären muss. Natürlich lässt sich Heiligendamm nicht an einem Tag entwickeln und die Pläne lassen sich auch nicht an einem Tag erklären. Immer mal wieder muss etwas aktualisiert und geändert werden und darum hat die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm zusammen mit dem Grand Hotel eine Zeitung (mit dem Titel “Zukunft Heiligendamm”) herausgebracht, die die Bürger der Stadt mit Informationen auf dem Laufenden hält. Das an sich ist schon besonders aber es bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Dann nämlich, wenn Stadtvertreter ganz bestimmter Fraktionen “Verklärungs-Kampagnen” starten, um die öffentliche Meinung mit Mutmaßungen, Annahmen, Spinnereien und Lügen zu beeinflussen, um populistisch die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen und Stimmen zu fangen. Nach solchen Verwirrspielen muss dann jeweils ein Geschäftsführer der ECH ran, um das Spinnennetz zu entflechten und die Fakten auf den Tisch zu legen. 2009 erreichte die Verklärung vor der Kommunal-Wahl ihren Höhepunkt und ECH-Geschäftsführer Hans Schlag stand Rede und Antwort, 2011 ist das Spinnennetz kurz vor der Bürgermeister- und Kreistagswahl zu dick geworden und ECH-Geschäftsführer Heiner Zimmermann setzt die traurige Tradition fort, Dinge erklären zu müssen, die keiner Erklärung bedürften, wenn sie nicht dauernd verklärt würden:

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Moorbad verfällt weiter: Banken verweigern Finanzierung.

Dienstag, 19. Juli 2011 16:17

Was mit Frank Thee aus Schwaan Einheimische nicht geschafft haben, wollen zwei Berliner stemmen: Das Alte Moorbad wieder aufbauen. Nötig hat das von Baumeister C. T. Severin 1825 als Stahlbad errichtete Bauwerk am südlichen Ortseingang der Münsterstadt dies allemal: Der Dachstuhl fehlt, die Giebel drohen abzubrechen und das Haus ist mehr Ruine als Gebäude. Wie schon der Schwaaner Eigentümer kriegen auch die beiden Berliner den Banken ihre Konzepte nicht vermittelt: Weil statt schnell und billig auf Wertarbeit und Denkmalschutz gesetzt wird, halten Banken und auch private Finanziers ihr Geld zurück. Jahrelang hat eine große Lobby kritischer Beobachter in Heiligendamm seine eigenen Ideen zum Besten gegeben und es dem Investor dort nicht leicht gemacht. Punkto Moorbad sind die Reiter auf ihren hohen Rössern blind und taub zugleich: Niemand fragt, niemand hinterfragt. Niemand schaut hin. Das Moorbad indes verfällt weiter und in jedem Winter wetten die Bad Doberaner, wann es umfällt. Dem Architekten, der das Moorbad wieder aufbauen möchte zu Folge wird dies nicht passieren. Und überhaupt: Wem es trifft, der ist selbst Schuld:

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Tourismus in Bad Doberan-Heiligendamm: Selber machen oder andere machen lassen?

Montag, 11. Juli 2011 10:50

Bisher arbeitete die Tourismuszentrale der Münsterstadt mit ihrem Ostseebad unter dem Dach des Rathauses, geführt von der Stadtverwaltung. Was als Segen gilt, weil es für ein einheitliches Konzept und Image sorgt, kann auch ein Fluch sein: Die gebeutelte Stadt hat nicht genug Geld, um sich Profis und professionelles Marketing zu leisten. Zuweilen sind die Ergebnisse darum etwas altbacken und vieles dauert den Gastronomen und Unternehmern der Stadt zu lange. Nun überlegt die Stadt, neue Wege zu gehen und die Tourismuszentrale auszugliedern. Am 25.07. muss entschieden werden:

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Hände hoch, wer die Stadt ruinieren will: Kreis klärt über Flächenverkauf der ECH auf.

Montag, 11. Juli 2011 10:45

Selten lag das Schicksal der Stadt so sehr in den Händen weniger Leute. Die Stadtvertreter sollen abstimmen, ob sie auf ein Vorkaufsrecht der Stadt in Heiligendamm pochen oder verzichten. Eine Entscheidung, die der Bürgermeister nicht allein treffen möchte und wahrscheinlich auch nicht darf, von der die Stadtvertreter aber gar nicht ahnen, welche Tragweite es hat, unbedacht seine Hand zu heben. Harry Klink hat die Kommunalaufsicht befragt. Diese räumt erst einmal mit den Unklarheiten auf, die schon beim Stellen der Fragen offensichtlich geworden sind. Fazit: Heben die Stadtvertreter ihre Hand, ruinieren sie Bad Doberan. Bedenklich: Bürgerbund und Linke haben angekündigt, gegen ein Verzicht des Vorkaufsrechtes zu stimmen. Also für den sicheren Ruin der Münsterstadt.

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Zu weit aus dem Fenster gelehnt: Stadtvertreter nehmen Harry Klink unter Beschuss.

Freitag, 8. Juli 2011 9:46

Nach alter FDP-Manier lehnen sich Vorderbänkler aus dem Fenster, machen krach. Ist die FDP erst an der Macht, geht es nur noch bergab mit ihr. Gerhard und Westerwelle haben sich selbst demontiert und bis zur nächsten Wahl war dann stets die FDP wieder so schwach, dass sie reihenweise schlechte Ergebnisse einfuhr. Dieses fragwürdige System funktioniert bis in die unteren Spitzen der liberalen Partei: Dort tut in Bad Doberan Harry Klink ähnliches: Er redet, wie er denkt, dass es bei den Bürgern gut ankommt und lehnt sich dabei sehr weit aus dem Fenster, zetert und jammert in aller Öffentlichkeit, gibt anderen Stadtvertretern, besonders aber dem Bürgermeister immer neue Abreibungen und wenn es dann Kritik hagelt, bleiben nur noch Monologe mit Paragrafen-Zitaten oder ein “Ich möchte dazu nichts sagen” übrig. So kennen die Stadtvertreter Klink schon seit langer Zeit. Dank der Ostsee-Zeitung lernen nun auch die Bürger diese “dunkle” Seite des FDP-Fraktionschefs kennen:

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Das Blatt wendet sich: Umfrageergebnis entlarvt reißerische OZ-Berichterstattung.

Freitag, 8. Juli 2011 9:43

Hochmut kommt nicht selten vor dem Fall. Gestern titulierte die Ostsee-Zeitung in großen Lettern “Mehrheit gegen Steg am Strand von Heiligendamm”. Heute sind die Buchstaben schon kleiner, die da klein(laut) zugeben müssen: Votum für Steg am Strand”. Während man gestern so tat, als sei die Umfrage empirisch, gibt man heute zu, dass sie nicht repräsentativ ist.:

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Ostsee-Zeitung als Meinungs-Macher: Sinnlose Umfragen als repräsentativ verkauft.

Donnerstag, 7. Juli 2011 11:50

Hochmut kommt nicht selten vor dem Fall. Während die Ostsee-Zeitung-Mutter “BILD” den Leser auffordert, sich seine eigene Meinung zu bilden, geht die kleine Tochter einen Schritt weiter: Sie bildet einfach eine Meinung, die man nur noch anzunehmen braucht. Das Rezept ist ganz einfach: Man nehme 200 Stimmen (inklusive Mehrfachklicks) und schließe daraus auf alle Bad Doberaner und veröffentliche diesen Humbug als scheinbar repräsentative Umfrage. Und wenn alle Bad Doberaner denken, dass Heiligendamm keinen Steg braucht, dann denken auch die so, die bisher gar nicht darüber nachgedacht haben. Dumm nur, wenn 200 Leute nur 4% der Bad Doberaner sind und gar nicht sicher ist, wie viele Leute wirklich hinter 200 Stimmen stecken und wo sie wirklich her kommen. Die Ostsee-Zeitung macht Meinung und disqualifiziert sich damit zum Klatsch-Blatt, das unserer Region mehr schadet als nützt:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

Zur Sommerpause immer derselbe Trott: Im Rathaus geht es Hü und hott.

Mittwoch, 6. Juli 2011 11:10

Eigentlich ist mir gar nicht nach Dichtung zumute und eigentlich möchte ich ein Teil selber Bezeichnung nutzen, um es dort anzubringen, wo ich mich frage, ob da etwas nicht ganz dicht ist. Aber das jährliche Sommerspektakel überstresster und teilweise nicht mehr zurechnungsfähiger Stadtvertreter lässt sich nur noch mit Ironie und Sarkasmus begegnen. Im Glashaus wird fleißig mit Steinen geworfen und wenn dabei ein Dachschaden entsteht, will es keiner gewesen sein. Alle Bemühungen, die Stadtvertreter mit Klausuren oder wenigstens Gesprächen zur Vernunft zu bringen, scheinen in 2011 schon wieder gescheitert: Immer dieselben springen auf, wenn auch nur der Name “Jagdfeld” geflüstert wird. Und immer ist es dasselbe Spiel: Bereits beschlossene Sachen sollen wieder rückgängig gemacht werden. So auch heute: Nun sollen die Bürger keinen Rundweg um Heiligendamm bekommen. Das, wofür die Stadtvertreter – einige von ihnen auf dem sprichwörtlichen hohem Ross – jahrelang gekämpft haben, lassen sie nun fallen wie eine heiße Kartoffel. Was sind die Worte und Beschlüsse der Bad Doberaner Stadtvertreter überhaupt noch wert?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

Das jährliche Doberaner SVV-Sommertheater mit neuen Events im Rathaus.

Mittwoch, 6. Juli 2011 11:08

Die Bad Doberaner sind aufgeregt. Zuerst löst FDP-Stadtvertreter Harry Klink die Umgehungsstraßen-Lawine an und entfacht die Diskussion für und gegen die Umgehungsstraße von vorn und dann reicht Jagdfelds Investorengruppe Anträge ein, die die Stadtvertretung in längst überwunden geglaubte alte Verhaltensmuster zurück fallen lassen.
Die Ostsee-Zeitung wird von Stadtvertretern, Landtagsabgeordneten und politisch Engagierten als Medium missbraucht, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Immerhin bringt diese Profilierungsschlacht ungeahnte Wahrheiten ans Licht:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

Wieder Theater um Heiligendamm: Die Stadtvertreter wollen nichts entscheiden.

Dienstag, 5. Juli 2011 10:45

Bürgermeister werden ist nicht schwer (wenn der Landrat derselben Partei angehört und die Mehrheiten stimmen) – Bürgermeister sein dagegen sehr. Das trifft auf Bad Doberans Bürgermeister Hartmut Polzin zu. Ein rauher Wind weht ihm entgegen: Zuerst waren es nur die lieben Nachbarn, die nicht in Frieden leben konnten und sich über die Art und Weise der Tannenbaumentsorgung des Bürgermeisters öffentlich aufregten, schließlich wird Polzin immer wieder von Stadtvertreter Harry Klink attackiert und mit Klage-Androhungen, Amtsenthebungs-Begehren und Dienstaufsichts-Beschwerden, die Mitbewerber auf das Bürgermeisteramt haben ein Auge auf ihn und gerade nach der Rauschfahrt im Mai sind sie aktiver und kritischer geworden. Zuletzt kritisierten einzelne Stadtvertreter vermeintliche Alleingänge des Rathaus-Chefs und forderten mehr Mitsprachemöglichkeiten in so wichtigen Entscheidungen, wie Vergleichen zwischen Stadt und Unternehmen, Auftragsvergaben oder Gewerbesteuer-Stundungen. Nun will der Bürgermeister es den Stadtvertretern einmal Recht machen und sie zum Vorkaufsrecht in Heiligendamm mitentscheiden lassen und prompt gibt es wieder Dresche seitens derer, die gerade erst Mitsprachemöglichkeiten gefordert haben: Harry Klink meint, dass das allein Sache des Bürgermeisters wäre, der zusammen mit dem Stadtvertretervorsteher die Geschäftsordnung missachte und die armen ehrenamtlichen Stadtvertreter mit Dingen belaste, die sie gar nicht zu entscheiden hätten. Und überhaupt: Das Ganze sei zu kurzfristig und Formfehler machen eine Sitzung unmöglich. Die Bad Doberaner runzeln die Stirne: Was wollen die Stadtvertreter eigentlich? Und: Warum meldet sich immer nur Harry Klink zu Wort?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0)

Sie wissen nicht, was soll das bedeuten?: FUNDUS-Heiligendamm wird aufgeteilt.

Samstag, 2. Juli 2011 10:56

Auf dem ersten Blick erschreckt die reißerische OZ-Meldung: “Jagdfeld teilt die Weiße Stadt neu auf.” Warum das denn? Will er Heiligendamm verkaufen? Kann er sich Heiligendamm nicht mehr leisten? Oder will er ein linkes Ding drehen? Den Stadtvertretern erging es nicht anders, als sie die Beschlussvorlagen so kurz vor ihrer Sommerpause auf den Tisch bekamen. Einige fühlen sich bedrängt, andere haben kein Verständnis und wieder andere verstehen nicht, was die ECH will. Sollten sie aber. Sehen Sie selbst:

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Bürgerbund und Grüne unterstützen Linke-Kandidatin Birgit Schwebs für Bürgermeisterkandidatur.

Samstag, 2. Juli 2011 10:54

In Bad Doberan wird am 4. September das Bürgermeisteramt neu besetzt. Vier Kandidaten stehen zur Wahl und die Wahl haben die Bad Doberaner Bürger und Bürgerinnen. Es gibt keine parallelen Kommunalwahlen: Die Wähler müssen also keine Partei wählen, sondern nur eine Person. Vielleicht ist das noch nicht überall angekommen: Bürgerbund und Grüne unterstützen die Linke-Kandidatin Birgit Schwebs. Dabei könnte es ihnen egal sein, denn wählen muss am Ende jeder Stadtvertreter ganz allein für sich – ohne Fraktionszwang, Gefallen und Mehrheiten im Auge.

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