Nachträge und Korrekturen
Nachträge. Korrekturen. Versionen.
Diese Seite hat den Zweck, verschiedene Versionen einiger Ereignisse zusammenzutragen.
In jeder Chronik finden sich verschiedene Versionen von einigen Ereignissen.
Auch in Heiligendamm ist es so, dass ein Autor eine andere Version eines Ereignisses mitteilt,als ein anderer Autor.
Um diese Punkte geht es.
In den Texten dieser Chronik finden sich die Hinweise zu verschiedenen Versionen oder zu Verbesserungen gleich neben dem betreffenden Text und sind durch eine hierher verlinkte Ziffer in Klammern gekennzeichnet.
(1) 1910: Walter John oder Walter John-Marlitt – Sohn oder Neffe von Eugenie Marlitt?
Wolf Karge schreibt dazu in “Heiligendamm. Erstes deutsches Seebad”, dass Walter John-Marlitt der Sohn von Eugenie John ist,
die den Künstlernahmen “E. Marlitt” angenommen hat. Dies schreibt auch die “Welt am Sonntag” vom 03.07.2007, wobei sie sich
vermutlich auf diese Quelle bezieht. Wolf Karges Quelle ist wiederum derzeit nicht bekannt.
Eine E-Mail vom 05.06.2007 von einer Redakteurin der Thüringer Allgemeinen in Arnstadt eröffnet nun folgenden Sachverhalt:
Eugenie John (Pseudonym Marlitt) stammt aus Arnstadt, war unverheiratet und kinderlos.
Die Redakteurin hatte eine Marlitt-Expertin befragt, die über die Schriftstellerin promoviert hat. Sie wusste auch von dem Kauf von
Heiligendamm aber es handelt sich um Marlitts Neffen Walter John, der Sohn ihres Bruders Alfred, bei dem sie viele Jahre gewohnt hat.
Die Familie hatte vom Erbe der Schriftstellerin profitiert. Aber durch seine glücklosen Geschäfte ist später sogar die Marlitt-Villa in Arnstadt
unter den Hammer gekommen. Der Neffe hat es später auch mit dem Bücherschreiben versucht und, um vom (damals) guten Ruf seiner
Tante zu profitieren, ihren Namen als Doppelnamen angenommen. Sein Buch über Schülerstreiche soll nicht so erfolgreich gewesen sein.
Der Name “Walter John Marlitt” ist im Internet auch nicht zu finden.
Die zweite Version dürfte zweifelsohne der Wahrheit entsprechen, da es dort eingehende Recherchen gab. Danke für den Hinweis.
Wenn auch Sie Verbesserungen oder andere Versionen haben, wenden Sie sich bitte an mich, indem Sie den Menüpunkt “Kontakt/Impressum” oben rechts im Menü verwenden.











































Dienstag, 18. Januar 2011 20:43
Ich melde Gesprächsbedarf an, um nicht wenige Ausführungen logisch auf Realität zu bringen.
Dienstag, 31. Mai 2011 13:55
Zur Chronik von Heiligendamm, 1820: Die “Prinzessin von Thurn und Taxis, welche genau, ließ sich nicht herausfinden” kann eigentlich nur Therese Mathilde (1773-1839)gewesen sein, geborene Mecklenburg-Strelitz, ältere Schwester der Königin Luise. Sie hielt bis zu ihrem Tode Kontakt auch nach Neustrelitz z.B. zur Familie des Arztes ihres Vaters W.T.S. Kortüm, dessen Sohn ihre Ländereien verwaltete. Vielleicht gibt es in Regensburg doch noch Rechnungen von damals. -Mit feundlichen Grüßen!
Dienstag, 31. Mai 2011 18:26
Wieder ein Teil mehr im großen Puzzle. Danke für den Tipp, ich werde das recherchieren und bei der “Neuauflage” der Internetseite berücksichtigen. Und ich werde mal schauen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Arzt W.T.S. Kortüum und dem Heiligendammer Badearzt Adolf Kortüm gibt. Liegt ja fast auf der Hand.
Herzliche Grüße
Martin Dostal
Dienstag, 31. Mai 2011 18:27
Hallo Herr Kellermann!
Der versprochene Termin mit dem Ansichtskartensammler hat noch nicht stattgefunden. Seine Handynummer funktioniert nicht mehr und ich muss irgendwie herausfinden, wo er wohnt.