Beitrags-Archiv für die Kategory 'Neu auf www.zeit-am-meer.de'

Baustellentagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” – Erster Tagebucheintrag online!

Montag, 26. Juli 2010 17:29

Bautagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.

Wie versprochen begleitet zeit-am-meer.de den Wiederaufbau der Villa “Perle/Großfürstin Marie” Schritt für Schritt.
Der erste Schritt erfolgte mit dem ersten Spatenstich am 03.07.2010. Seitdem liefen die Vorbereitungen für die Einrichtung der Baustelle, welche nun Gestalt annehmen. Das Gelände zwischen Seebrückenplatz und Haus “Bischofsstab” und zwischen Kurwald und Promenade wird eingezäunt und eine Baustraße über den neuen Verlauf der Prof.-Dr.-Vogel-Straße verlegt. Zäune werden aufgestellt, Wege abgetragen, Schilder aufgestellt. Erste bildliche Eindrücke gibt es hier.

Fotorundgang: Bautagebuch 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.
Fotos vom Spatenstich und der anschließenden Feier gibt es hier:
Foto-Rundgang vom 03.07.2010 (Bilder vom ersten Spatenstich für Villa Perle)


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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bilder vom ersten Spatenstich für Villa “Perle / Großfürstin Marie” vom 03.07.2010 online.

Sonntag, 4. Juli 2010 15:41

Am 3. Juli 2010 erfolgte der lang ersehnte und fest versprochene erste Spatenstich für den Wiederaufbau der Villa “Perle” und ihrem Anbau “Großfürstin Marie”. Der krönende Abschluss der Perlenkette musste 2007 der G8-Pressetribüne weichen, nachden die Villa nicht mehr zu retten war und der Denkmalschutz sie schweren Herzens zum Abriss frei gab. Nach langer Diskussion gaben die Bad Doberaner Stadtvertreter im Dezember 2009 grünes Licht für den Wiederaufbau der Villa “Perle” und die Sanierung der Perlenkette. Damit geht der Wiederaufbau der Weißen Stadt am Meer zumindest in der ersten Reihe 10 Jahre nach dem ersten Spatenstich für das Grand Hotel nun in die nächste Etappe.

Wir gehörten zu den etwa 200 geladenen Gästen, weshalb wir Ihnen exklusive Bilder vom ersten Spatenstich durch FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld und Bürgermeister Hartmut Polzin zur Verfügung stellen können. Viel Spaß mit den Bildern!

FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld und Bürgermeister Hartmut Polzin beim ersten Spatenstich für den Wiederaufbau der Villa "Perle/Großfürstin Marie".

FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld und Bürgermeister Hartmut Polzin beim ersten Spatenstich für den Wiederaufbau der Villa "Perle/Großfürstin Marie".

Hier geht es zu den Bildern.

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

12.06.2010: Bilder vom Fest der Landleute auf dem Kamp zu Doberan anno 1825.

Montag, 14. Juni 2010 20:34

Bilder vom Fest der Landleute am 12. Juni 2010 in Bad Doberan.

Alte Traditionen leben wieder auf.

Anno 1807 kehrte Großherzog Friedrich Franz I aus dem Exil zurück. Er hatte Mecklenburg-Schwerin während der napoleonischen Kriege neutral gehalten aber nach der Besatzung Mecklenburgs durch die Franzosen regte sich in ihm der Widerstand gegen Napoleon. Das bedeutete jedoch für ihn der sichere Tod und so floh er mit seiner Familie nach Altona, bis die Franzosenzeit zu Ende war. Bei seiner Rückkehr wurde der äußerst beliebte Großherzog huldigend gefeiert. Reddelicher Bürger ritten ihm entgegen und auf dem Kamp zu Doberan feierte das Volk mit ihm ein großes Fest. Lange war das “Fest der Landleute” ein fester Bestandteil der Doberaner Traditionen aber irgendwann passten die aristokratischen Bräuche und Gepflogenheiten nicht mehr zum System der Zeit.

Anno 2010 ist es erstmals wieder da: Das Fest der Landleute auf dem Kamp. Bad Doberan dreht die Zeit zurück in das Jahr 1825. Friedrich Franz I – von Gottes Gnaden Großherzog von Mecklenburg-Schwerin – eröffnet die Badesaison am Heiligen Damm und begibt sich anschließend zum Plaisir auf den Kamp, wo schon die Table d’ hôte – die feierliche Festtafel – auf die feine Badegesellschaft wartet. Landleute aus der Umgebung bringen ihm ihre Gaben dar und feiern mit ihm das größte Fest, das es in jenem Flecken irgendwo in Mecklenburg zu feiern gibt. Sie sind herzlich eingeladen zu einer Zeitreise in das Jahr 1825.

Hans-Peter Hahn alias Großherzog Friedrich Franz I von Mecklenburg(-Schwerin)
Mit dabei sind seine Königliche Hoheit, der durchlauchtigste Friedrich Franz I von Gottes Gnaden Großherzog von Mecklenburg-Schwerin. In diese Rolle schlüpft seit 2009 der Bad Doberaner Kabarettist und Schauspieler Hans-Peter Hahn. Auch Hofmedicus und Leibarzt seiner Majestät, der ehrenwerte Professor Doktor Gottlieb Samuel Vogel darf nicht fehlen. Mit Dr. Peter Kupatz gespielt von einem echten Doktor. Die bezaubernde Erbgroßherzogin Prinzessin Alexandrine von Preußen – später Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin – wird auch in diesem Jahr wieder von der ebenso bezaubernden Ieva gespielt. Nur, dass sich ihr Nachname inzwischen von Druva auf Pleban geändert hat. Auch wieder mit dabei ist Falk Heinrich in der Rolle des jungen Erbgroßherzoges Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, dem wie z.B. die traumhafte Burg Hohenzollern in Heiligendamm zu verdanken haben. Der Prinz bringt seinen Kammerdiener mit: Mohr Cesar wird gespielt von Christian Gerben, der wie sein Herr im realen Leben DSV-Sportler ist.

Die großherzogliche Familie wird begleitet vom Oberlandforstmeister Eggers alias Karsten Allwardt und dem Bauconducteur Carl Theodor Severin, gespielt von Bauamtsleiter Norbert Sass. Auch mit dabei ist der Freiherr Julius von Matzahn aus Ivenack mit seiner Frau, der Baronin von Maltzahn. Die beiden werden verkörpert von Siegbert und Angelika Bathke. Außerdem dabei ist der Freiherr von Stein, Geheimrat und Johann Wolfgang von Goethes Schwiergervater. Begleitet wird die Badegesellschaft von zahlreichen Herrschaften und Damen und natürlich den Untertanen, die ja dieses Fest der Landleute erst ermöglichten.

Für die Speisen auf der Table d’hôte sorgen Bäckermeister Braun, Fleischermeister Timm und Fischerin Friedrich und für die Dekoration die Floristin Bade. Auch die Reddelicher mit ihrem Dorfschulzen sind gekommen, um ihren Großherzog zu huldigen. Dieser überschüttet sie mit Dank dafür, dass sie ihm anno 1807 entgegen ritten, als er aus dem Exil in Altona zurück kehrte. Darum geht es letztlich beim Fest der Landleute, welches früher jedes Jahr groß gefeiert wurde: Die Rückkehr des beliebten Großherzoges aus dem Exil nach seiner Flucht vor Napoleon. Friedrich Franz I war der erste deutsche Fürst, der sich nach dem gescheiterten Russlandfeldzug von Napoleon los sagte und gegen die französische Besatzung zur Wehr setzte.

Eine Vielzahl von Bildern zeigen das bunte Treiben auf dem Kamp. Schauen Sie hinein!

Hier geht es zu den Bildern.

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Heiligendamm im Fernsehen und Tag der offenen Tür in der MEDIAN-Klinik.

Donnerstag, 20. Mai 2010 10:00

Liebe Leser!

Hin und wieder gibt es auf www.zeit-am-meer.de auch Tipps zu Veranstaltungen oder Informationen zu Fernseh- und Rundfunksendungen über Heiligendamm. Heute gibt es gleich beides:

Am 29.05.2010 von 12:30 Uhr bis 13 Uhr strahlt das ZDF die Sendung “BÜrger, rettet eure Städte” aus. Dabei geht es auch um den Stand der Sanierung u. a. der Perlenkette in Heiligendamm. Ich hatte die Redakteurin der Spiegel-TV-Produktion am 28.04. begleitet. Zu Wort kommen werden neben der ECH auch der Leiter des Denkmalschutzes.

Die MEDIAN-Kurklinik Heiligendamm lädt am 04.06.2010 in der Zeit von 12 Uhr bis 14 Uhr zu einer Besichtigung der neu ausgebauten Zimmerein. Treffpunkt ist das Foyer am Haupteingang der MEDIAN-Klinik.

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (3) | Autor: Martin Dostal

Zeit am Meer bloggt jetzt auch auf Facebook.

Donnerstag, 22. April 2010 10:01

Dank Verbindungsmöglichkeiten zwischen der WordPress-Engine und FaceBook können Sie die Beiträge von zeit-am-meer.de nun auch auf Facebook verfolgen und dort Freuznd von zeit-am-meer.de werden.

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Zwei neue Foto-Rundgänge online.

Montag, 19. April 2010 16:00

Heute habe ich zwei neue Foto-Rundgänge veröffentlicht. Die ersten Fotos sind Winterbilder aus Heiligendamm von 26. Januar 2010, wo wir ja Tief Daisy hinter uns hatten und den tiefsten Winter mit Verkehschaos und allem drum und dran genießen konnten. Der zweite Termin war ein Kurzbesuch am 11. März 2010, als ich eine Berliner Regisseurin begleitete und ihr Heiligendamm zeigte. Die beiden Termine habe ich unter den Titeln “Die Weiße Stadt am Meer” und “Leiser Aufschwung” im Rundgang “2010 – Der zweite Frühling – Die Weiße Stadt am Meer” zusammen gefasst.

Der zweite Fotorundgang fand gerade erst am 17. April statt und zeigt die Stimmung in Heiligendamm kurz vor dem Wiederaufbau der Villa-Perle, für die die Bauarbeiten im Mai beginnen sollen. Es tut sich was in Heiligendamm: Die ECH baut Tennisplätze, die Median-Klinik wird aufgestockt und Herr Otto vom gleichnamigen Versandhaus saniert seine Villa “Krone”. Im Alexandrinencottage dreht Hans Steinbichler “Das Blaue vom Himmel” mit Hannelore Elsner und Juliane Köhler und wir lassen am Drehort an der Waldkirche Fritz Weppers “Mord in bester Gesellschaft – Zum Hochzeitstag alles Böse” Revue passieren.

Sie sind eingeladen zur Bilderreise 2010 in Heiligendamm:

Der zweite Frühling – Die Weiße Stadt am Meer / Leiser Aufschwung:

Die Weiße Stadt am Meer - Winter in Heiligendamm.

Der zweite Frühling – Der Countdown läuft:

Heiligendamm kurz vor dem Wiederaufbau der Villa Perle.

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Mord in bester Gesellschaft – Zum Hochzeitstag alles Böse. Live aus Heiligendamm.

Sonntag, 17. Januar 2010 15:51

Wenn im Fernsehen Filme in einer Region gedreht werden ist es immer wieder interessant, die Meinungen der Einheimischen zu hören. Gerade wenn man selbst die Region nicht kennt ist es erstaunlich, wie im Fernsehen Dinge dargestellt werden, die es gar nicht gibt. Der Cutter erschafft eigene kleine Welten, die in sich so perfekt sind, dass man am Liebsten dort Urlaub machen würde. Dekelsen aus der Serie “Der Landarzt” ist zum Beispiel so ein Ort. Ein fiktiver freilich, denn gedreht wird in und um Kappeln.

Ich möchte heute aber – wie soll es anders sein – von Heiligendamm berichten.
Als ich im Spätsommer letzten Jahres gerade von einem Termin in Heiligendamm kam und ein paar Bilder brauchte, empfing mich die Professor-Vogel-Straße von vorn bis hinten fast beidseitig voller Autos, Transporter und Lkws. Tontechnik war aufgestellt, Kameras wurden verstaut und ich fragte den Portier, was denn hier los sei. Dabei erfuhr ich, dass gerade für den Film “Zum Hochzeitstag alles Böse” als Fritz Weppers Sendereihe “Mord in bester Gesellschaft – das eitle Gesicht des Todes” gedreht wurde. Prompt kamen mir dann auch zwei auffallend hübsche Mädels in leichter Bekleidung entgegen. Sogar den Sendetermin konnte mir der Portier schon sagen: Anfang 2010.

Am 14.01.2010 lief der Film nun um 20:30 Uhr im Ersten (ARD). Ich habe ihn mir natürlich angesehen – zusammen mit Frau und Eltern – und sehr genau hingeschaut. Die Handlung ist kurz erklärt: Polizeipsychologe Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) und seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) sind für einen gemeinsamen Wellness-Urlaub an die Ostsee gefahren. Dort treffen sie auf eine ehemalige Patientin Winters, Rita Theisen (Daniela Ziegler). Die elegante Endfünfzigerin ist Millionenerbin der Theisen-Werke und lebt mit ihren zwei erwachsenen Kindern auf einem mondänen Gut. Als Rita ihnen ihren deutlich jüngeren zukünftigen Ehemann Ricky Römer (Gunther Gillian) vorstellt, sehen Johannes (Johannes Brandrup) und Sophia (Pia Baresch) ihr Erbe schwinden. Sie würden alles unternehmen, um die geplante Hochzeit zu verhindern. Sophia hofft dabei auf Unterstützung ihres verheirateten Geliebten, dem Leiter des “Gut Theisen”, Max Warnecke (Christian Kohlund). Trotz der Widerstände in ihrem Umfeld schwebt das ungleiche Paar im siebten Himmel. Doch das Glück hält nicht lang. Bei einem Ausflug findet Alexandra Winter Ricky tot in einer Kapelle. So werden Dr. Wendelin Winter und seine Tochter wieder einmal in die Ermittlungen eines Mordfalles verwickelt. Eigentlich hätte jeder auf “Gut Theisen” ein Motiv gehabt, den jungen Mann zu ermorden. Als dann auch noch Johannes seine eigene Mutter mit dem Motorrad attackiert und dabei tödlich verunglückt, stehen Wendelin Winter und seine Tochter vor einem Rätsel. Erst als sich herausstellt, dass die neue, junge Haushälterin Carmen (Julia Thurnau) Croupier in jenem Casino ist, in dem Rita Ricky kennen gelernt hat, kommt Bewegung in den festgefahrenen Kriminalfall …

Der Film aus der Sicht eines Einheimischen:

Der Film begann mit dem Eintreffen der Winters in Heiligendamm direkt vor dem Grand Hotel.
Alexandras Kommentar beim Ausstieg: “Ein Traum in weiß”. Der Sommertag war herrlich, die Kulisse malerisch und der Anblick traumhaft. Beste Werbung für das Grand Hotel. Alexandras Kommentar trägt sicher dazu bei.

Die beiden gingen in das Hotel, wurden vom Pagen empfangen und begaben sich zur Rezeption.
Alles echt – so wie der Eingangsbereich wirklich ist. Nur der Rezeptionist war natürlich nicht echt.

Winter trifft Rita Theisen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Heiligendamm wird mehrmals ausgiebig gezeigt. Es ist relativ menschenleer, was auf Absperrungen zu den Dreharbeiten hinweist.
Die Perlenkette wird nicht eingeblendet – nur einmal das Haus “Bischofsstab”. Es gibt Szenen auf der Seebrücke, stets aber mit Blick nach Westen. Die Strandbar ist für den Film möbiliert mit den Holzmöbeln von der Kurhausterrasse, während beim Verlassen des Kurhauses durch Johannes dieselben dort völlig fehlen und auch keine Gäste vorhanden sind. Die Ankündigung der Hochzeit erfolgt an einem verloren wirkenden Tisch im großen Ballsaal, der auch eindrucksvoll gezeigt wird.

Die Autos kommen vor dem Grand Hotel von rechts und fahren nach links wieder ab – also gegen die Kurhauswand.

Aber im Film gibt es ohnehin nur Wunderautos.
Es ist zum Beispiel von einer Kapelle im Wald die Rede und wir sehen einen Park und eine mit Felssteinen umringte Kirche. Im ersten Bild ist dies die katholische Waldkapelle im Großen Wohld und gleich in der nächsten die evangelische Waldkirche im Kleinen Wohld. Bei beiden stehen Autos und Motorräder – obwohl es in der Realität bei beiden nicht möglich ist. Die Innenszenen spielen letztlich in der evangelischen Waldkirche, die dafür offen ist. Die Leute gehen dort ein und aus – in der Wirklichkeit gelangt man nur bis zum Eingang, der durch ein Gitter verriegelt ist. Alle Innenszenen sind also automatisch realitätsfern aber dazu ist es ja ein Film. Besonders amüsant ist, dass keine der beiden Kirchen mit dem Auto erreichbar ist. In den Schlussszenen jedoch finden wir eine Straßensperre an der fiktiven Zufahrt zur Kirche vor.

Wer die Kirchen Heiligendamms von der Straße aus sucht, wird sehr lange damit beschäftigt sein. Auch die Suche nach dem “Ostsee-Boten” wird keinen Erfolg haben, denn eine Zeitung namens “Ostsee-Bote” gibt es nicht.

Zwischenzeitlich ist auch das Gut Klein Nienhagen wichtiger Schauplatz des Filmes. Umbenannt in “Gut Theisen” spielt hier ein großer Teil der Handlung. Das Gut ist echt und es wurde sogar das Ehebett der Gutsbesitzer – die entgegen der Filmhandlung tatsächlich Eigentümer und nicht nur Verwalter sind – für Szenen genutzt. Ein Ledersessel und ein Kronleuchter gehörten nur zu den Requisiten – vielleicht zum Bedauern der Gutsbesitzer.

Abgebrannt ist zum Schluss nur eine Kulisse – das Gut nahm keinen Schaden.
Gedreht wurde übrigens an allen Drehorten im laufenden Gästebetrieb – eine Meisterleistung.

Während die Filmemacher über eigene Polizeiautos verfügen – daher das Hamburger Kennzeichen – war die Feuerwehr echt.
Die Kröpeliner Kameraden wurden für die Szene ausgeliehen. Klein Nienhagen gehört nämlich zu Kröpelin.

Witzig wurde es wieder, als die Szenerie zwischen Gut, Grand Hotel, Waldkirche und Strand wechselte.
Das Gut befindet sich gleich weit von allen Schauplätzen entfernt: 16 Kilometer bis Rerik, bis Heiligendamm und bis Kägsdorf.
Die Strandszenen wurden in Kägsdorf gedreht.

Heiligendamm hatte plötzlich einen Hafen, von dem Wendelin Winter seine unfreiwillig gebadete Tochter abholen musste.
Gezeigt wurden abwechselnd der Alte Strom in Warnemünde, der Yachthafen auf der Hohen Düne und dann wieder der Kühlungsborner Yachthafen. Absichtlich suggeriert wurde wohl, dass der Hafen des Filmes sich in Kühlungsborn befinden würde.

Kühlungsborn wurde von Heiligendamm aus gezeigt. Dort aber gibt es keine Kutter mit der Kennzeichnung “WAR” – denn das steht für “Warnemünde” und in Kühlungsborn legt nur die “MS Baltica” an.

Auch ein Spielcasino gibt es in den beiden westlichen Ostseebädern nicht.
Das wurde wieder Warnemünde entliehen – ansässig im Kurhaus.

Die Kurklinik am Ende des Filmes dürfte sich auf Usedom befinden, während die Außenszenen mit der Ostsee im Hintergrund auf der weißen – Doberan-typischen – Bank vor der Hohenzollern-Burg in Heiligendamm gedreht worden sein dürften. Carmens – für einen Croupier ungewöhnlich luxuriöse – Wohnung befand sich in der Strandresidenz in Kühlungsborn.

Das Feld und die Alleen sind schwer wiederzuerkennen aber es dürfte sich um die Gegend um den Bastorfer Leuchtturm bis Kägsdorf gehandelt haben. Hier war es nun besonders bemerkenswert, dass Ricky auf der Flucht vor Johannes vom Feld in Richtung Wald lief, wo die Kirche von Alt Garz (Rerik) heraus lugte. Er lief also etwa 16 Kilometer weit nach Westen, um kurz darauf im 32 Kilometer entfernten Heiligendamm in die – eigentlich stets verschlossene – Waldkirche zu flüchten. Alexandra pflückte gerade bei Bastorf Blumen und brachte sie dann zu Fuß in die – 16 Kilometer entfernte – Waldkirche Heiligendamms.

Der SPA-Bereich wurde korrekt gezeigt. Lediglich die Massageliege, auf der Wendelin Winter mehrmals massiert werden sollte und letztlich ja auch endlich wurde, befand sich nicht an ihrem angestammten Ort. Man hat dafür extra im Grand Hotel ein Zimmer im Nordwest-Erker frei geräumt, um die Massageliege wirkungsvoll vor einem Panormafenster mit Seeblick positionieren zu können.
Die rote Strandliege, auf der Alexandra Winter in der Schlussszene liegt, wurde extra vom Dach des Severin-Palais geholt.

In der Schlussszene auf der Seebrücke wurde mir dann auch klar, wer mir da beim Rundgang in Heiligendamm begegnet ist: Sophie Wepper und eine Freundin.

Alles in allem ein schöner und unterhaltsamer Film mit überraschendem Ausgang und herrlich verkehrter Welt.
Einige Touristen werden nun in Heiligendamm verblüfft feststellen, dass es keinen Yachthafen gibt, die Waldkirche nicht mit dem Auto erreichbar ist und dass das Gut “Thiessen” ganz schön weit weg ist. Trotzdem: Sehr gelungen und nett anzusehen.

Und wenn mich nicht alles täuscht, habe ich im Foyer im Sessel neben dem Heiligendamm-Modell Anno August Jagdfeld mit einer Zeitung in der Hand sitzen sehen.

Ihr Martin Dostal
www.zeit-am-meer.de

Die Schauplätze:

Grand Hotel Heiligendamm: http://www.grandhotel-heiligendamm.de/
Gut Klein Nienhagen: http://www.gutshofurlaub.de/wepper.html
Kägsdorf: http://www.ostseegemeinde-bastorf.de/index.php/ortsteile-bastorf/kagsdorf/

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bin wieder online.

Mittwoch, 30. Dezember 2009 18:27

Liebe Besucher!

Ich bin wieder online und wieder erreichbar. In den nächsten Tagen wird es dann eine Menge Aktualisierungen geben.

Martin Dostal

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Auf zum Endspurt! Die letzten Tage dieses Jahres.

Mittwoch, 23. Dezember 2009 21:26

Liebe Leser und eifrige Mitverfolger!

Die letzten Tage des scheidenden Jahres stehen bevor.
Ich werde einen Tag in Heiligendamm sein, die aktuelle Situation ansehen und schließlich auch ein Resümee des Jahres schreiben.
Ich habe eine Menge Bilder, die aber an verschiedenen Tagen geschossen wurden. Mal sehen, ob ich daraus noch einen Rundgang machen kann oder ob es eine einfache kommentierte Galerie wird. Lassen Sie sich überraschen!

Ich habe bis zum Weihnachtstag damit verbracht, die vier meistgestellten Fragen zu beantworten.
Wo “BILD FOLGT” steht, ist ein Bild in Aussicht und wo statt eines Bildes ein rotes Kreuz, ein roter Punkt oder sonstige Anzeichen eines Fehlers zu sehen sind, habe ich nur die Bilder falsch verlinkt. Das wird in den nächsten Tagen behoben. Wer mir Bilder zugesandt hat – Danke dafür! – bekommt sie gleich Anfang Januar zurück.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie er mich unterstützen kann: Meine Wunschliste bei Amazon.

Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihre Besuche, Ihr Feedback und Ihre Informationen

Ihr Martin Dostal

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Thema: Diskussion, Neu auf www.zeit-am-meer.de, Über www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Neuer Foto-Rundgang: Unerkannt durchs Märchenland – Die Hotelführung.

Donnerstag, 17. September 2009 11:47

Ein neuer Foto-Rundgang ist online.


Am Mittwoch, dem 26.08. 2009 haben wir an einer regulären Führung durch Vize-Hoteldirektor Oliver Sembill teil genommen.
Auf über 80 Bildern bekommen Sie Einblicke in das Severin-Palais, das Grand Hotel, das Haus “Mecklenburg”, das Kurhaus, die Burg “Hohenzollern” und den Kinderclub. Zimmer und Suiten werden vorgestellt, der SPA-Bereich, Restaurants, Festsäle, Lounges und Außenanlagen. Auch Informationen zu den Angeboten für Tagesgäste und Einheimische sind dabei und nicht zu vergessen:
Traumhafte Ausblicke hoch über Heiligendamm.

Kommen Sie mit!

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Neue Unterseite: “Historie der Sommerfrische”

Freitag, 4. September 2009 22:22

Nach einem regen Informationsaustausch mit der Niederlande und eindringliches Bitten um Veröffentlichung der Informationen habe ich mich entschlossen, eine Unterseite “Historie der Sommerfrische” einzurichten. Auf dieser Seite finden Sie Geschichten von Besuchern Heiligendamms. Den Anfang macht die Großherzogliche Familie selbst bei einer Familienzusammenführung nach der Befreiung aus dem Exil. Die zweite Geschichte handelt von Königin Beatrix der Niederlande, die als Baby in Heiligendamm zu Gast war. Wenn Sie auch solche schönen alten oder auch neuen Geschichten von “Very Interest Persons” (VIP) haben, dann immer her damit. Sie sollen nicht in Vergessenheit geraten.

Hier geht es lang…

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

In eigener Sache

Montag, 27. Juli 2009 18:21

Liebe Leser!

Nun ist der Sommer wohl vorbei.
Während die Baustelle an der Villa “Perle – Großfürstin Marie” aus Rücksicht auf die Gäste ruhte, konnte ich die dadurch frei gewordene Zeit für wichtige Sachen auf zeit-am-meer.de verwenden. Das Bautagebuch ruht also bis Ende Oktober aber die Dokumentation tut dies noch lange nicht. Ich möchte Ihnen die aktuellen Änderungen und neuen Themen hier einmal vorstellen:

Verändert hat sich die Seite “Unterstützung”.
Erstens ist die Seite im neuen Design und zweitens sind die Unterstützungsmöglichkeiten umfangreicher und besser beschrieben.
Die Bildbestellung und Werbeplatzbuchung hat sich stark vereinfacht und es gibt nun auch wirklich effektive Werbe-Pakete, die Ihre Internetseite wirklich bekannt machen können. Ich freue mich über jede Unterstützung. Schauen Sie sich die Seite einfach einmal an!

Außerdem völlig überarbeitet habe ich das “Selbstverständnis”.
Viele der alten Ansichten von 2008 haben sich geändert, neue Analysen sind hinzu gekommen und darum musste die Seite unbedingt einmal überarbeitet werden. Das Selbstverständnis ist neu strukturiert. Sie erfahren viele statistische Daten zur Dokumentation selbst, es gibt eine Mini-Biografie mit Bild von mir als Autor und ich habe mir die Mühe gemacht, die ganze lange Entwicklungsgeschichte dieser Dokumentation von Kinderbeinen an bis heute aufzuschreiben. Fazit der ersten Leser: Sehr lesenswert, humorvoll und spannend. Neu ist auch ein Dauer-Interview, in dem ich alle paar Wochen oder Monate meine Meinung zu aktuellen Ereignissen unserer Region sage. Ich möchte damit in erster Linie dem Wunsch einiger Leser gerecht werden, nicht als Panthom aufzutreten, sondern mich persönlich vorzustellen. Ich denke, das ist mir damit gut gelungen. Zum Selbstverständnis gehört auch, Ihnen zu zeigen, wie Sie diese Dokumentation unterstützen können. Auch das finden Sie auf der Seite. Weiterhin gibt es im Selbstverständnis auch ein Nachwort und eine lange und genaue Danksagung. Sind Sie da auch drin? Schauen Sie gleich hinein!

Aller guten Dinge sind drei. Die dritte Neuerung liegt mir am Meisten am Herzen: Der Fragen-Katalog.
In diesem Katalog habe ich alle Fragen zusammen gestellt, die noch offen sind und zu denen ich dringend noch Informationen brauche. Derzeit enthält der Katalog nur Fragen zu Heiligendamm aber Fragen zu Bad Doberan und seinen anderen Ortsteilen werden folgen. Bitte beteiligen Sie sich an den Antworten, indem Sie die Kommentarfunktion benutzen oder mir direkt schreiben (Kontakt im Impressum). Ihre Erinnerungen, Ihr Wissen, vielleicht auch Ihre Anekdoten oder sogar Bilder und Dokumente helfen mir, diese Dokumentation weiter auszubauen. Vor allem aber helfen Sie damit, der Nachwelt ein lebendiges Bild von unserer Heimatstadt zu geben. Dabei müssen Sie nicht einmal Bad Doberaner oder Heiligendammer sein. Schreiben Sie einfach, was Sie hier erlebt haben oder was Sie wissen. Es sind auch Fragen dabei, die Sie als ehemaliger Kurgast, Mitarbeiter oder Urlauber beantworten können. Klicken Sie gleich hier, um den Fragekatalog zu durchstöbern!

WWW.ZEIT-AM-MEER.DE gibt es jetzt auch auf Facebook. Wenn Sie Fan von zeit-am-meer.de werden wollen, klicken Sie rechts auf “Teilen”. Auf Facebook ist zeit-am-meer.de die lebendigste Seite unserer Stadt, wie ich mich überzeugen konnte.

Als nächstes geht es mit der Umgestaltung der Gebäudedatenbank weiter. Zwischendurch werde ich die Dokumentation wegen der gewachsenen Größe auf einen eigenen Server umziehen lassen. Dadurch wird nach und nach alles ohne das umständliche “heiligendamm.city-gate.net” direkt über “zeit-am-meer.de” aufzurufen gehen. Es kann sein, dass hin und wieder dadurch einige Links nicht funktionieren, Bilder nicht geladen werden oder die Seiten komplett unerreichbar sind. Sie wissen dann zumindest Bescheid.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Spätsommer (um nicht “Herbst” sagen zu müssen).
Lassen Sie die Weihnachtsnaschereien im Regal stehen – sonst ist Weihnachten die Freude weg.

Ihr Martin Dostal
wwww.zeit-am-meer.de
Geschichte, Gegenwart und Zukunft
von Bad Doberan und Heiligendamm.

———————————————————————————————————————————————————————————–
Abschließend möchte ich auch einmal auf die Möglichkeiten hinweisen, mich bei meinen Recherchen zu unterstützen:

http://heiligendamm.city-gate.net/unterstuetzung.php

Ihnen viel Spaß auf zeit-am-meer.de!

Ihr Martin Dostal

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de, Über www.zeit-am-meer.de | Kommentare (2) | Autor: Martin Dostal

Erster Foto-Rundgang 2009 vom 19.04.2009 online!

Mittwoch, 22. April 2009 13:51

Seit gestern ist der erste Foto-Rundgang des Jahres online.

2009 - Neue Wege : 19.04.2009 - Was ist los in Heiligendamm?

2009 - Neue Wege : 19.04.2009 - Was ist los in Heiligendamm?

Wir waren am Sonntag, dem 19. April 2009 wieder in Heiligendamm und der Rundgang führte uns von der Gartenstraße über die Kühlungsborner Straße in den neuen Kurpark.Wir haben den Kurpark genau unter die Lupe genommen, waren dann am Ensemble, auf der Seebrücke und schließlich auch kurz auf dem Hotelgelände. Zurück ging es über die Promenade und die Seedeichstraße.

Es gab viel zu sehen – altes und neues.
Und es gab vieles zu entdecken und zu erzählen.

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