Beitrags-Archiv für die Kategory 'Diskussion'

Bilder vom Richtfest für Villa “Perle-Großfürstin Marie” in Heiligendamm vom 29.10.2011.

Montag, 31. Oktober 2011 12:50

Wie angekündigt, habe ich heute die Bilder vom Richtfest und der anschließenden Besichtigung der Villa “Perle – Großfürstin Marie”, sowie Innenaufnahmen des Mariencottage veröffentlicht. Diesmal nicht wie gewohnt auf dem eigenen Server, sondern wegen der Umbauarbeiten bei Facebook. Hier geht es zum Album (Sie müssen bei Facebook angemeldet sein):

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.278329735531055.69003.135385496492147&type=1

Ihr Martin Dostal

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Diskussionsrunde zum Thema Heiligendamm: Und was war jetzt Ihre Frage?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:27

Das Bündnis für Bad Doberan lud zum 25.10.2011 in die Aula des Friedrich-Franz-Gymnasiums ein. Die Bürger sollen sich beim Bürgermeister und beim ECH-Chefplaner informieren und mit ihnen über Erreichtes, Geplantes und Zukünftiges diskutieren können. Befürchtet wurde eine Diskussion über Frankiernmaschinen aber diese wurde von vornherein entkräftet. So wurde es dann eine doch erstaunlich sachliche Diskussion, mit wenigen Hitzewellen. Mein Protokoll:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die Frist läuft ab: Sind die Voraussetzungen für einen Stichweg-Verzicht noch erfüllt?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:23

Seit FUNDUS das Grand Hotel in Heiligendamm eröffnet hat, beherrscht ein Thema die Diskussionen: Das eingezäunte Hotelgelände. Wo einst die Wege als Volkseigentum deklariert waren, versperren heute Zäune den Durchgang. Nicht nur in Heiligendamm aber gerade dort erhitzt es die Gemüter. Ein Stichweg vom Bahnhof zur Promenade wäre eine Lösung, die aber dem Hotel nach eigenen Angaben schadet. Ein Gutachten bestätigte diese Auffassung, sodass Investor und Stadt sich darauf einigten, für fünf Jahre auf den Stichweg zu verzichten und dann den weiteren Verzicht von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen: Die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) soll beweisen, dass der Stichweg benötigt wird. Wenn nach fünf Jahren das Hotel gut läuft, 20% der Investitionssumme verbaut sind und eine Lösung für die Median-Patienten gefunden ist, dann soll dauerhaft auf einen Stichweg verzichtet werden. Mit dem laufenden Jahr endet diese Frist. Sind die Voraussetzungen für einen dauerhaften Verzicht auf einen Stichweg erfüllt oder wird es bald einen Stichweg quer durch das Hotelgelände (und in die Herzen der FUNDUS-Gruppe und ihres Chefs Anno August Jagdfeld) geben? Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Gute Aussichten in Heiligendamm: Forstamt schlägt Aussichtsturm und Rundwege vor.

Donnerstag, 20. Oktober 2011 14:43

Seit Monaten beraten die Stadtvertreter Bad Doberans über Sinn und Unsinn verschiedener Varianten eines Steges über das Packwerk. Ziel soll es sein, den etwas misslungenen Steg so zu verlängern, dass man ihn für einen ganzjährigen Rundweg nutzen kann. Die Stadtvertreter schwanken zwischen einer Luxus-Variante und einem Spar-Menü. Erst Bürgermeister Hartmut Polzin machte deutlich, dass keine der beiden Varianten für Rollstuhlfahrer geeignet sein kann. Währen die Stadtvertreter sich nicht schlüssig sind, welche Variante denn dann die beste ist, zeigt das Forstamt, was rechtlich möglich ist und was nicht. Und darüber hinaus macht es Vorschläge, die Heiligendamm attraktiver und erlebbarer machen würden. Unter anderem einen Aussichtsturm am Strand:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bewegung auf dem Kammerhof: Stadt will B-Pläne ändern und Ferienpark-Areal sichern.

Donnerstag, 13. Oktober 2011 17:22

Als Hartmut Polzin sein Amt als Bürgermeister Bad Doberans antrat, war der Kammerhof ein riesiger Scherbenhaufen. Nun geht seine Amtszeit langsam zu Ende und auch wenn ein Teil des Kammerhofes mit schmucken Eigenheimen bebaut ist, bleibt er doch der “Kummerhof” oder auch “Jammerhof”. Der größte Teil des größten Entwicklungsgebietes der Stadt liegt brach. Straßen und Radwege enden im Niemandsland, Gehwege sind verwuchert, die Brache verwildert und die Wertschätzung der Menschen für dieses Areal entspricht dem einer Müllhalde. Jahrelang gab es Streit um die Rechtmäßigkeit von Geschäften und Verträgen, Anklagen wurden erhoben, Gerichtsverfahren eröffnet, es kam zu Urteilen und Vergleichen und während dieser langen Zeit erinnerten nur alte verblichene Schilder von den kühnen Vorhaben der Stadt und ihrer Kammerhof-Gesellschaft. Nun laufen auch die letzten Verfahren aus – der Landwirt möchte die Fläche vom Insolvenzverwalter kaufen. Was er damit will, ist unklar aber das Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht befriedigend: Bewirtschaftet er sie weiterhin als Feld, bleibt die wichtigste unbebaute Fläche der Stadt Ackerland und wenn er sie verkauft, hat die Stadt nur geringe Einflussnahme auf das, was sich dort am Rande der Stadt entwickelt. Das Land ist wertvoll und wer es hat, der hat eine Anlage, die er auf Jahrzehnte festhalten kann, bis jemand ihm den höchsten Preis bietet. Natürlich kommt auch dieser Jemand nicht am Rathaus vorbei aber in Jahrzehnten dürfte es den Stadtvätern egal sein, was auf dem Kammerhof gebaut wird, wenn denn überhaupt etwas gebaut wird, das wenigstens etwas Geld in die Stadtkasse spült. Also tut die Stadt gut daran, zuzugreifen und dieses letzte Stück Entwicklungschance zu erhaschen, bevor es jemand anderes tun. Genau das schlägt der Bauausschuss nun vor und regt an, auch den Bebauungsplan zu überarbeiten, um Interessenten das Bauen in Bad Doberan zu erleichtern. Das alles ist ein gutes Signal. Und es wurde drei Tage nach einem Beitrag von mir im Stadtanzeiger gesetzt:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Der neue Landkreis greift durch: Moorbad droht teilweiser Abriss.

Samstag, 8. Oktober 2011 10:37

Lange dümpelte das Alte Moorbad am Ortseingang der Münsterstadt Bad Doberan vor sich hin. Investoren kamen, verkündeten ihre Vorhaben, gingen wieder und blieben fort. Nun fand sich ein aussichtsreicher Investor, der auch Pläne vorlegen und sogar ein Modell zeigen konnte, Bedenken der Behörden hielten sich in Grenzen und im Herbst 2011 sollte das Moorbad eine Baustelle sein. Doch weiterhin stewht hier eine Ruine. Aufgeweicht vom Regen und rissig von der Witterung ist sie zur Gefahr für die Passanten an der zweitwichtigsten Straße Bad Doberans geworden. Der neue Landkreis setzt an, wo der alte verharrte und fordert einen Teilabriss des Moorbades. Der Anfang vom Ende einer Tragödie oder der Anfang vom Ende eines bedeutenden Bad Doberaner Bauwerkes?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Panne macht den Landkreis Rostock zum Landkreis Landkreis Rostock.

Donnerstag, 29. September 2011 9:13

Am 4. September hatten die Bürger des neuen Großkreises die Wahl: Soll ihr neuer Kreis “Landkreis Güstrow – Bad Doberan” heißen oder “Landkreis Rostock”? Sie entschieden sich für den “Landkreis Rostock” (die Entscheidung wurde im Speckgürtel der Hansestadt zu Gunsten des Bad Doberaner Namensvorschlages umgekippt). Ein Fehler in der Beschlussvorlage des alten Bad Doberaner Kreistages lässt die Entscheidung der Wähler nun zu einer Provinzposse werden: Der neue Landkreis heißt eigentlich “Landkreis Landkreis Rostock” Warum? Lesen Sie selbst:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bürgermeister Hartmut Polzin muss gehen. Was hat er geleistet, was versäumt?

Montag, 19. September 2011 13:30

Die Bad Doberaner haben sich entschieden: Ihr neuer Bürgermeister heißt Thorsten Semrau. Bis zum Ende der Legislaturperiode darf Hartmut Polzin Bürgermeister von Bad Doberan bleiben – wenn er denn will. Nach dreizehn Jahren Amtszeit wird es Zeit für einen Rückblick: Was hat Polzin geleistet, was hat er versäumt? Wo stand Bad Doberan 1996 und wo steht es 2011? Welches Erbe tritt Thorsten Semrau an und was kommt auf ihn zu?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Wahlanalyse: So hat Bad Doberan seinen Bürgermeister gewählt.

Montag, 19. September 2011 13:28

Im ersten Wahlgang gingen 5.546 der 9.822 Wahlberechtigen zur Wahl. Thorsten Semrau erreichte 33,7% der Stimmen, in Zahlen 1.869 Stimmen und Hartmut Polzin kam auf 31,9%, in Zahlen 1.769 Stimmen. Im zweiten Wahlgang zog es nur noch 4.578 Wähler zur Urne. Hier erzielte Thorsten Semrau 61,8% (2.831 Stimmen) und Hartmut Polzin 38,2% (1.747 Stimmen). 5.195 Bürger gingen nicht zur Wahl – 52,8% der Bad Doberaner Wahlberechtigten haben also gar keinen Bürgermeister gewählt.

Schauen wir uns die Wahlbezirke einmal genauer an:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Stichwahlen: Wechsel in Bad Doberan: Polzin unterliegt Semrau. Doberaner Landrat regiert den Landkreis Rostock.

Sonntag, 18. September 2011 19:05

Noch vor dem amtlichen Endergebnis zeichnen sich klare Sieger ab: Eine Stunde nach Schließung der Wahllokale liegt Einzelbewerber Thorsten Semrau mit 62% vor Amtsinhaber Hartmut Polzin (SPD), der nur auf 38% kommt. Noch klarer schneidet der erwartete Sieger der Landratswahl ab. Sein Ergebnis von über 60% konnte Thomas Leuchert (SPD) noch einmal toppen: Mit traumhaften 79% liegt er eine Stunde nach der Wahl vor seinem Kontrahenten Matthias Crone (CDU). Die gewnauen Ergebnisse gibt es morgen hier.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Das Duell vor der Stichwahl: Herausforderer Thorsten Semrau und Amtsinhaber Hartmut Polzin.

Dienstag, 13. September 2011 15:23

Vier Kandidaten sind angetreten, um für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der Stadt zu lenken: Der Amtsinhaber Hartmut Polzin wollte es noch einmal wissen und seine Herausforderer Rolf Kuchenbuch von der CDU und Birgit Schwebs von der Linken, sowie der parteilose Thorsten Semrau wollten ihm diesen Gefallen verderben und nach zwei Amtszeiten einen Wechsel herbei führen. Mit dem Wechsel hat es nicht ganz geklappt: Kuchenbuch erzielte nur 12,1% der Stimmen und auch die als Favoritin gehandelte Birgit Schwebs schaffte es mit 22,3% nicht in die Stichwahl. Fast gleichauf lagen Amtsinhaber Polzin mit 31,9% und Thorsten Semrau mit einem kleinen Vorsprung auf 33,7%, also etwa hundert Stimmen mehr. Schon einmal traten Semrau und Polzin 2004 gegeneinander in der Stichwahl an. Damals fehlten Semrau nur 589 Stimmen an einem Machtwechsel. 2004 standen 5 Kandidaten zur Wahl und Polzin errang in der Stichwahl 2447 Stimmen, während Semrau auf 1858 Stimmen kam. So gesehen hat Polzin gegenüber 678 Stimmen verloren und Semrau 11 Stimmen gewonnen. Aber das sind so absolute Werte und seit 2004 hat sich so viel geändert, dass man da keine Rückschlüsse ziehen kann. Klar wird nur eines: Von 5.547 Wählern wollen 3.778 einen Wechsel und nur 1.769 eine Weiterführung des Amtes durch Hartmut Polzin. 4.275 Wahlberechtigten ist alles egal – sie sind gar nicht erst wählen gegangen. Wie wird sich das Verhältnis nun auf die Stichwahl auswirken? Wollen die 1.909 Kuchenbuch- und Schwebs-Wähler wirklich einen Wechsel oder wollten sie nur ihren Kandidaten im Bürgermeisteramt? Stimmen alle für Semrau oder geben viele ihre Stimme Polzin, dessen SPD-Programm gerade den Schwebs-Wählern am Nächsten sein dürfte? Hat es Vorteile, parteilos zu sein? Oder werden viele Wähler gar nicht ein zweites Mal zur Urne gehen, weil “ihr” Kandidat eh verloren hat und sie nicht “die zweitbeste Wahl” treffen wollen? Das sind die Fragen der Analytiker und Strategen. Die Bürger jedoch haben ganz andere Sorgen und die Ostsee-Zeitung weiß um diese und fühlt den beiden Stichwahl-Kandidaten den Puls. In zwei Teilen veröffentlichte sie die Fragen von Chefredakteur Frank Pubantz:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Comeback für den Landkreis Rostock

Freitag, 9. September 2011 13:55

Totgesagte leben länger. 1990 wurde der Landkreis Rostock geboren und 1993 wieder begraben. Die letzten ROS-Nummernschilder verschwinden gerade von den Straßen, da kommt der alte Landkreis in neuer Form wieder: Ab 12.09.2011 gibt es wieder einen Landkreis Rostock, diesmal ist Bad Doberan nicht mehr seine Kreisstadt, sondern sein Verwaltungssitz – also Klein-Bonn. Die Aufgabe “Klein-Berlins” übernimmt die neue Kreisstadt Güstrow. Das Duo Güstrow – Bad Doberan soll gemeinsam einen starken Kreis in Mecklenburgs Mitte bilden. Die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen sind die besten im Land, denn der neue Kreis legt sich um die starke Hansestadt, deren Namen er trägt. Erst einmal müssen aber beide Kreise auf ein Niveau gebracht werden, denn Bad Doberan hat gute Quoten, die es für Güstrow aufzuholen gilt. Das wahre Einsparpotenzial ist gering, denn es ändert sich zu wenig in den Verwaltungen. Trotzdem kann die Kreisgebietsreform langfristige Erfolge bringen. Für die Mandatsträger in den Kreistagen bedeutet die Reform zunächst aber längere Wege und mehr Zeitaufwand.

Punkto Kennzeichen ist noch nichts entschieden. Es kann sein, dass es bei DBR und GÜ bleibt, es könnte auch das alte ROS wieder kommen oder ein neues Kennzeichen, wie z.B. RL.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

#Landtag, Landrat, Kreistag und Name des Kreises: So hat Bad Doberan abgestimmt.

Montag, 5. September 2011 10:29

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Déjà vu in Bad Doberan: Wie 2004 gehen Polzin und Semrau in die Stichwahl.

Montag, 5. September 2011 10:27

Bad Doberan hat gewählt. Und wie bei der Bürgermeisterwahl 2004 müssen die Münsterstädter in 14 Tagen erneut an die Urne. Denn wie 2004 sgibt es kein eindeutiges Ergebnis: 33,7% stimmen für Thorsten Semrau und 31,9% für Amtsinhaber Polzin. Eine Analyse:

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Bürgermeisterwahlen in Bad Doberan: Wen wählen?

Sonntag, 28. August 2011 11:19

Die Bürger Bad Doberans sind am 4. September zu einem wahren Wahl-Maraton aufgerufen: Mit Erst- und Zweitstimme sollen sie ihren Kandidaten und ihre Partei in den Schweriner Landtag wählen, mit drei Stimmen wählen sie einen bis drei Kandidaten in den Kreistag dess neuen Großkreises, mit einem Kreuz stimmen sie über den Namen des neuen Großkreises ab (Landkreis Rostock oder Landkreis Güstrow-Bad Doberan) und mit einem Kreuz bestimmen sie den neuen Landrat des Großkreises. Für die Bad Doberaner wird es noch ein Kreuz mehr und dieses Kreuz ist zugleich das wichtigste, denn es betrifft die Bad Doberaner unmittelbar. Da auch diese Internetseite sich mehr direkt mit Bad Doberan und seinen Ortsteilen beschäftigt, habe ich für Sie nur die Konzepte – wenn man sie so nennen kann – der Bürgermeister-Kandidaten zusammen getragen. Vielleicht hilft Ihnen die Übersicht bei der Entscheidung:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Letzte Kreistags-Sitzung am 31.08.: Ende des Landkreises Bad Doberan ist besiegelt.

Freitag, 19. August 2011 16:52

Das Verfassungsgericht in Greifswald hat über die letzten Klagen gegen das Gesetz zur Kreisgebietsreform entschieden. Mit knapper Mehrheit wurde wenige Wochen vor dem Wahltag das Gesetz und damit auch die Reform bestätigt. Die Kreise Bad Doberan und Güstrow sind damit wie viele andere Kreise des Landes ab September Geschichte. Die beiden ungleichen Schwestern gehen in einem neuen Großkreis auf. Viel ändert sich nicht – auch das GÜ und DBR dürfen die Autofahrer vorerst behalten. Über den Namen stimmen sie am 04.09.2011 ab, sie wählen außerdem den neuen Landrat des Großkreises und die Mitglieder des neuen Kreistages. Der alte Bad Doberaner Kreistag kommt am 31.08.2011 ein letztes Mal öffentlich in den historischen Mauern des Salongebäude in Bad Doberan zusammen: Um sich aufzulösen. Hier in Bad Doberan fing 1793 alles an. Doch auch nach 218 Jahren ist nicht alles zu Ende: Bad Doberan bleibt Verwaltungssitz und ist als “Stadt mit den besseren Werten” das Oberzentrum des neuen Großkreises.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Geht es nicht auch billiger? Neue Pläne für den Rundweg-Strandsteg in Heiligendamm

Freitag, 19. August 2011 16:49

Als die Stadtvertreter 2009 per Erweiterungsantrag der FDP den Rundweg in Heiligendamm beschlossen, hatten sie klare Vorstellungen: Von der Seebrücke sollte ein Holzsteg an der Promenadenmauer entlang über das Packwerk unterhalb des Alexandrinencottages vorbei zum Strandaufgang “Liegnitzsteg” führen und damit eine feste und für Gehbehinderte taugliche Verbindung der beiden Strandabgänge schaffen. Die Kosten sollten aus Fördermitteln bezahlt werden und den städtischen Anteil wollte wie vorgeschlagen die FUNDUS-Tochter ECH übernehmen. Drei Jahre später reifen die Pläne und als die fertigen Entwürfe Anfang Juni auf en Tischen der Stadtvertreter landeten, war man sich gar nicht mehr so einig und schlüssig, diese Pläne genau so umzusetzen. Auch die Bürger sahen das alles auf einmal ganz anders. Stadtvertreter Jochen Arenz bemüht sich um einen kostengünstigen Kompromiss. Schon werden Stimmen laut, man wolle den Rundweg vereiteln. Viel Aufklärung scheint nötig um trüben medialen Fahrwasser:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Harry Klink schießt wieder gegen Bürgermeister Polzin: Sind es persönliche offene Rechnungen?

Montag, 15. August 2011 12:48

Sie gehören schon zum politischen und printmedialen Alltag: Die Angriffe eines einzelnen FDP-Stadtvertreters gegen den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin. Immer ist es Harry Klink, der den Rathauschef attackiert und immer sind es schwere Vorwürfe, die FDP-Ortschef Harry Klink macht. Doch in den allermeisten Fällen macht er sie allein, spricht nur von sich selbst, lässt seine Fraktion aus dem Spiel und weil er weiß, dass er nicht für die anderen 24 Mandatsträger spricht, vermeidet er auch ein “Wir”. Selten geht es gegen die Partei des Bürgermeisters und eigentlich nie gegen andere Mitglieder der SPD. Was ist dran an Klinks Vorwürfen gegen den Führungsstil und die vermeintlichen Klüngel? Geht es überhaupt um Politik? Oder ist das ein persönlicher und einseitiger Kampf Harry Klink gegen Hartmut Polzin? Gerüchte sagen: “Ja”. Und sie sagen noch andere Dinge über Harry Klink:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Aggressiver CDU-Wahlkampf gegen SPD-Hochburg Bad Doberan.

Freitag, 12. August 2011 10:15

Lange Zeit zielte der Wahlkampf der CDU auf den Bürgermeister-Posten in Bad Doberan ab. Spätestens nach der Einbeziehung des CDU-Innenministers Lorenz Caffier (der auf den CDU-Plakaten “C wie Zukunft” für seine Kandidatur auf das Ministerpräsidentenamt warb) wird klar, dass es nicht nur darum geht, den SPD-Bürgermeister Hartmut Polzin vom Thron zu stürzen, sondern auch den bisher unangefochtenen SPD-Landrat Thomas Leuchert (zeit-am-meer.de berichtete weiter oben). Nachdem der Bürgerbund dem CDU-Minister die Mittel in die Hand gelegt hat, Leuchert und Polzin fast gleichzeitig zu stürzen oder zumindest extrem zu schwächen, fahren nun die direkten Kontrahenten ihre Geschütze gegen die SPD-Hochburg auf. Während der noch frische CDU-Bürgermeisterkandidat schweigt, schreit der CDU-Landratskandidat umso lauter. Doch nicht nur er schießt auf den Platzhirsch im Doberaner Landratsamt, sondern auch der Bündnis’90/Grüne-Kandidat Steffen Marklein nutzt die vermeintliche Schwachstelle des Landrates aus. Was eignet sich da besser, als ein Thema, das tausende Menschen berührt? Die Abschiebung der armenischen Familie Bavejan/Injighulyan aus Kühlungsborn ist so ein Thema. Der Landrat Thomas Leuchert setzte sich für die Familie ein und zeigte sich erleichtert, als die Abschiebung nach einer politischen Profilierungsschlacht quer durch alle Ebenen aller Parteien des Landes ausgesetzt wurde. Prompt kritisierten die beiden Anwärter auf das Landrats-Amt den Landrat, warum er nicht schon als Mitglied der Härtefallkommission gegen die Abschiebung der Familie gestimmt hat. Der hatte gute Gründe, das nicht zu tun – auferlegt vom Innenministerium (also CDU-Minister Lorenz Caffiers Ressort) selbst:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Jetzt auch Landrats-Wahlkampf: Crone wirft Leuchert Versäumnisse vor.

Mittwoch, 10. August 2011 9:49

Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Nachdem in Bad Doberan FDP, CDU und Bürgerbund gegen den SPD-Bürgermeister Front machten, der SPD-Landrat mit einbezogen wurde und das erwünschte Ergebnis aufblieb, wurde der CDU-Innenminister und Kandidat für das Ministerpräsidentenamt mit einbezogen. Fortan ging es nicht nur gegen den langjährigen SPD-Bürgermeister, sondern auch gegen den unangefochtenen SPD-Landrat. Der steht unter Druck aus Schwerin, wo der CDU-Innenminister auf Aufklärung drängt. Wer unter Druck steht, macht Fehler und wenn er einen Mitbewerber hat, muss dieser nur darauf warten. Ob Landrat Leuchert in der Sache der Hochwasserkatastrophe Fehler gemacht hat, wissen nur Experten. CDU-Landratskandidat Crone jedenfalls nutzt die Chance, seinem aussichtsreichen Konkurrenten Vorwürfe zu machen. Leuchert hätte Katastrophenalarm ausrufen müssen, tönt es aus Güstrow. Der CDU-Kandidat für das Landratsamt ist derzeit stellvertretender Regierungssprecher in Schwerin. Crone wurde 1958 in Osnabrück geboren und kam 1990 nach Mecklenburg-Vorpommern, wo er in Ankum bei Güstrow wohnt. Die Landes-CDU hat ihn mit 95% der Stimmen zum CDU-Kandidaten für das Landratsamt des neuen Großkreises Güstrow-Bad Doberan gewählt. Wenn er heute schon Landrat wäre, hätten nicht die Feuerwehren, sondern die Bundeswehr gegen die Wassermassen gekämpft:

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