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Jetzt geht es hier weiter: www.zeit-am-meer.de

Dienstag, 3. Januar 2012 13:48

Liebe Besucher!

Im Dezember 2011 gab es eine wichtige Änderung:

Seit Dezember 2011 werden die Zeitungsartikel, Analysen und Informationen aus der Kategorie “Öffentliche Diskussion” nicht mehr auf einer statischen Seite fest gespeichert, sondern direkt in das neue System eingepflegt. Sie können also zu den aktuellen Themen nicht nur wie bisher etwas lesen, sondern auch etwas schreiben: Unter jedem Beitrag gibt es ein Feld für Ihre Anmerkungen, Zusatzinformationen, Ideen, Anregungen und Kritiken. Sie können die Kommentare direkt auf der Internetseite eingeben oder auf Wunsch auch mit Ihrem Facebook-Account verknüpfen. Die Integration von ZEIT AM MEER in Facebook erfolgt im Laufe des Jahres 2012 und der Facebook-Account von ZEIT AM MEER ist bereits in die neuen Seiten integriert: Sie sehen also, wer was gut findet und wie seine Meinung dazu lautet.

Zunächst befindet sich nur die Rubrik mit den Diskussionsbeiträgen direkt auf www.zeit-am-meer.de.

Die Dokumentation selbst mit ihrem Geschichts- und Architekturführer, der Gebäudedatenbank und den Foto-Rundgängen bedarf einer Überarbeitung – muss also einmal völlig neu erstellt werden – um mit dem neuen System zu funktionieren. Hier werde ich im Laufe des Jahres Stück für Stück eine Seite nach der anderen auf das neue System bringen. Ganz auf www.zeit-am-meer.de wird alles wohl erst 2013 umgezogen sein. Dann aber mit den neuesten Informationen, überarbeiteten und besser belegten Beiträgen, viel mehr Bildmaterial und einer Mischung aus Wissenschaft und Humor.

Als erstes habe ich mir vorgenommen, die Geschichte, Stadtentwicklung, Politik und Architektur in einen großen bebilderten Online-Stadtführer zu vereinen, damit die Geschichte Bad Doberans und seiner Ortsteile als Ganzes erlebt und verstanden werden kann. Die bisherige Unterteilung in Bad Doberan und Heiligendamm (und das Vergessen von Althof, Walkenhagen und Vorder Bollhagen) entfällt dann: Alles wird als Gesamtwerk betrachtet, erforscht, analysiert und präsentiert.

Mein Wunsch für 2012?

Möge endlich Ruhe und Schaffenskraft im Rathaus einkehren, damit ich nicht so viel Zeit in die Aufbereitung der end- und sinnlosen Diskussionen investieren muss und somit Zeit habe, die anderen Rubriken zu überarbeiten und umzuziehen.

Und mögen meine Frau und ich eine Wohnung mit 3,5 oder 4 Zimmern ab 70 qm bis 450 Euro Gesamtmiete in oder wenigstens möglich nahe Bad Doberan finden. Wenn Sie ein Angebot unterbreiten oder vermitteln können, melden Sie sich bitte: zeit-am-meer (at) city-gate.net – Vielen Dank!

HIER GEHT ES ZUR NEUEN VERSION AUF WWW.ZEIT-AM-MEER.DE

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de, Über www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bilder vom Richtfest für Villa “Perle-Großfürstin Marie” in Heiligendamm vom 29.10.2011.

Montag, 31. Oktober 2011 12:50

Wie angekündigt, habe ich heute die Bilder vom Richtfest und der anschließenden Besichtigung der Villa “Perle – Großfürstin Marie”, sowie Innenaufnahmen des Mariencottage veröffentlicht. Diesmal nicht wie gewohnt auf dem eigenen Server, sondern wegen der Umbauarbeiten bei Facebook. Hier geht es zum Album (Sie müssen bei Facebook angemeldet sein):

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.278329735531055.69003.135385496492147&type=1

Ihr Martin Dostal

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Richtfest in Heiligendamm: „Villa Perle“ auf dem Weg zu neuem Glanz

Samstag, 29. Oktober 2011 13:31

Heiligendamm, den 29.10.2011. Nach der Eröffnung des Grand Hotel Heiligendamm ist Deutschlands erstes Seebad jetzt um einen Meilenstein reicher: Die „Villa Perle“, erstes und größtes Logierhaus der historischen Heiligendammer Perlenkette, wurde heute bei ihrem Richtfest vor 200 Gästen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Etwa 60 Handwerker, Architekten, Ingenieure und Planer haben mehr als ein Jahr hart am originalgetreuen Wiederaufbau der „Villa Perle“ gearbeitet. Das Ergebnis ist von beeindruckender Qualität und Schönheit, das seinesgleichen in Deutschland sucht. Die „Villa Perle“ ist wieder auf dem besten Weg zu neuem Glanz“, freute sich Anno August Jagdfeld, Chef des Bauherrn Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH).

Dabei waren die Herausforderungen für Ingenieure und Bauleute groß. Denn die besondere geologische Formation unmittelbar am Strand von Heiligendamm hat zur Folge, dass die „Villa Perle“ vor drückendem Schichten- und Grundwasser dauerhaft geschützt werden muss. Daher wurde das Gebäude in eine von außen nicht sichtbare „Wanne“ eingefasst, die das verhindert. „Wir sind froh, die Aufgabe gut und rasch gelöst zu haben und bereits jetzt Richtfest feiern zu können“, erläutert Klaus Klingler, verantwortlicher Projektleiter bei der ECH.

Im nächsten Schritt geht es um die Fassadenarbeiten. So die letzten Voraussetzungen dafür geschaffen sind und die Witterung mitspielt, kann damit noch in diesem Jahr begonnen werden. Denn waren bislang schon zahlreiche Bauelemente Maßarbeit, handelt es sich beim Ausbau der „Villa Perle“ fast vollständig um Einzel- und Sonderanfertigungen. Mehr als 30 Gewerke kommen jetzt erst zum Zug.

Die „Villa Großfürstin Marie – Perle“, so ihr vollständiger Name, ist das westlichste und größte Logierhaus der insgesamt sieben Gebäude umfassenden Perlenkette. Sie wurde 1854 errichtet (Perle) und 1874 um einen Anbau ergänzt (Großfürstin Marie). Der Anlass der Erweiterung – die Hochzeit des Großfürsten Wladimir von Russland mit Maria Paulowna in Heiligendamm – illustriert die Bedeutung des Seebades als bedeutendem Treffpunkt von europäischem Adel und Gesellschaft im 19. Jahrhundert.

Die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm errichtet das Gebäude nach historischem Vorbild und mit modernster Technik. Nach Fertigstellung wird es seinen Bewohnern Platz in acht exklusiven Ferienwohnungen auf etwa 1000 Quadratmeter Wohnfläche bieten, die vom Grand Hotel Heiligendamm bewirtschaftet werden.

Zahlen, Daten und Fakten anlässlich des Richtfestes der „Villa Großfürstin Marie – Perle“

-          5 Gewerke haben bislang ihre Arbeit getan: Tiefbauer, Maurer, Zimmerer, Dachklempner und Fensterbauer.

-          30 weitere Gewerke kommen jetzt zum Zug. Vom Spezialgießer über den Kaminbauer bis zum Stuckateur. Denn jetzt geht es noch mehr als bisher um die Details des originalgetreuen Wiederaufbaus. Dabei handelt es sich bei nahezu allen Bauelementen um Sonder- und Einzelanfertigungen. Beispiel Fenster: Sie werden nicht nur nach dem „Heiligendammer Profil“ einzeln angefertigt, sondern bestehen aus hochwertigem Mahagoni und der höchsten Witterungsklasse, um dem Ostseeklima dauerhaft standzuhalten.

-           40 Handwerker und Bauleute haben in Spitzenzeiten zeitgleich auf der Baustelle gearbeitet – eine auch für ein solch anspruchsvolles Bauvorhaben große Zahl.

-          60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt haben bislang kontinuierlich an der „Villa Perle“ gearbeitet. Vom Entwurfs- und Ausführungsplaner über Statiker und Geologen bis hin zur zentralen Projektsteuerung standen Architekten, Ingenieure, Designer, Handwerksmeister und andere Experten aus Partnerfirmen und Unternehmen der Jagdfeld Gruppe bei Planung und Realisierung der „Villa Perle“ mit Rat und Tat zur Seite.

-          185 Tonnen Stahl und

-          500 Kubikmeter Beton wurden verbaut. Sie sind die tragenden Elemente der „Villa Perle“.

-          1600 Meter Leerrohre wurden für die unterschiedlichen Leitungssysteme verlegt.

-          2800 Kubikmeter groß war der Erdaushub für die „Villa Perle“, der zunächst abgetragen werden musste.

-          9000 Liter Grundwasser pro Stunde wurden maximal während der Arbeiten abgepumpt. Denn es ist das Grundwasser und nicht die Ostsee, die aufgrund der besonderen geologischen Formationen in Heiligendamm höchste Anforderungen an den Bau gestellt hat. Daher ist die „Villa Perle“ in eine „Wanne“ eingefasst, damit sie dauerhaft vor dem drückenden Schichten- und Grundwasser geschützt ist.

Mehr Infos und Bilder gibt es am Montag, dem 31.10.2011 auf www.zeit-am-meer.de

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Thema: Presemitteilungen | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Diskussionsrunde zum Thema Heiligendamm: Und was war jetzt Ihre Frage?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:27

Das Bündnis für Bad Doberan lud zum 25.10.2011 in die Aula des Friedrich-Franz-Gymnasiums ein. Die Bürger sollen sich beim Bürgermeister und beim ECH-Chefplaner informieren und mit ihnen über Erreichtes, Geplantes und Zukünftiges diskutieren können. Befürchtet wurde eine Diskussion über Frankiernmaschinen aber diese wurde von vornherein entkräftet. So wurde es dann eine doch erstaunlich sachliche Diskussion, mit wenigen Hitzewellen. Mein Protokoll:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Die Frist läuft ab: Sind die Voraussetzungen für einen Stichweg-Verzicht noch erfüllt?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:23

Seit FUNDUS das Grand Hotel in Heiligendamm eröffnet hat, beherrscht ein Thema die Diskussionen: Das eingezäunte Hotelgelände. Wo einst die Wege als Volkseigentum deklariert waren, versperren heute Zäune den Durchgang. Nicht nur in Heiligendamm aber gerade dort erhitzt es die Gemüter. Ein Stichweg vom Bahnhof zur Promenade wäre eine Lösung, die aber dem Hotel nach eigenen Angaben schadet. Ein Gutachten bestätigte diese Auffassung, sodass Investor und Stadt sich darauf einigten, für fünf Jahre auf den Stichweg zu verzichten und dann den weiteren Verzicht von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen: Die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) soll beweisen, dass der Stichweg benötigt wird. Wenn nach fünf Jahren das Hotel gut läuft, 20% der Investitionssumme verbaut sind und eine Lösung für die Median-Patienten gefunden ist, dann soll dauerhaft auf einen Stichweg verzichtet werden. Mit dem laufenden Jahr endet diese Frist. Sind die Voraussetzungen für einen dauerhaften Verzicht auf einen Stichweg erfüllt oder wird es bald einen Stichweg quer durch das Hotelgelände (und in die Herzen der FUNDUS-Gruppe und ihres Chefs Anno August Jagdfeld) geben? Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Gute Aussichten in Heiligendamm: Forstamt schlägt Aussichtsturm und Rundwege vor.

Donnerstag, 20. Oktober 2011 14:43

Seit Monaten beraten die Stadtvertreter Bad Doberans über Sinn und Unsinn verschiedener Varianten eines Steges über das Packwerk. Ziel soll es sein, den etwas misslungenen Steg so zu verlängern, dass man ihn für einen ganzjährigen Rundweg nutzen kann. Die Stadtvertreter schwanken zwischen einer Luxus-Variante und einem Spar-Menü. Erst Bürgermeister Hartmut Polzin machte deutlich, dass keine der beiden Varianten für Rollstuhlfahrer geeignet sein kann. Währen die Stadtvertreter sich nicht schlüssig sind, welche Variante denn dann die beste ist, zeigt das Forstamt, was rechtlich möglich ist und was nicht. Und darüber hinaus macht es Vorschläge, die Heiligendamm attraktiver und erlebbarer machen würden. Unter anderem einen Aussichtsturm am Strand:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bewegung auf dem Kammerhof: Stadt will B-Pläne ändern und Ferienpark-Areal sichern.

Donnerstag, 13. Oktober 2011 17:22

Als Hartmut Polzin sein Amt als Bürgermeister Bad Doberans antrat, war der Kammerhof ein riesiger Scherbenhaufen. Nun geht seine Amtszeit langsam zu Ende und auch wenn ein Teil des Kammerhofes mit schmucken Eigenheimen bebaut ist, bleibt er doch der “Kummerhof” oder auch “Jammerhof”. Der größte Teil des größten Entwicklungsgebietes der Stadt liegt brach. Straßen und Radwege enden im Niemandsland, Gehwege sind verwuchert, die Brache verwildert und die Wertschätzung der Menschen für dieses Areal entspricht dem einer Müllhalde. Jahrelang gab es Streit um die Rechtmäßigkeit von Geschäften und Verträgen, Anklagen wurden erhoben, Gerichtsverfahren eröffnet, es kam zu Urteilen und Vergleichen und während dieser langen Zeit erinnerten nur alte verblichene Schilder von den kühnen Vorhaben der Stadt und ihrer Kammerhof-Gesellschaft. Nun laufen auch die letzten Verfahren aus – der Landwirt möchte die Fläche vom Insolvenzverwalter kaufen. Was er damit will, ist unklar aber das Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht befriedigend: Bewirtschaftet er sie weiterhin als Feld, bleibt die wichtigste unbebaute Fläche der Stadt Ackerland und wenn er sie verkauft, hat die Stadt nur geringe Einflussnahme auf das, was sich dort am Rande der Stadt entwickelt. Das Land ist wertvoll und wer es hat, der hat eine Anlage, die er auf Jahrzehnte festhalten kann, bis jemand ihm den höchsten Preis bietet. Natürlich kommt auch dieser Jemand nicht am Rathaus vorbei aber in Jahrzehnten dürfte es den Stadtvätern egal sein, was auf dem Kammerhof gebaut wird, wenn denn überhaupt etwas gebaut wird, das wenigstens etwas Geld in die Stadtkasse spült. Also tut die Stadt gut daran, zuzugreifen und dieses letzte Stück Entwicklungschance zu erhaschen, bevor es jemand anderes tun. Genau das schlägt der Bauausschuss nun vor und regt an, auch den Bebauungsplan zu überarbeiten, um Interessenten das Bauen in Bad Doberan zu erleichtern. Das alles ist ein gutes Signal. Und es wurde drei Tage nach einem Beitrag von mir im Stadtanzeiger gesetzt:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Der neue Landkreis greift durch: Moorbad droht teilweiser Abriss.

Samstag, 8. Oktober 2011 10:37

Lange dümpelte das Alte Moorbad am Ortseingang der Münsterstadt Bad Doberan vor sich hin. Investoren kamen, verkündeten ihre Vorhaben, gingen wieder und blieben fort. Nun fand sich ein aussichtsreicher Investor, der auch Pläne vorlegen und sogar ein Modell zeigen konnte, Bedenken der Behörden hielten sich in Grenzen und im Herbst 2011 sollte das Moorbad eine Baustelle sein. Doch weiterhin stewht hier eine Ruine. Aufgeweicht vom Regen und rissig von der Witterung ist sie zur Gefahr für die Passanten an der zweitwichtigsten Straße Bad Doberans geworden. Der neue Landkreis setzt an, wo der alte verharrte und fordert einen Teilabriss des Moorbades. Der Anfang vom Ende einer Tragödie oder der Anfang vom Ende eines bedeutenden Bad Doberaner Bauwerkes?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Panne macht den Landkreis Rostock zum Landkreis Landkreis Rostock.

Donnerstag, 29. September 2011 9:13

Am 4. September hatten die Bürger des neuen Großkreises die Wahl: Soll ihr neuer Kreis “Landkreis Güstrow – Bad Doberan” heißen oder “Landkreis Rostock”? Sie entschieden sich für den “Landkreis Rostock” (die Entscheidung wurde im Speckgürtel der Hansestadt zu Gunsten des Bad Doberaner Namensvorschlages umgekippt). Ein Fehler in der Beschlussvorlage des alten Bad Doberaner Kreistages lässt die Entscheidung der Wähler nun zu einer Provinzposse werden: Der neue Landkreis heißt eigentlich “Landkreis Landkreis Rostock” Warum? Lesen Sie selbst:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bürgermeister Hartmut Polzin muss gehen. Was hat er geleistet, was versäumt?

Montag, 19. September 2011 13:30

Die Bad Doberaner haben sich entschieden: Ihr neuer Bürgermeister heißt Thorsten Semrau. Bis zum Ende der Legislaturperiode darf Hartmut Polzin Bürgermeister von Bad Doberan bleiben – wenn er denn will. Nach dreizehn Jahren Amtszeit wird es Zeit für einen Rückblick: Was hat Polzin geleistet, was hat er versäumt? Wo stand Bad Doberan 1996 und wo steht es 2011? Welches Erbe tritt Thorsten Semrau an und was kommt auf ihn zu?

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Wahlanalyse: So hat Bad Doberan seinen Bürgermeister gewählt.

Montag, 19. September 2011 13:28

Im ersten Wahlgang gingen 5.546 der 9.822 Wahlberechtigen zur Wahl. Thorsten Semrau erreichte 33,7% der Stimmen, in Zahlen 1.869 Stimmen und Hartmut Polzin kam auf 31,9%, in Zahlen 1.769 Stimmen. Im zweiten Wahlgang zog es nur noch 4.578 Wähler zur Urne. Hier erzielte Thorsten Semrau 61,8% (2.831 Stimmen) und Hartmut Polzin 38,2% (1.747 Stimmen). 5.195 Bürger gingen nicht zur Wahl – 52,8% der Bad Doberaner Wahlberechtigten haben also gar keinen Bürgermeister gewählt.

Schauen wir uns die Wahlbezirke einmal genauer an:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Stichwahlen: Wechsel in Bad Doberan: Polzin unterliegt Semrau. Doberaner Landrat regiert den Landkreis Rostock.

Sonntag, 18. September 2011 19:05

Noch vor dem amtlichen Endergebnis zeichnen sich klare Sieger ab: Eine Stunde nach Schließung der Wahllokale liegt Einzelbewerber Thorsten Semrau mit 62% vor Amtsinhaber Hartmut Polzin (SPD), der nur auf 38% kommt. Noch klarer schneidet der erwartete Sieger der Landratswahl ab. Sein Ergebnis von über 60% konnte Thomas Leuchert (SPD) noch einmal toppen: Mit traumhaften 79% liegt er eine Stunde nach der Wahl vor seinem Kontrahenten Matthias Crone (CDU). Die gewnauen Ergebnisse gibt es morgen hier.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Das Duell vor der Stichwahl: Herausforderer Thorsten Semrau und Amtsinhaber Hartmut Polzin.

Dienstag, 13. September 2011 15:23

Vier Kandidaten sind angetreten, um für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der Stadt zu lenken: Der Amtsinhaber Hartmut Polzin wollte es noch einmal wissen und seine Herausforderer Rolf Kuchenbuch von der CDU und Birgit Schwebs von der Linken, sowie der parteilose Thorsten Semrau wollten ihm diesen Gefallen verderben und nach zwei Amtszeiten einen Wechsel herbei führen. Mit dem Wechsel hat es nicht ganz geklappt: Kuchenbuch erzielte nur 12,1% der Stimmen und auch die als Favoritin gehandelte Birgit Schwebs schaffte es mit 22,3% nicht in die Stichwahl. Fast gleichauf lagen Amtsinhaber Polzin mit 31,9% und Thorsten Semrau mit einem kleinen Vorsprung auf 33,7%, also etwa hundert Stimmen mehr. Schon einmal traten Semrau und Polzin 2004 gegeneinander in der Stichwahl an. Damals fehlten Semrau nur 589 Stimmen an einem Machtwechsel. 2004 standen 5 Kandidaten zur Wahl und Polzin errang in der Stichwahl 2447 Stimmen, während Semrau auf 1858 Stimmen kam. So gesehen hat Polzin gegenüber 678 Stimmen verloren und Semrau 11 Stimmen gewonnen. Aber das sind so absolute Werte und seit 2004 hat sich so viel geändert, dass man da keine Rückschlüsse ziehen kann. Klar wird nur eines: Von 5.547 Wählern wollen 3.778 einen Wechsel und nur 1.769 eine Weiterführung des Amtes durch Hartmut Polzin. 4.275 Wahlberechtigten ist alles egal – sie sind gar nicht erst wählen gegangen. Wie wird sich das Verhältnis nun auf die Stichwahl auswirken? Wollen die 1.909 Kuchenbuch- und Schwebs-Wähler wirklich einen Wechsel oder wollten sie nur ihren Kandidaten im Bürgermeisteramt? Stimmen alle für Semrau oder geben viele ihre Stimme Polzin, dessen SPD-Programm gerade den Schwebs-Wählern am Nächsten sein dürfte? Hat es Vorteile, parteilos zu sein? Oder werden viele Wähler gar nicht ein zweites Mal zur Urne gehen, weil “ihr” Kandidat eh verloren hat und sie nicht “die zweitbeste Wahl” treffen wollen? Das sind die Fragen der Analytiker und Strategen. Die Bürger jedoch haben ganz andere Sorgen und die Ostsee-Zeitung weiß um diese und fühlt den beiden Stichwahl-Kandidaten den Puls. In zwei Teilen veröffentlichte sie die Fragen von Chefredakteur Frank Pubantz:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

zeit-am-meer Agenda 2012

Sonntag, 11. September 2011 16:17

Lieber Besucher, liebe Besucherin,

Den vielen Rückmeldungen zu zeit-am-meer.de entnehme ich eine gewisse Spannung. Ich hatte Anfang des Jahres große Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen – um es in der Sprache der Architekten zu auszudrücken – angekündigt und nun haben wir schon September und nichts davon ist wirklich zu sehen.

Das hat einen einfachen Grund: Ich möchte das bisherige Geflecht los werden, das mich zwingt, mit drei unterschiedlichen Softwarelösungen zu arbeiten. In Zukunft möchte ich so gut es geht nur WordPress benutzen und weil ich dafür alle Seiten mehr oder weniger anpassen oder neu erstellen muss, werde ich die Seiten erst aktualisieren, wenn alles fertig ist.

Im Moment bin ich sehr mit der Internetseite von Hohenfelde beschäftigt und bilde mich gewissermaßen nebenbei fort. Ich habe viele Bücher durchgearbeitet, mit Leuten gesprochen und geschrieben, Fragen gestellt, Antworten bekommen, an Vorträgen teil genommen, viele Fotos gemacht und gerade heute habe ich anlässlich des Tages des Offenen Denkmals teil genommen, um auch in die Räume zu kommen, in die ich sonst nicht so einfach hinein gelange. Wer nun glaubt, ich müsste mich doch langweilen, wenn nur Fakten vorgetragen werden, die ich schon kenne, der irrt: Heute habe ich vieles dazu gelernt – Kleinigkeiten, die aber für mich sehr wertvoll sind. Ein wenig konnte ich dann auch beitragen aber ich versuche, mich zurück zu halten. Ich habe inzwischen einen ordentlichen Stapel beidseitig beschriebener DIN A4 – Blätter zusammen – alles neue Informationen. Mein Ziel ist es, noch in diesem Jahr den Architekturführer fertig zu stellen.

Dieser wird aus mehreren zusammenhängenden Internetseiten bestehen, die sich aber ausdrucken lassen werden. Ich möchte den Architekturführer dem Stadtarchiv in Papierform schenken und er soll auch für Recherchen nutzbar sein. Ich bin quasi mittendrin – der Architekturführer entsteht zunächst als reiner Text in einer Worddatei. Er fängt bei der geologischen Entstehung der Region an, geht über die Klosterzeit bis zum Bau des Amtshauses und beleuchtet viel tiefer als bisher die gesellschaftlichen, kulturellen und auch persönlichen Hintergründe jeder Investition. Statt wie bisher nur Heiligendamm zu betrachten, werde ich ab sofort deb historischen Notwendigkeiten gerecht und betrachte Bad Doberan mit seinen Ortsteilen als Gesamtheit. Man kann das nicht trennen und man kann auch nicht das eine ohne das andere erklären.

Ich möchte den Architekturführer als neuen Kern der Internetpräsenz verstanden wissen und werde darum die komplette Stadtentwicklung in allen mir möglichen Facetten aufzeigen – so wie es Professor Skerl in seinen Vorträgen auch macht.

Der Architekturführer wird reich bebildert sein. Ich habe eine riesige Sammlung an Bildern zusammen bekommen, muss aber noch bei einigen Dingen die Rechte klären. Mein Ziel ist es, immer alte und neue Bilder zu zeigen. Aus dem Architekturführer heraus soll eine Gebäudedatenbank entstehen, die möglichst viele Gebäude unserer Stadt baugeschichtlich – aber auch nutzungsgeschichtlich – dokumentiert. In Absprache mit Frau Gläwe werde ich Katasterdaten mit in die Datenblätter (jedes Gebäude bekommt eine eigene Unterseite mit Daten, historischen und aktuellen Bildern.) aufnehmen, sodass Interessierte die Informationen, die zum Digitalisieren es zu viel werden würde, im Stadtarchiv weiter recherchieren können.

Die “Geschichte der Sommerfrische” wird mit in den Architekturführer einfließen. Einige Ereignisse werde ich in der Zeittafel der Chronik (Geschichte) in Infokästchen etwas ausführen. Überhaupt werde ich viele Infokästchen verwenden, um einerseits die wichtigsten Informationen kompakt zusammen zu tragen und andererseits die mitunter sehr textlastigen Seiten aufzulockern.

Herausgetrennt werde ich eine Zeittafel mit der Geschichte der Stadt als Extra-Seite belassen und auch die aktuelle Diskussion bleibt auf einer Extra-Seite. Hier werde ich versuchen, mich ein wenig weiter zu beschränken. Bisher habe ich auch Kleinigkeiten dokumentiert – diese werde ich lieber sammeln und dann in den Architekturführer einfließen lassen, wenn es um die jüngere Geschichte und Entwicklung der Stadt geht.

Bei den Diskussions-Seiten werde ich es so einrichten, dass jeder Beitrag (Artikel) kommentiert werden kann. Indem ich WordPress nicht mehr nur als Gerüst, sondern als komplettes CMS benutze, werde ich auch Diskussionen eröffnen, Umfragen erstellen und Abstimmungen anbieten können. Ich werde zeit-am-meer.de mit Facebook und Twitter verbinden – bisher musste ich immer manuell alles von Frontpage zu WordPress und von dort zu Facebook kopieren – da brauchte ich schon bei einfachen Beiträgen immer eine halbe bis ganze Stunde zu.

Sie, liebe Besucherin, lieber Besucher, möchte ich einladen, mich mit Bildern und Informationen zu unterstützen. Fangen Sie doch einfach bei Ihrem Wohnhaus oder Ihrer Arbeitsstelle an. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ich Informationen schon habe und sie noch einmal bekomme, denn dadurch kann ich sie verifizieren. Schreiben Sie mir doch, wo Sie wohnen, wann und durch wen Ihr Haus gebaut wurde, wer der Bauherr war und vielleicht auch, welche bekannten Persönlichkeiten dort schon wohnten. Ich brauche besonders auch Bilder aus der DDR- und der Nachwendezeit vor dem Jahr 2000, weil ich den unsanierten Zustand dokumentieren will. Das Sanierungsjahr, evtl. auch die Kosten und Ergebnisse (Grundrissänderungen etc.) sind sehr interessant. Wenn Sie alte Bilder von Bad Doberan und seinen Ortsteilen haben, senden Sie mir bitte Scans zu oder ich hole sie ab, scanne sie ein und bringe sie zurück oder fotografiere sie mir vor Ort ab. Alte Texte, Speisekarten, Logos, Karten, Gläser, Textilien etc. sind ebenfalls willkommen – ich möchte sie gar nicht sammeln, sondern nur dokumentieren, also ein Foto von machen. Es ist doch der spannendste Teil der Geschichte, wenn sich ein altes Parfümflakon der Doberaner Parfümfabrik oder ein altes Doberaner Senfglas zu sehen – wenn auch nur auf Fotos. Enthalten Sie es den Menschen nicht vor!

Vielleicht können Sie aber auch direkt eine Frage aus meiner langen Liste beantworten: Hier geht es zu den Fragen.

Ich halte Sie weiterhin über den Fortschritt auf dem Laufenden und freue mich über weitere Anregungen.

Ihr Martin Dostal

PS: Ab 2012 heißt die Internetseite nur noch www.zeit-am-meer.de. Damit wird alles einfacher zu merken sein.

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Thema: Konzeption, Über www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Comeback für den Landkreis Rostock

Freitag, 9. September 2011 13:55

Totgesagte leben länger. 1990 wurde der Landkreis Rostock geboren und 1993 wieder begraben. Die letzten ROS-Nummernschilder verschwinden gerade von den Straßen, da kommt der alte Landkreis in neuer Form wieder: Ab 12.09.2011 gibt es wieder einen Landkreis Rostock, diesmal ist Bad Doberan nicht mehr seine Kreisstadt, sondern sein Verwaltungssitz – also Klein-Bonn. Die Aufgabe “Klein-Berlins” übernimmt die neue Kreisstadt Güstrow. Das Duo Güstrow – Bad Doberan soll gemeinsam einen starken Kreis in Mecklenburgs Mitte bilden. Die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen sind die besten im Land, denn der neue Kreis legt sich um die starke Hansestadt, deren Namen er trägt. Erst einmal müssen aber beide Kreise auf ein Niveau gebracht werden, denn Bad Doberan hat gute Quoten, die es für Güstrow aufzuholen gilt. Das wahre Einsparpotenzial ist gering, denn es ändert sich zu wenig in den Verwaltungen. Trotzdem kann die Kreisgebietsreform langfristige Erfolge bringen. Für die Mandatsträger in den Kreistagen bedeutet die Reform zunächst aber längere Wege und mehr Zeitaufwand.

Punkto Kennzeichen ist noch nichts entschieden. Es kann sein, dass es bei DBR und GÜ bleibt, es könnte auch das alte ROS wieder kommen oder ein neues Kennzeichen, wie z.B. RL.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

#Landtag, Landrat, Kreistag und Name des Kreises: So hat Bad Doberan abgestimmt.

Montag, 5. September 2011 10:29

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Déjà vu in Bad Doberan: Wie 2004 gehen Polzin und Semrau in die Stichwahl.

Montag, 5. September 2011 10:27

Bad Doberan hat gewählt. Und wie bei der Bürgermeisterwahl 2004 müssen die Münsterstädter in 14 Tagen erneut an die Urne. Denn wie 2004 sgibt es kein eindeutiges Ergebnis: 33,7% stimmen für Thorsten Semrau und 31,9% für Amtsinhaber Polzin. Eine Analyse:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Bürgermeisterwahlen in Bad Doberan: Wen wählen?

Sonntag, 28. August 2011 11:19

Die Bürger Bad Doberans sind am 4. September zu einem wahren Wahl-Maraton aufgerufen: Mit Erst- und Zweitstimme sollen sie ihren Kandidaten und ihre Partei in den Schweriner Landtag wählen, mit drei Stimmen wählen sie einen bis drei Kandidaten in den Kreistag dess neuen Großkreises, mit einem Kreuz stimmen sie über den Namen des neuen Großkreises ab (Landkreis Rostock oder Landkreis Güstrow-Bad Doberan) und mit einem Kreuz bestimmen sie den neuen Landrat des Großkreises. Für die Bad Doberaner wird es noch ein Kreuz mehr und dieses Kreuz ist zugleich das wichtigste, denn es betrifft die Bad Doberaner unmittelbar. Da auch diese Internetseite sich mehr direkt mit Bad Doberan und seinen Ortsteilen beschäftigt, habe ich für Sie nur die Konzepte – wenn man sie so nennen kann – der Bürgermeister-Kandidaten zusammen getragen. Vielleicht hilft Ihnen die Übersicht bei der Entscheidung:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte, ZAM erklärt. | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Letzte Kreistags-Sitzung am 31.08.: Ende des Landkreises Bad Doberan ist besiegelt.

Freitag, 19. August 2011 16:52

Das Verfassungsgericht in Greifswald hat über die letzten Klagen gegen das Gesetz zur Kreisgebietsreform entschieden. Mit knapper Mehrheit wurde wenige Wochen vor dem Wahltag das Gesetz und damit auch die Reform bestätigt. Die Kreise Bad Doberan und Güstrow sind damit wie viele andere Kreise des Landes ab September Geschichte. Die beiden ungleichen Schwestern gehen in einem neuen Großkreis auf. Viel ändert sich nicht – auch das GÜ und DBR dürfen die Autofahrer vorerst behalten. Über den Namen stimmen sie am 04.09.2011 ab, sie wählen außerdem den neuen Landrat des Großkreises und die Mitglieder des neuen Kreistages. Der alte Bad Doberaner Kreistag kommt am 31.08.2011 ein letztes Mal öffentlich in den historischen Mauern des Salongebäude in Bad Doberan zusammen: Um sich aufzulösen. Hier in Bad Doberan fing 1793 alles an. Doch auch nach 218 Jahren ist nicht alles zu Ende: Bad Doberan bleibt Verwaltungssitz und ist als “Stadt mit den besseren Werten” das Oberzentrum des neuen Großkreises.

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal

Geht es nicht auch billiger? Neue Pläne für den Rundweg-Strandsteg in Heiligendamm

Freitag, 19. August 2011 16:49

Als die Stadtvertreter 2009 per Erweiterungsantrag der FDP den Rundweg in Heiligendamm beschlossen, hatten sie klare Vorstellungen: Von der Seebrücke sollte ein Holzsteg an der Promenadenmauer entlang über das Packwerk unterhalb des Alexandrinencottages vorbei zum Strandaufgang “Liegnitzsteg” führen und damit eine feste und für Gehbehinderte taugliche Verbindung der beiden Strandabgänge schaffen. Die Kosten sollten aus Fördermitteln bezahlt werden und den städtischen Anteil wollte wie vorgeschlagen die FUNDUS-Tochter ECH übernehmen. Drei Jahre später reifen die Pläne und als die fertigen Entwürfe Anfang Juni auf en Tischen der Stadtvertreter landeten, war man sich gar nicht mehr so einig und schlüssig, diese Pläne genau so umzusetzen. Auch die Bürger sahen das alles auf einmal ganz anders. Stadtvertreter Jochen Arenz bemüht sich um einen kostengünstigen Kompromiss. Schon werden Stimmen laut, man wolle den Rundweg vereiteln. Viel Aufklärung scheint nötig um trüben medialen Fahrwasser:

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Thema: Bad Doberan und Heiligendamm 2011 - Sichtbare Fortschritte | Kommentare (0) | Autor: Martin Dostal