Neu: Spenden Sie Wissen!

Dienstag, 31. August 2010 13:09

Diese Dokumentation lebt nicht nur von Büchern, Museen und Zeitungsberichten, sondern auch von seinen Lesern. Sie sind gefragt, wenn Sie irgendwelche Informationen, Erinnerungen oder gar Dokumente zu Bad Doberan und Heiligendamm haben. Viele Fragen sind noch offen und mit Ihren Erinnerungen und Ihrem Wissen kann es möglich sein, die eine oder andere Lücke zu schließen.

Sie werden im folgenden ein ganzes Dutzend Fragen finden.
Um diese Fragen zu beantworten, klicken Sie einfach auf “Kommentare” (unter dem Beitrag unter den bunten “Teilen-Buttons”) oder einfach hier klicken. Dort können Sie bequem eine Antwort verfassen. Schreiben Sie einfach “zu Frage HD1″ oder “zu Frage DBR2″ und Ihre Antwort frei Schnauze.

Die Antworten werden nicht hier veröffentlicht, sondern fließen in die Dokumentation ein.
Keiner wird also erfahren, dass Sie eine Frage beantwortet haben.
Es sei denn, Sie möchten es ausdrücklich – dann schreiben Sie das bitte einfach dazu.

Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Informationen und hoffe auf reges Interesse!

Ihr Martin Dostal

Und los geht es:

    HEILIGENDAMM

1. Fürstenhof (Kühlungsborner Straße)
Von wann bis wann war der Fürstenhof ein Altersheim?
Wer war der Betreiber, wie viele Mitarbeiter und Kapazitäten gab es?
Wann wurde das Altersheim geschlossen?
Gab es darüber hinaus andere Nutzungen?
Wie wurden die einzelnen Räume genutzt? (Grundriss?)
Gab es Anbauten?

2. Palette (Kühlungsborner Straße)
Was befand sich links der Gaststätte hinter den Toren und auf der linken Hausseite?
Wie wurden Obergeschoss und Dachausbau genutzt? Wann erfolgten welche An- und Umbauten?
Wann eröffnete und wann schloss die Palette und wer waren die Betreiber und Eigentümer?

3. Orangerie (Kühlungsborner Straße)
Seit wann gab es die Verkaufsstelle und wer war ihr Betreiber oder Eigentümer?
Was gab es dort zu kaufen und wie waren die Öffnungszeiten?
Wie viele Mitarbeiter wurden beschäftigt und wann schloss die Verkaufsstelle?
Wie wurden die anderen Räume der Orangerie genutzt, von wann bis wann und durch wen?

4. Haus Brahn
Was befand sich im Haus „Brahn“? Von wann bis wann und ggf. wie viele Mitarbeiter?

5. Villa Marie – Haus Dresden
Was genau befand sich im Haus Dresden und von wann bis wann?

6. Villa Krone – Haus Magdeburg
Was genau befand sich im Haus Magdeburg und von wann bis wann?

7. Alexandrinen-Cottage – Haus Weimar
Was genau befand sich im Haus Weimar und von wann bis wann?

8. Haus Mecklenburg
Was genau befand sich im Haus Mecklenburg und von wann bis wann?

9. Grand Hotel – Haus Berlin
Was genau befand sich im Haus Berlin und von wann bis wann?

10. Kurhaus
Was beherbergte das Kurhaus alles?
Gab es dort auch eine Küche?
Existierte das zuletzt geschlossene Restaurant schon während des Sanatorium-Betriebes?
War das Restaurant öffentlich?
Existierte ein Speisesaal ausschließlich für das Sanatorium?
Wann wurde es alles eröffnet? Wann war es geschlossen?

11. Perlenkette
Befanden sich in den Perlen nur Wohnungen für Mitarbeiter oder gab es auch andere Nutzungen?
Seit wann waren sie keine Bettenhäuser mehr? Wie viele Wohnungen gab es und wie viele Praxen? (ggf. Infos pro Haus)
Wie lief der Alltag ab und welche Behandlungen etc. waren (in welchen Häusern) möglich?

12. Kolonnaden
Welche Geschäfte existierten in den Kolonnaden von wann bis wann?
Wann wurden die Wohnungen geschaffen und wie viele? Bis wann existierten sie?

13. Villa von Witzleben – Kindergarten (Kühlungsborner Straße, Ecke Gartenstraße)
War außer einem Kindergarten noch etwas untergebracht?
Wann wurde der Kindergarten eröffnet und wann geschlossen und wie viele Kinder und Mitarbeiter gab es? Wo aßen die Kinder, wo spielten sie und wo machten sie Sport? Wurde das Gebäude vorher auch anders genutzt?

14. Gästehaus von Witzleben (Gartenstraße 3)
Was beherbergte dieses Haus? Wenn Wohnungen: Wieviel? Wie wurde es sonst noch genutzt?

15. Mecklenburgisches Haus – Krieg’s Hotel (Gartenstraße 2)
Was genau befand sich alles darin und von wann bis wann?
Existierte die Sporthalle schon zu DDR-Zeiten? Wer nutzte sie?

16. Golfhaus – Hopfgartensches Haus (Café am Golfteich)
Was war dort zu DDR-Zeiten drin und evtl. was davor?
Wer war/ist der Besitzer? Seit wann existiert das Café?

17. Villen Eikboom und Adler (Seedeichstraße)
Was befand sich in diesen Gebäuden und von wann bis wann?

18. Jagdhaus
Wer war der Eigentümer vor 2003?

19. Forstferienheim – Pension Hildebrandt
Wann wurde das Gebäude errichtet und durch wen?
Wer war vor 2003 der Eigentümer?
Wie wurde das Haus genutzt?
Wann entstand die Bungalowsiedlung und durch wen?

20. Schützenhaus
Wer war der Eigentümer vor 1990?
Wann und durch wen erbaut? Wie genau genutzt?

21. Bistro und Wasserwacht – Surfschule
Wann wurden sie gebaut?
Wer waren die Nutzer?

22. Bistro Kinderstrand (Imbiss am Gespensterwald)
Wann wurde es gebaut?
Wer waren die Nutzer (Pächter) bisher?

23. Prinzessin-von-Reuß-Palais (Residenz Hotel) – Max-Planck-Haus und Haus Bischofsstab – Fritz-Reuter-Haus
Bis wann waren diese FDGB-Ferienheime, was genau danach und von wann bis wann? Wem gehörten die Gebäude nach der Wende?

24. Restaurant Herzgl. Wartesaal
Was war da vorher und seit wann genau ist es ein Restaurant?

25. Fachwerkgebäude neben Palette (Kühlungsborner Straße)
Als was wurden sie genau genutzt, von wann bis wann?

26. Post und Garagen in der Prof.-Dr.-Vogel-Straße
Wann und durch wen errichtet, wann aufgegeben?

27. Nebenbauten am Prinzessin-von-Reuß-Palais (Max-Planck)
Wann errichtet, wie genutzt, bis wann?

28. Forsthaus (Kühlungsborner Straße)
Wann wurde es errichtet und durch wen? Wer nutze es wie?

29. Wann wurde die Wasserwirtschaft errichtet und wie viele Mitarbeiter hatte sie?

30. Wann wurde das Heizkraftwerk errichtet und wie viele Mitarbeiter hatte es?

31. Wo existierten eine Wäscherei und eine Gärtnerei?

32. Wann wurden welche Kleingartenanlagen gegründet und wann welche warum aufgegeben?

33. Wann war Promenade zweigeteilt, wozu und bis wann?

34. Was gehörte noch zum Sanatorium und was geschah damit nach der Verkleinerung?

35. Wann zogen Studenten in Alexandrine etc. ein – wo noch?

36. Wem gehörte der Sportplatz (heute Severin-Palais), wann wurde er errichtet und wer nutzte ihn?

37. Wann wurden die Parkplätze an der Seedeichstraße erbaut (alle)?

38. Welche gastronomischen Einrichtungen, Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten gab es vor 2003?

39. Wann und auf welche Weise verschwanden die NVA-Überwachungsanlagen an der Steilküste?

40. Wann wurde die Fachschule so umgebaut, dass die beiden Häuser verbunden wurden?

41. Wann entstanden die Nebenbauten um die FAK?

42. Was befand sich vor dem Neubau der MEDIAN-Klinik an ihrer Stelle?

43. Was für Leute wohnten in den Wohnblöcken und den Stadthäusern (Waldfriede, Tabea) der Kühlungsborner Straße (nur Mitarbeiter?)

44. Wo genau befinden sich die Eiskeller, wie werden sie genutzt und wem gehören sie?
Bekannt sind nur zwei aber ich habe keine Daten über Baujahr und bisherige Nutzung.

45. Wann wurde der Bauhof errichtet und wann abgerissen?

46. Wann wurde das Klärwerk errichtet und wann abgerissen?

47. Wann wurde der Obelisk im Kleinen Wohld (am Grundstein der Hilter-Schule) errichtet und wann entfernt?

    BAD DOBERAN

1. Wann brannte das Haus der Freundschaft (HdF)?

2. Wann wurde das ehem. Rathaus (Eisenwarenladen) leergezogen?

3. Wann wurde das Haus in der Marktstraße (die Baugrube gegenüber Turbo) abgerissen? (Alte Bilder vorhanden?)

4. Wann wurde die Kleingartenanlage in der Feldstraße errichtet?

5. Wann wurden die drei weißen Neubauten in der Kröpeliner Straße an den Moorwiesen errichtet?

6. Wann schloss die Kinderkrippe neben dem Schulkomplex?

7. Wann schloss das Fotogeschäft gegenüber des Schulkomplexes?

8. Wann wurde die Sporthalle am Schulkomplex errichtet? Was befand sich vorher dort?

9. Wann wurde der Sportplatz errichtet und was befand sich vorher genau dort? Bilder?

10. Wann wurde die kleine Sporthalle abgerissen, wann das Heizhaus und das Mehrzweckgebäude an der J.R.-Becher-Oberschule?

12. Wann wurde das EKZ im Verbindungsweg errichtet, wann der Verbindungsweg und wann das Parkhaus?

13. Wann wurde das Handwerkergenossenschaftsheim am Maxim-Gorki-Platz abgerissen und das Seniorenheim errichtet?

14. Wann wurde das leer stehende Haus am Gorki-Platz letztmalig genutzt und warum steht es leer?

15. Wann wurde die Poliklinik (Ärztehaus Dammchaussee= errichtet und was befand sich vorher dort?

Schreiben Sie alles, was Sie wissen und was Ihnen einfällt – auch wenn es nicht direkt gefragt ist. Gern können Sie auf schreiben, wenn Sie Bilder, Fotos, Dokumente etc. haben und diese leihweise zur Verfügung stellen möchten. Ich melde mich dann bei Ihnen.

Auch wann was umgebaut wurde, interessiert mich.

Vielen Dank noch einmal!

Martin Dostal

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Thema: Spenden Sie Wissen! | Kommentare (0)

In eigener Sache

Montag, 27. Juli 2009 18:21

Liebe Leser!

Nun ist der Sommer wohl vorbei.
Während die Baustelle an der Villa “Perle – Großfürstin Marie” aus Rücksicht auf die Gäste ruhte, konnte ich die dadurch frei gewordene Zeit für wichtige Sachen auf zeit-am-meer.de verwenden. Das Bautagebuch ruht also bis Ende Oktober aber die Dokumentation tut dies noch lange nicht. Ich möchte Ihnen die aktuellen Änderungen und neuen Themen hier einmal vorstellen:

Verändert hat sich die Seite “Unterstützung”.
Erstens ist die Seite im neuen Design und zweitens sind die Unterstützungsmöglichkeiten umfangreicher und besser beschrieben.
Die Bildbestellung und Werbeplatzbuchung hat sich stark vereinfacht und es gibt nun auch wirklich effektive Werbe-Pakete, die Ihre Internetseite wirklich bekannt machen können. Ich freue mich über jede Unterstützung. Schauen Sie sich die Seite einfach einmal an!

Außerdem völlig überarbeitet habe ich das “Selbstverständnis”.
Viele der alten Ansichten von 2008 haben sich geändert, neue Analysen sind hinzu gekommen und darum musste die Seite unbedingt einmal überarbeitet werden. Das Selbstverständnis ist neu strukturiert. Sie erfahren viele statistische Daten zur Dokumentation selbst, es gibt eine Mini-Biografie mit Bild von mir als Autor und ich habe mir die Mühe gemacht, die ganze lange Entwicklungsgeschichte dieser Dokumentation von Kinderbeinen an bis heute aufzuschreiben. Fazit der ersten Leser: Sehr lesenswert, humorvoll und spannend. Neu ist auch ein Dauer-Interview, in dem ich alle paar Wochen oder Monate meine Meinung zu aktuellen Ereignissen unserer Region sage. Ich möchte damit in erster Linie dem Wunsch einiger Leser gerecht werden, nicht als Panthom aufzutreten, sondern mich persönlich vorzustellen. Ich denke, das ist mir damit gut gelungen. Zum Selbstverständnis gehört auch, Ihnen zu zeigen, wie Sie diese Dokumentation unterstützen können. Auch das finden Sie auf der Seite. Weiterhin gibt es im Selbstverständnis auch ein Nachwort und eine lange und genaue Danksagung. Sind Sie da auch drin? Schauen Sie gleich hinein!

Aller guten Dinge sind drei. Die dritte Neuerung liegt mir am Meisten am Herzen: Der Fragen-Katalog.
In diesem Katalog habe ich alle Fragen zusammen gestellt, die noch offen sind und zu denen ich dringend noch Informationen brauche. Derzeit enthält der Katalog nur Fragen zu Heiligendamm aber Fragen zu Bad Doberan und seinen anderen Ortsteilen werden folgen. Bitte beteiligen Sie sich an den Antworten, indem Sie die Kommentarfunktion benutzen oder mir direkt schreiben (Kontakt im Impressum). Ihre Erinnerungen, Ihr Wissen, vielleicht auch Ihre Anekdoten oder sogar Bilder und Dokumente helfen mir, diese Dokumentation weiter auszubauen. Vor allem aber helfen Sie damit, der Nachwelt ein lebendiges Bild von unserer Heimatstadt zu geben. Dabei müssen Sie nicht einmal Bad Doberaner oder Heiligendammer sein. Schreiben Sie einfach, was Sie hier erlebt haben oder was Sie wissen. Es sind auch Fragen dabei, die Sie als ehemaliger Kurgast, Mitarbeiter oder Urlauber beantworten können. Klicken Sie gleich hier, um den Fragekatalog zu durchstöbern!

WWW.ZEIT-AM-MEER.DE gibt es jetzt auch auf Facebook. Wenn Sie Fan von zeit-am-meer.de werden wollen, klicken Sie rechts auf “Teilen”. Auf Facebook ist zeit-am-meer.de die lebendigste Seite unserer Stadt, wie ich mich überzeugen konnte.

Als nächstes geht es mit der Umgestaltung der Gebäudedatenbank weiter. Zwischendurch werde ich die Dokumentation wegen der gewachsenen Größe auf einen eigenen Server umziehen lassen. Dadurch wird nach und nach alles ohne das umständliche “heiligendamm.city-gate.net” direkt über “zeit-am-meer.de” aufzurufen gehen. Es kann sein, dass hin und wieder dadurch einige Links nicht funktionieren, Bilder nicht geladen werden oder die Seiten komplett unerreichbar sind. Sie wissen dann zumindest Bescheid.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Spätsommer (um nicht “Herbst” sagen zu müssen).
Lassen Sie die Weihnachtsnaschereien im Regal stehen – sonst ist Weihnachten die Freude weg.

Ihr Martin Dostal
wwww.zeit-am-meer.de
Geschichte, Gegenwart und Zukunft
von Bad Doberan und Heiligendamm.

———————————————————————————————————————————————————————————–
Abschließend möchte ich auch einmal auf die Möglichkeiten hinweisen, mich bei meinen Recherchen zu unterstützen:

http://heiligendamm.city-gate.net/unterstuetzung.php

Ihnen viel Spaß auf zeit-am-meer.de!

Ihr Martin Dostal

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Thema: Neu auf www.zeit-am-meer.de, Über www.zeit-am-meer.de | Kommentare (2)

Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten auf zeit-am-meer.de

Mittwoch, 8. September 2010 10:48

Die Straße “www.zeit-am-meer.de” wird gerade von Berlin nach Stuttgart verlegt.

Sie erreichen diese Internetseite trotzdem, indem Sie die Umleitung “http:heiligendamm.city-gate.net/index.php” benutzen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Bauarbeiten können Sie wie gewohnt wieder über “www.zeit-am-meer.de” anreisen.

Die Umleitung wird nach und nach abgerissen, sodass Sie in Zukunft nur noch über “www.zeit-am-meer.de” anreisen werden. Der Vorteil: Die Eingaben werden kürzer und leichter zu merken. Statt http://heiligendamm.city-gate.net/gdb/irgendeinevilla.php” heißt es in Zukunft nur noch “http://www.zeit-am-meer.de/irgendeinevilla”.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis und grüße Sie herzlich.

Ihr Martin Dostal

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Thema: Über www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0)

Neuausrichtung geglückt: Grand Hotel mit bester Auslastung seit der Eröffnung.

Dienstag, 24. August 2010 17:05

Vor etwas über einem Jahr trennte sich die Kempinski-Gruppe vom Grand Hotel Heiligendamm. Der Ausstieg des Betreibers kam nicht überraschend aber überstürzt. Das Grand Hotel musste von heute auf morgen umgekrempelt werden: Neue Buchungssoftware, neue Webseiten, Prospekte und Broschüren, neues Geschirr, neue Textilien und Accessoires. Der Schriftzug “Kempinski” durfte nicht mehr in Heiligendamm auftauchen und sollte auch nicht mehr mit Heiligendamm in Verbindung gebracht werden. Erstes meisterte die eiligst gegründete Betreibergesellschaft mit Hilfe von Krediten, für die das Land Mecklenburg-Vorpommern auf Bitten Jagdfelds bürgte. Zweites wird so schnell nicht gelingen, denn das “Kempinski” oder auch “Kempi” hat sich eingebürgert und steht auch ohne gleichnamige Betreiber für Heiligendamm. Immerhin: Das allein ist schon ein Erfolg für das Grand Hotel. Doch für die ca. 200 Investoren des FUNDUS-Fonds 34 zählt nicht das Image, sondern das Geld. Dieses floss unter Kempinski spärlich. Daran konnten auch Versuche, das Grand Hotel anders auszurichten nichts ändern. 2008 hieß es, Heiligendamm wolle einen Stern herunter gehen – ein übliches Verfahren. Im selben Jahr fand man das Luxus-Hotel auf Tchibo vermarktet. Dem entsprechend waren auch unsere Erfahrungen bei einem Test-Kaffee im Kurhaus-Restaurant vernichtend für ein Luxus-Hotel.

Nach dem Weggang der Kempinski-Gruppe änderte sich einiges. Am Haupttor wurde eine Klingel angebracht, am Hinterausgang ein Mitarbeiter mit Schirm, Tisch und Angebotskarten positioniert und bei den Mitarbeitern machten sich Veränderungen in der Aufmerksamkeit und Freundlichkeit bemerkbar. Vielen kostete der Betreiberwechsel der Job aber viele wurden (unter neuen Bedingungen) übernommen und andere neu eingestellt. Neu war auch die Schaffung einer Presseabteilung innerhalb der FUNDUS-Gruppe als Ergänzung zur PR-Mitarbeiterin der ECH. Seitdem bekommt auch zeit-am-meer.de Pressemitteilungen. Die nun folgende zeigt, dass die Neuausrichtung des Grand Hotels nach dem Weggang Kempinskis erfolgreich war und dass Abschied zwar ein scharfes Schwert sein kann aber Zeit alle Wunden heilt. Es war meteorologisch nicht der heißeste oder beste Sommer seit 2003 aber für das Grand Hotel war 2010 trotzdem der beste Sommer seit der Eröffnung. Das – und einem unglücklichen Bericht in Spiegel-TV (sh. Kommentar) – ist dem Hotel eine Pressemitteilung wert:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Kurze Pause auf dem Bau: Die Bauarbeiten für Villa Perle ruhen aus Rücksicht auf die Gäste.

Mittwoch, 18. August 2010 15:12

In Gedanken kann man schon die ewigen Kritiker munkeln hören: An der Baugrube für Villa “Großfürstin Marie – Perle” tut sich nichts mehr. Die ECH hat einen Baustopp angeordnet. Über die Gründe kann man in Gedanken schon die Gerüchte-Küche brodeln hören. Doch es gibt ganz einfache Gründe und damit die Gerüchteküche zu bleibt, nennt die ECH diese lieber gleich:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Ausgezeichnet: gusto gibt dem Friedrich-Franz-Restaurant des Grand Hotels acht Pfannen.

Dienstag, 27. Juli 2010 15:42

Das klassizistische Ensemble macht Heiligendamm aus und das Grand Hotel macht das klassizistische Ensemble aus. ZEIT-AM-MEER.DE wäre also bei allem Bemühen um Freiheit von Werbung für die Beteiligten nicht komplett, würden nicht auch Meldungen über das Grand Hotel veröffentlicht werden. Eine erfreuliche Meldung gibt es heute in der Bad Doberaner Lokalausgabe “Stadt und Land” der Ostsee-Zeitung: Das Grand Hotel räumt große Auszeichnungen ab:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Neue Wege in Heiligendamm Stadtvertreter sollen über neuen Strandabgang beschließen.

Dienstag, 27. Juli 2010 15:39

Der beste Weg zum Strand ist ein Strandabgang. Davon hat Heiligendamm entlang der Promenade einige zu bieten. Über Treppen und Rampen geht es zum Strand und wer die Promenade dorthin verlässt, muss Kurtaxe bezahlen. Grund genug, den Leuten einiger dieser Zugänge anzubieten. Einer der festen Strandzugänge ging für die Öffentlichkeit 2009 verloren, weil das Westende der Promenade dem Grand Hotel zugeordnet wurde. Nun soll eine Verbindung her, die von der Seebrücke bis zum Strandaufgang Nummer zwei führt. Dieser trägt den Namen “Liegnitzsteg” von Prinzessin Auguste von Liegnitz, die an dieser Stelle einen kleinen Steg anlegen ließ. Davon ist nichts übrig, außer der sandige Pfad – heute allerdings mit eingerammten Bohlen zur Stufenbildung – und die Romantik dieses Ortes. Ganz so romantisch soll es nicht bleiben, denn hier soll ein fester Zugang her, der nach Möglichkeit auch noch das Befahren des Strandes für die Fahrzeuge der Stadtreinigung ermöglicht. Der vorhandene Steg soll entweder mit Fördermitteln oder auf Kosten der ECH – die ihn als Ausgleich für den Wegfall des Küstenoberkanten-Weges errichten musste – mit dem neuen alten Strandabgang verbunden werden. So tituliert die Ostsee-Zeitung zwar “Neuer Strandabgang für Heiligendamm vorgesehen”, dürfte aber damit den alten Strandabgang meinen. Es sei denn…

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Ein kleines Bauwerk aber ein harter Brocken: Amtshaus-Sanierung wird teurer.

Dienstag, 27. Juli 2010 15:35

Das einst zweite Wohnhaus des Großherzogs Friedrich Franz I von Mecklenburg(-Schwerin) ist ein typischer mecklenburgischer Fachwerkbau. Das idyllisch im Klostergarten gelegene Sommerhaus wurde nach seinem Umzug in das Großherzogliche Palais am Kamp zum Amtshaus umfunktioniert und blieb bis zu seiner Schließung in etwa in dieser Funktion. Zu DDR-Zeiten war hier die Stadtbibliothek Bad Doberans untergebracht und es gab immer noch Amtsstuben, in denen es ganz typisch nach altem Holz und Bohnerwachs roch. Nach der Wende zog das Arbeitsamt hier ein. Irgendwann zog die Bücherei in die neue Mehrzweckhalle am Schulkomplex um und das Arbeitsamt siedelte in den neu gebauten Bürokomplex am anderen Ende des Klosterareals auf dem Kammerhof um. Rings um das Amtshaus herum entstanden Bürohäuser – in der Severinstraße, in der Beethovenstraße und am Kammerhof. Auch die Kreisverwaltung im Rosengarten entstand neu. Von den modernen neuen Büros aus kann man das alte Amtshaus täglich mehr verfallen sehen. Die Augen des altehrwürdigen Hauses sind leer – zugenagelt mit Pappe. Das Gebälk biegt sich unter dem Gewicht der nach vorn heraus biegenden Ziegelsteine, die Scheiben sind kaputt und die Wände beschmiert. Wie Hohn liest sich die Werbung der Sicherheitsfirma, die dieses Denkmal bewacht. Ein Wunder ist es schon, dass dem alten Amtshaus nicht dasselbe Schicksal widerfahren ist, wie 2006 dem Moorbad. Aber nun soll es doch eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden geben: Wie das Moorbad soll auch das Amtshaus saniert werden. Die Planungen sind hier schon ein paar Phasen weiter. Die evangelische Kirchgemeinde hat das Amtshaus mit Mitteln aus dem Verkauf eines anderen Hauses erworben und will es zu einem Gemeindezentrum umfunktionieren. Gerade richtig für dieses Haus in dieser ambitionierten Lage. Doch die veranschlagten Kosten reichen nicht, um dieses erste herzogliche Gebäude der Münsterstadt zu retten. Wie werden die Stadtvertreter entscheiden? Außerdem: Zahlen und Fakten zum Städtebau:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Baustellentagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” – Erster Tagebucheintrag online!

Montag, 26. Juli 2010 17:29

Bautagebuch Villa “Perle/Großfürstin Marie” 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.

Wie versprochen begleitet zeit-am-meer.de den Wiederaufbau der Villa “Perle/Großfürstin Marie” Schritt für Schritt.
Der erste Schritt erfolgte mit dem ersten Spatenstich am 03.07.2010. Seitdem liefen die Vorbereitungen für die Einrichtung der Baustelle, welche nun Gestalt annehmen. Das Gelände zwischen Seebrückenplatz und Haus “Bischofsstab” und zwischen Kurwald und Promenade wird eingezäunt und eine Baustraße über den neuen Verlauf der Prof.-Dr.-Vogel-Straße verlegt. Zäune werden aufgestellt, Wege abgetragen, Schilder aufgestellt. Erste bildliche Eindrücke gibt es hier.

Fotorundgang: Bautagebuch 21.07.2010: Die Baustelleneinrichtung.
Fotos vom Spatenstich und der anschließenden Feier gibt es hier:
Foto-Rundgang vom 03.07.2010 (Bilder vom ersten Spatenstich für Villa Perle)


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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm, Neu auf www.zeit-am-meer.de | Kommentare (0)

Umweltschutz hintenrum: Wie die Grünen Allee-Bäume zu retten versuchen.

Montag, 26. Juli 2010 17:19

Die Goethestraße soll saniert werden. Das ist inzwischen bekannt. Es liegen mehrere Pläne vor, von denen einige Fuß- und Radwege und andere nur Fußwege berücksichtigen. Bei einigen dürfen die alten Bäume stehen bleiben und bei anderen müssen sie durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Diese Neuanpflanzungen sind einigen Bürgern und Stadtvertretern ein Dorn im Auge. Dennoch wurde für den Plan gestimmt, der die Goethestraße nach den Gesichtspunkten des Städtebaus aufwertet: Molli-Trasse, zweispurige Fahrbahn, Fußweg und Fuß-Radweg-Kombination. Dazu neue Bäume – diesmal gleich richtig gepflanzt. Dass eine Sanierung der Goethestraße nötig ist, wissen alle und dagegen hat keiner etwas einzuwenden. Doch städtebauliche Überlegungen vor den Umweltschutz zu setzen, stößt gerade den Grünen sauer auf. Da die Meinung der Stadtvertreter sich durch den einzigen Grünen-Stadtvertreter aber nicht ändern lässt, versucht der es einfach hinten herum. Lesen Sie selbst:

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Wird Bad Doberan den touristischen Anforderungen gerecht Protokoll einer Podiumsdiskussion.

Montag, 26. Juli 2010 17:16

Der ruhende Verkehr in Bad Doberan und Heiligendamm ist ein Problem. Das hat die Stadt erkannt und das erkennen auch ihre Bürger. Wie man es nicht ändern sollte, wissen viele. Eine Podiumsdiskussion sollte nun Anreize bringen, wie man es denn ändern könnte. Am Ende ging es nur um Grundsatzfragen aber am Rande der Diskussion wurde auf Nachfrage noch einmal betont, was teils vergessen und teils bezweifelt wurde: Eine Umgehungsstraße zur Umgehung Bad Doberans – wie sie die Gemüter seit Jahren erhitzte – ist vom Tisch. Definitiv. So deutlich war das vorher gar nicht.

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Thema: Heiligendamm 2010 - Hoffnung für Heiligendamm | Kommentare (0)

Die Strandversorgung in Heiligendamm ist in Gefahr.

Montag, 26. Juli 2010 17:13

Heiligendamms erste Reihe ist mondän. Das Grand Hotel hat alle erdenklichen Sterne und gilt als schönstes Hotel der Welt, das Restaurant “Medinis” gehört dazu und hält natürlich mit. Das Golfhaus bietet Kaffee, Kuchen und Snacks, Cocos Milchbar und zwei Imbiss-Betriebe – einer am Kinderstrand und einer am Golfteich – bieten eine Versorgung mit Essen und Trinken für den schmalen Geldbeutel. Ergänzt wird das Angebot durch einen Eiswagen und eine Fisch-Bude.

Wir haben also zwei Extreme: Luxus-Gastronomie und Imbiss-Gastronomie. Über zu wenig Kundschaft können sich beide Anbieter nicht beschweren. Was Heiligendamm fehlt, sind “richtige” Angebote. Der Gast erwartet mehr, als zu essen, zu trinken und das Ganze wieder ausscheiden zu können. Genau das ist aber schon alles, was Heiligendamm zu bieten hat. Der Strand ist natürlich das, was die Gäste anzieht und auch die Bauwerke sind Touristenattraktionen. Die Seebrücke noch und natürlich die Natur – Wiesen und Wälder. Das macht Heiligendamm aus und das war auch die Idee der Planer und Erbauer: Ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Von der Grundidee her gesehen, sind alle Cafés und Imbissbetriebe in Heiligendamm schon zu viel.

Aber die Zeiten haben sich geändert und heute möchten sich die Stadtobersten nicht mehr in Heiligendamm erholen, sondern mit Heiligendamm Geld verdienen. Nur: Wie verdient man Geld, wo es außer Sand, Meer, Parkflächen, je zwei Imbissen und Cafés und eben den Häusern gar nichts zu sehen gibt? Man kassiert Kurtaxe für jeden, der die Promenade gen Strand verlassen will. So weit, so gut. Man kassiert ja auch Gewerbesteuern aber so richtig betrifft das nur das Grand Hotel. Man kann die Anzahl der Parkplätze erhöhen, damit mehr Leute kommen und Kurtaxe bezahlen. Die zahlen dann Parkgebühren und Kurtaxe, eine Currywurst mit Pommes und fahren wieder. Kommen sie wieder? Oft nicht. “Nichts los außer Menschen” oder auch “Da gibt es nicht einmal eine Gaststätte” und auch “Da gibt es ja gar keine Souvenirs”.

Und genau das ist der Punkt: Bis zur oder kurz nach der Wende konnte man in Heiligendamm in der “Palette” essen gehen, in einer Drogerie oder einem Konsum Waren des täglichen Bedarfs kaufen und auch Souvenirs, in erster Linie Postkarten und Ansichtskarten. Auch Strandartikel, wie Kosmetik, Textilien und Spielzeug gab es in Heiligendamm zu kaufen. Darüber hinaus gab es dann eben die Imbiss-Betriebe, Cafés und ein wenig mobilen Handel. Essen gehen kann man heute mehr als damals aber die Restaurants des Grand Hotels sprechen eine andere Klientel an. Lediglich der Herzogliche Wartesaal im Molli-Bahnhof und das Jagdhaus können von sich behaupten, ein Restaurant für die Nicht-Hotelgäste zu sein. Die Frage ist eben, ob das für die Größe Heiligendamms nicht auch reicht.

Zwei Imbiss-Betriebe jedenfalls sollten ausreichen, wenngleich im Osten einer mehr auch nicht schaden und Herrn Butze nicht arm machen würde. Der nämlich rotiert im Sommer regelrecht, um die Schlangen an hungrigen Gästen bedienen zu können. Auch zwei Cafés auf einem Fleck sind sicherlich nicht zu viel und selbst das Jagdhaus steht gleich um die Ecke. Im Westen sieht es da schon schlechter aus: Zwischen Bahnhof und Kinderstrand liegen ein paar Kilometer und dazwischen ist nichts, was die Gäste versorgt. Das ist auch gar nicht vorgesehen, denn der massentouristische Mittelpunkt soll im Osten Heiligendamms sein – rund um den Golfteich. Dieses kaum sichtbare Gewässer stellt einen Biotop dar. Zu was anderem ist das formlose Schlamm-Brachwasser auch nicht zu gebrauchen. Gerade darum findet man hier seltene Vogelarten, wie z.B. die Kraniche´, die ich in einem Foto-Rundgang fotografiert habe. Auch das ist Heiligendamm und auch das muss natürlich erhalten bleiben.

Trotzdem gibt es weder Bälle, noch Schaufeln und Eimer, weder Bikinis und Badehosen, noch Postkarten in diesem massentouristischen Zentrum Heiligendamms. Das macht den Ort aber nicht ruhiger, denn die Leute kommen trotzdem. Die Parkplätze reichen nicht und das ist Absicht. Doch statt dann einfach einen Parkschein zu lösen, Kurtaxe zu bezahlen und baden zu gehen, macht der “Faktor” Mensch etwas anderes: Er hat bezahlt und nun will er auch etwas erleben. Also geht er gen Westen. Und landet derzeit in einer Sackgasse. Alles was er dort sehen kann, ist das Grand Hotel und wenn ihm das Außen nicht reicht, muss er den Eingang suchen. Immerhin gibt es dadurch nicht mehr die Touristenscharen von 2003 auf dem Hotelgelände. Aber befriedigend ist das alles trotzdem nicht.

Ein Ablassventil wird nun geöffnet, indem man