Zeit am Meer

Rundgang März 2008. Das Baujahr.

 

Ein Jahr danach. Fast. Wir schreiben März 2008 und setzen unsere Rundgänge fort.

Wir beginnen dabei in der Gartenstraße und gehen durch die Seedeichstraße zur Promenade, auf die Seebrücke und zum Packwerk des Alexandrinencottage. Von dort aus geht es dann durch die Professor-Vogel-Straße und durch den Wald über die Kühlungsborner Straße zum Molli-Bahnhof und schließlich wieder in die Kühlungsborner Straße und zurück zur Gartenstraße. Den hinteren Teil der Kühlungsborner Straße schafften wir aus Zeitgründen nicht.

 

Zum Jahr selbst sei gesagt, dass in diesem Jahr der Abriss der restlichen zwei Villen erfolgen sollte und mit der Neuerrichtung eines Hauses mit dem Namen "Perle" an Stelle der Villa "Perle" begonnen werden soll. Außerdem soll die Promenade um 60 Meter verkürzt werden. Das war die aktuellste Meldung und das wollten wir uns einmal ansehen.

 

Auch privat hat sich einiges geändert. Seit Oktober 2007 - also nach unserem letzten Rundgang - wohnen wir in Bad Doberan in einer 1910 erbauten Villa in der Dammchaussee. Das Haus hat fünf Mietpartien und ist eine nette kleine Gemeinschaft. Es gehört einem Steuerberater und einem Architekten aus dem Schwabenländle und wurde aufwendig saniert und restauriert. Statt eines verglasten Balkon mit Blick auf einen riesigen Parkplatz und die Trasse der S-Bahn haben wir nun eine geräumige Terrasse, auf der wir die Sonne und die frische Luft genießen und uns an den grünen Linden der Dammchaussee und den grünen Vorgarten erfreuen können. Noch besser ist es, nun alles vor Ort zu haben, was man für eine Heiligendamm-Recherche und Heiligendamm-Touren braucht. Nun sind auch mehr Rundgänge möglich, denn man ist schneller vor Ort und muss nicht immer lange mit dem Auto fahren. Auch eine Molli-Fahrt (die erste nach 10 Jahren Abstinenz) haben wir schon gemacht.

Das Jahr100wasser-Fest der Glashäger haben wir erlebt und nun folgen das Anbaderitual, das Kampfest, Aqua Nostra und die Kamp-Illumination.

Freuen Sie sich also auf noch mehr Bilder und Informationen - jetzt richtig live vom Ort des Geschehens.

 

Unser Titel lautet heute "Dem Verbrechen auf der Spur". Das ist natürlich ironisch gemeint. Der "Diebstahl" von 60 Metern Promenade erfolgte völlig legal unter Zustimmung der Verantwortlichen, die jugendlichen Kletterer wurden nicht erwischt und die Parksünder wurden nicht bestraft.

 

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18.03.2008 - Dem "Verbrechen" auf der Spur.

 

Unser Rundgang beginnt in der Gartenstraße, die heute unseren Anlandepunkt darstellt. Wir haben hier einen der wenigen legalen Parkplätze ergattert.Generell lohnt es sich aber nicht, hier nach Parkplätzen zu suchen. Es gibt nur vier und es gehört einfach Glück dazu, einen zu bekommen. Das Bild zeigt das Haus "Mecklenburg" in der Gartenstraße. Es ist uns noch nie aufgefallen, dass die Fenster im Mittelrisalit noch gardinenverhangen und blumengeschmückt sind. Namen von Bewohnern finden sich jedoch nicht. Das Haus ist also ein richtiges Dornröschenschloss.

 

 

Die hier haben keinen Parkplatz mehr bekommen. Es sind überwiegend Mitarbeiter des Grand Hotels. Das ist peinlich, dass Kempinski-Angestellte Heiligendamm zuparken müssen. Und es sorgte für Schlagzeilen. Eine Woche nach unserem Besuch wurden Verbotsschilder aufgestellt und Politessen zur Kontrolle eingesetzt.

Verboten war das Parken auch schon jetzt bei unserem Besuch. Man darf nämlich generell nur parken, wo Parken erlaubt ist. Wo es nicht erlaubt ist, ist es generell verboten. Fairerweise habe ich das Nummernschild dieses Rostockers verdeckt.

 

 

Wir gehen in die Seedeichstraße und werden von den "freigelegten" Villen Seeadler und Eikboom empfangen. Mit etwas Grunpflege sieht alles schon viel besser aus.

 

 

Trotzdem verfällt der Seeadler hinter dieser herrlichen Frühlings-Kulisse.

Dabei könnte man hier richtig schön im Schatten dieses Baumes sitzen.

 

 

Die Villa "Eikboom" verfällt auch weiter. Nur ist sie jetzt gut sichtbar.

 

 

Der Hinterhof des Golfhauses ist richtig schön geworden. Und ordentlich vor allem.

 

 

Von weitem begrüßt uns das Residenz-Hotel in schönem Weiß.

 

 

Die Professor-Vogel-Straße wurde abgetragen. Die werden doch wohl nicht...?

 

 

Ein paar Schritte zurück und ein schönes Bild von der Villa "Bischofsstab", deren Besitzer sich gerade bei mir gemeldet und mich mit zusätzlichen Informationen versorgt hat. Auch er hofft auf ein weiteres Aufblühen Heiligendamms. Nichts ist wichtiger, als Stetigkeit und Verlässlichkeit. Merkt euch das, liebe Stadtväter!

 

 

Neben dem Bischofsstab geht es dann wie immer auf die Promenade.

Ab jetzt genügt unser Personalausweis als Beleg zur Befreiung von der Kurtaxe.

Ganz schön sandig hier.

 

 

Es erinnert an Winterbilder, die ich noch nicht machen konnte. Mangels Schnee.

Rasmus hat mal wieder fleißig Sand geschaufelt. Früher hinderte eine Hecke und eine Schicht Steine ihn daran. Die musste man ja unbedingt abreißen.

 

 

Das Grab der Perle dient als Buchsbaum-Ziehfläche. Ob es wohl mehr Buchsbäume oder mehr Maulwurfhügel sind? Der Rasen zeigt noch deutlich, wo die Villa "Perle" stand. Im März soll es mit dem Wiederaufbau losgehen. 12 Tage hat er ja noch.

 

 

Deshalb sind wir hier. Die Promenade wurde um 60 Meter verkürzt. Nun erübrigt sich jede Hoffnung auf einen öffentlichen Kurpark oder einen öffentlichen Küstenwald.

 

 

Die Promenade kommt weg und statt dessen wird das eine grüne Wiese mit ein paar Büschen, Blumen und Bänken und einer Ligusterhecke als Sichtschutz.

 

 

Wir sehen uns das mal von der Seebrücke aus an. Hier wird deutlich, wie viel 60 Meter eigentlich sind und was für ein gewaltiges Stück Heiligendamm verloren geht.

 

 

Die Promenade wurde mit Mitteln des Landes und des Bundes auf Kosten der Steuerzahler gerade erst in den letzten Jahren saniert und wird nun abgerissen.

 

 

Graue Wolken verheißen nichts gutes für Heiligendamm. Seit dem G8-Gipfel ist endlich auch der olle Aufkleber über dem "H" verschwunden.

 

 

Gönnen wir uns angesichts des Ärgers über den Promenadenklau wenigstens eine schöne Impression in diese Richtung. Nicht die Laune verderben lassen.

 

 

Die Ostsee ist heute in Bewegung und der Himmel ist so klar, dass man mal ein trotzdem etwas dunkles Bild von der Perlenkette wagen kann. Abends ist hier das Licht am Besten. Wir holen das noch einmal abends nach, versprochen.

 

 

Tja, um nun an ein Bild der Burg zu kommen, müssen wir durch den Sand waten.

Die Treppen sind im Sande versunken. Hier wurde wohl seit Oktober nichts gemacht, denn es war nicht übermäßig stürmisch, sondern eben nur lange windig. Hebst eben.

 

 

So sieht nun also die neue Erlebbarkeit Heiligendamms aus. Wenigstens kann man aber sagen, dass die da drinnen ganz viele Vögel haben und wir draußen nicht. ;-)

 

 

Dies ist seit 2000 die Alternative zum Gang durch den Küstenwald. Hier gelangt man zum Kinderstrand und dort zum Parkplatz oder über Wittenbeck nach Kühlungsborn.

 

 

Oder auch nicht. Zumindest heute nicht. Rechts im Bild ist Kühlungsborn.

Das ist noch ein ganzes Ende zu laufen. Heute allerdings nur mit nassen Füßen.

 

 

Dabei ist es keineswegs stürmisch. "Frische Brise" sagen wir dazu. Gibt es hier mehrmals in der Woche. Hätte man beim Bau der Brücke dran denken müssen.

 

 

Aber mit Brücken haben es unsere Stadtväter ja nicht so.

Nach der Seebrücke flopt nun auch die Packwerkbrücke als Missplanung ohne Wert.

Inzwischen sind ratlose junge Wanderer mit Kühlungsborn als Ziel hier angekommen und stehen ratlos vor der planerischen Missbildung. Sie sind nicht die einzigen. Während wir hier etwa 10 Minuten stehen, finden sich nacheinander ca. 20 Menschen ein und stehen grübelnd vor der nutzlosen Packwerk-Brücke. Unter ihnen Radfahrer.

 

 

Von hier aus sind es 900 Meter bis zum Kinderstrand. Um über die kürzeste legale Alternativroute dahin zu gelangen, müssen sie umkehren und 2.300 Meter über die Professor-Vogel-Straße, Kühlungsborner Straße und die Straße "Am Kinderstrand" laufen und können erst dort zum Strand gehen. Sie nehmen das Risiko auf sich und klettern über das Packwerk. Das ist übrigens verboten und sehr gefährlich.

 

 

Wir haben genug gesehen und nicht vor, uns die Ohren zu brechen und wir wollen auch gar nicht auf die andere Seite. Diese Brücke wird in ihrer Nutzlosigkeit noch viele Kletterer nach sich ziehen und es muss erst zu Verletzungen kommen, bevor da mal drüber nachgedacht wird. Hier kommt kein Krankenwagen hin und selbst ein Notarzt muss gut 10 Minuten laufen. Fragt sich, wer dann den Helikopter bezahlt, wenn dieser über dem Alexandrinencottage schwebend Verletzte bergen muss.

 

 

Wir gehen zurück. Links sieht man ja, wie weit der Weg vom Packwerk bis zur Promenade ist. Hier haben wir nun endlich deren Anfang, der nun keiner mehr ist, erreicht. Der Aufgang dort gehört ab jetzt ganz allein dem Grand Hotel. Die Kurtaxe ändert sich nicht, da es sich um eine Mischkalkulation handelt. Von ihr werden auch Kurkonzerte (ich kenne kein einziges) bezahlt und die Pflege der Grünflächen und des Strandes. Sieht man ja. Selbst die Schilder sind völlig im Sand versunken.

 

 

Die Burg bleibt unerlebbar, denn sie verschwindet hinter der Mauer. Nur weil der Sand heute meterhoch liegt (wie gesagt: Er hat Schilder von 2 Metern Höhe unter sich begraben), kann ich einen düsteren Blick von der Burg erhaschen. Wobei ich von einem älteren Herrn gestört werde, weshalb das Bild so dunkel ist.

 

 

Der Mann bittet mich die Treppe herauf und schiebt den Bauzaun beiseite, damit ich ein Bild von der Burg machen kann. Ich bedanke mich höflich, wenngleich ich ja mit Absicht das erste Bild gemacht hatte. Der Wachdienst in ein paar Monaten wird wohl nicht so vorkommend sein.

 

 

Berlin lässt grüßen. Gerade Jagdfeld, der in Berlin das Hotel Adlon im Angesicht des "antifaschistischen Schutzwalls" neu erstrahlen ließ, zwingt die Besucher des Bades hinter eine Mauer. Taktlos. Und die Stadtväter machen mit. Im Namen des Volkes.

 

 

So verschwindet dann auch das "Haus Mecklenburg" hinter der unansehnlichen grau-grünen Mauer. Wenigstens ein schönes Relief hätte man hier reinmeißeln können.

Ich will ja nicht meckern aber der "Starenkasten" stört gewaltig bei den Fotos.

 

 

Wir werden uns wohl an diesen Anblick gewöhnen müssen.

 

 

In Heiligendamm gibt es fortan nur noch halbe Sachen.

 

 

Wir sind endlich angekommen. Hier fängt die Promenade von nun an offiziell an.

 

 

Wie war das noch mit der Kurtaxe? Gepflegt sieht das hier wirklich nicht aus.

 

 

Wir passieren noch einmal das Grab der "Perle" mit der Buxbaumschule.

Und ärgern uns über einen geschmacklosen Drahtzaun. Wie kann man nur?

 

 

Das sieht eher nach einer Savanne aus. Fehlen nur die Buschbälle, die über die staubige Straße wehen.

 

 

Früher war die Professor-Vogel-Straße rechts und links mit bunten Blumenbeeten gesäumt, was ihr einen Flair gab, der einfach zu einem Seebad gehörte. Und heute?

Zäune, Hecken, Moder und Verfall. Wen soll man dafür danken?

 

 

Inzwischen darf hier auch jeder machen, was er will. Die Professor-Vogel-Straße darf nur von Bewohnern befahren werden. Wer wohnt denn da im verfallenen Schwan?

Die Mittelklassewagen kommen jedenfalls aus Hannover und Weilheim.

 

 

Wir gehen durch den Wald zur Kühlungsborner Straße. Wobei der Wald hier schon mal dichter war. Es sieht hier unordentlich aus. Soviel zum Thema "Kurtaxe".

 

 

Was ist das eigentlich? Ein liegender Zaun hinter dem stehenden Zaun.

Und beide sind gleich alt. Soll nun der kleine durch einen großen ersetzt werden?

 

 

Fragen über Fragen heute. In der Kühlungsborner Straße setzt sich das rege Treiben fort. Und hier sind endlich auch mal wieder ein paar Leute zu sehen. Einheimische?

 

 

Weiter geht es zum Molli-Bahnhof. Hier ist immer alles ordentlich.

Das gehört übrigens nicht der ECH. Mag man sich etwas zusammenreimen.

 

 

Der Parkplatz des Grand Hotel. Er ist kostenpflichtig. Kein Wunder, dass die alle in der Gartenstraße parken. Wenn die Mitarbeiter auch hier parken müssen sollten...

 

 

Hinter dem Fürstenhof ist auch noch ein Parkplatz der ECH. Aber da benötigt man eine Chipkarte. Hier noch ein Blick auf die Orangerie. Oder besser deren Vorbau.

 

 

Hier parkt heute wohl jeder, wie er lustig ist. Es ist noch nicht einmal Saison aber schon gibt es massive Parkplatzprobleme und Verstöße gegen die StVO. Die kostenpflichtigen Parkplätze werden nicht angenommen und die Politessen haben nicht besseres zu tun, als Parkscheine zu kontrollieren, anstatt Parksünder zu bestrafen. Warum sollte man denn Parkscheine lösen, wenn man woanders ungestraft kostenlos am Wegesrand oder gar auf der grünen Wiese stehen kann?

 

 

Ein Teil der Autos sind unverkennbar Fahrzeuge von Arbeitern z.B. von Baufirmen. Hier muss der Auftraggeber dann eben eine Parkplatzlösung anbieten, denn irgendwo müssen die Arbeiter ihre Autos ja auch parken. Das Problem ist bei der ECH schon von Anfang an aufgetreten. Hier betrifft es wohl die MEDIAN-Klinik. Das geht so nicht.

Genug für heute. Die Kühlungsborner Straße ist noch unverändert- Hier ist alles okay. Wir gehen durch die Gartenstraße zurück zum Auto und fahren nach Hause.

 

 

Alle Rundgänge:    

 

Die Rundgänge durch Heiligendamm dienen der Veranschaulichung zur Geschichte

 

Die Rundgänge durch Heiligendamm dienen der Veranschaulichung zur Geschichte, Architektur und zum Werdegang Heiligendamms ,

sowie zur öffentlichen Diskussion um Heiligendamm. Die Aussagen spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors nach dem

Kenntnisstand vom Tag des jeweiligen Rundgangs wieder und sind ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Selbstverständnis dieser Dokumentation.

Bitte beachten Sie auch das Special "Vier Touristen-Fragen", welches die Foto-Rundgänge mit wichtigen Fakten zum besseren Verständnis ergänzt.
Bitte informieren Sie sich auch hier: Die Zukunft Heiligendamms | Öffentliche Diskussion | Historie der Sommerfrische | Geschichte | Architektur | Gebäudedatenbank
 

 

2004 - Bestandsaufnahme. Teil 1.

Wenn Sie selbst kostenloses Bildmaterial von vor 2004 (auch von Bad Doberan) oder Informationen zur Verfügung stellen können, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf.

2005 - Bestandsaufnahme. Teil 2. 

 

2006 - Das Jahr des Erwachens.

Überraschungen jenseits von Zäunen.

George W. Bush kommt!

Die MS Europa legt an.

 

2007 - Im Zeichen der G8.

30.01. Die Prinzessin ist aufgewacht!

04.02. Die Ruhe vor dem Sturm.

24.02. Die Abrissbagger sind da.

13.03. Irrwege, Umwege u. neue Wege.

24.03. Zäune, Wälle und Wunder.

16.05. Dann zeigen Sie uns doch bitte mal Ihre Ausweise...

09.06. Und sie kommen in Schar'n dorthin, wo die Promis war'n...

19.08. Kleine Stippvisite.

 

2008 - Das Baujahr.

18.03. Dem "Verbrechen" auf der Spur.

30.05. Ein Stück Berlin näher betrachtet.

07.06. Das herzogliche Anbaderitual.

11.08. Sommerfrische in Heiligendamm.

16.08. Test: Öffentlichkeit in Heiligendamm?

25.09. Das war das Baujahr? - Ein Fazit.

 

2009 - Neue Wege.

19.04. Was ist los in Heiligendamm?

22.06. Tuscheln oder Kuscheln?

26.08. Unerkannt durchs Märchenland - Die Hotelführung.

24.11. Der blanke Hans kommt!

 

 

 

2010 - Der zweite Frühling.

26.01. Die weiße Stadt am Meer.

11.03. Leiser Aufschwung.

17.04. Der Countdown läuft.

In Vorbereitung

12.06. Fest der Landleute in Bad Doberan.

03.07. Der erste Spatenstich für Villa Perle

 

2011 -

 

 

 

 

 

 

 

2012 -

 

 

 

 

 

 

 

Lesetipp

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