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2006 -
Überraschungen jenseits von Zäunen.
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Wieder einmal beginnen wir den Rundgang auf der
Promenade, nur diesmal etwas
weiter östlich am Ortseingangsschild. Neben uns befindet
sich ein Automat mit
einem weißen "K" auf blauer Tafel. Wir haben "k"eine
Ahnung, wozu der gut ist
und ignorieren ihn. Zu Recht, wie sich später heraus
stellt. Es ist ein Kurtaxen-
Automat und wir sind nicht kurtaxenpflichtig.
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Die Perlenkette hat sich nicht verändert aber die "Möwe"
hat eine Verletzung am
Kopf, die uns gleich ins Auge fällt. Immerhin besser als
auf den Kopf. Nun geht es
also an die Substanz der Perlen. Ein Stück Dach und Putz
fallen nicht mal eben ab.
Die Möwe wird zum Opfer von Vernachlässigung, da hilft
auch nicht das Argument
der Vereinfachungen, auf Grund derer man das Haus gern
fallen lassen würde.
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Die kleine Hecke ist schon schön gewachsen. Das Gras
rechts von der Promenade
allerdings auch. Vor uns eröffnet sich wieder einmal das
Ensemble.
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Der Platz vor dem Kurhaus war stets ein freier Platz und
sogar schon einige Male
Verkehrswendepunkt. Nun ziert ein grüner Bauzaun den
Platz.
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Die Bordsteinkante zeigt deutlich, dass das auch so
bleibt. Die Touristen werden
von der Terrasse des Kurhauses fern gehalten. Somit ist
die Hochzeit des Poseidon
(die blauen Tafeln zwischen den Säulen) den Hotelgästen
vorbehalten. Schade drum.
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Zäune, wohin man sieht. Den Findling anfassen gibt es
nicht mehr und das schöne
Ganzkörper-Erinnerungsfoto vor dem Findling wird nun
durch einen Zaun hinter den
Beinen verunstaltet. Tja und wer weiß, wohin die Hecke
noch wächst...
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Auf dem letzten Bild war ein Stein zu sehen. So sieht er
von oben aus.
Das soll einen Wegeplan darstellen. Nur - wo ist denn die
Perlenkette hin?
Erstaunlich sind auch die vielen Wege über das
Hotelgelände.
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Bei der Suche in den Taschen legte ich die Kamera auf den
Stein und da kam mir
die Idee zu diesem symbolträchtigen Bild. Das eingezäunte
Heiligendamm.
Ich ahnte nicht, wie wahr das alles und wie hoch der Zaun
noch werden würde.
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Sehen wir hier noch einmal über Hecken und Zäune (hinweg)
zum Grand Hotel.
Die Kühlungsborner Straße ist hier zum Greifen nah und
doch 10 Minuten entfernt.
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Zäune und Hecken an allen Ecken. Hier verweigert die
Hecke ihren Dienst.
Und der Pfahl von der Nisthilfe verunstaltet einem das
Bild von der Perlenkette.
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Wir werden noch schnell einen Blick um die Ecke hin zur
Westseite des Kurhauses.
Reges Treiben. Dieses Jahr stehen noch die Anlandung der
MS Europa und der
Besuch von George W. Bush an.
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Dieses Motiv war nach dem Ensemble immer das beliebteste.
Promenade,
Perlenkette und Bischofsstab. Das war auch für mich die
Faszination, auf Grund
der ich das Bild machte. Merken Sie sich dieses Bild.
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Geweißte Fenster und bröckelnder Putz. Die "Perle" ist
das erste was der Gast
sieht, wenn er im Haus "Mecklenburg" nach Nordosten oder
im Grand Hotel nach
Norden guckt. Aber vielleicht sollten wir das lieber
nicht zu laut sagen...
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Wenn Häuser sprechen könnten, würde der Seestern uns die
Geschichte eines
verlassenen und traurigen Hauses erzählen, das so viel
gesehen und gehört hat
und nun allein und unbeachtet mehr einem Schandfleck als
einer Villa gleicht.
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Etwa hier stand ich 2004 schon einmal und machte mich
über die verschiedene
"Grünheit" der Rasenflächen lustig. Nach Scherzen ist mir
nun nicht mehr zu Mute,
denn zwei verschieden grüne Rasenflächen waren mir doch
lieber als ein hässlicher
grüner Bauzaun. Von kniehohen weißen Holzzäunen war 1997
die Rede.
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Das ganze Palais ist umzäunt mit diesem Ungetüm. Und neue
Wege sind auch
schon abgesteckt. Das erinnert mich irgendwie an die
Freigehege im Rostocker Zoo.
Ich würde mich als Gast hinter dem Gitter abgegrenzt von
den Gästen des Seebades
fühlen, wie ein Affe im Gehege. Zum Glück stehe ich vor
dem Gehege und nicht drin.
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Eigentlich könnte das Auto auch in einer Garage stehen
aber die sind alle leer und
verfallen. Ja - das Befahren ist verboten. Aber der
Inhaber des Schwanen-Cafés darf
das, denn er muss ja auch die Ware ins Haus kriegen.
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Zumindest existiert das Café noch, auch wenn es keiner
mehr so recht findet und
die Anzahl der Gäste etwas gesunken ist. Über den Anbau
"wächst Gras drüber".
Die ersten Schmierfinken haben auch schon nach
Heiligendamm gefunden.
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Wenigstens am Ende der Straße kommt noch einmal etwas
Idylle auf.
Das Haus Bischofsstab spiegelt sich in der Glasveranda
des Residenz-Hotels.
Aus der Bezeichnung "Adlon am Meer" wurde nichts und
darum heißt dieses Hotel
eben nun Residenz-Hotel. Das Haus Bischofsstab wurde
übrigens 1942 von Kadetten
der Reichsmarine besetzt und da ihnen der Name nicht
geheuer war, benannten sie
es kurzerhand in "Doberan" um.
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Wir gehen noch einmal in die Kühlungsborner Straße, wo
wir in der Kurve gegenüber
vom Kurhaus diesen bisher sehr verwachsenen Eingang
finden. Nein, dies ist keine
U-Bahn-Station und auch nicht der Eingang zur Unterwelt
Heiligendamms. Es ist
eine Kühlkammer der ehemaligen Palette, welche später als
Winterquartier für
Fledermäuse genutzt wurde. Von hier hat auch
heiligendamm-urlaubserfahrungen.de
seine Fledermaus entliehen.
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Ein Blick um die Ecke raubt uns den Atem. Das
Fachwerkhaus ist weg!
Die Scheune auch!. Und die Palette ebenso!. Wo einst drei
alte Gebäude
standen, ist nun nur noch verbrannte Erde zu finden.
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Genau hier entstand 2004 noch das Bild vom
Dornröschenschloss mit dem
Foyer zum Biergarten. Nun ist hier vom Ausbau der
Nebenablagen die Rede.
Nicht einmal für Grassamen hat das Geld gereicht.
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Ja, damit endet unser erster Rundgang 2006.
Doch schon bald waren wir wieder vor Ort:
Am 14.08.2006 zum Anlegen der MS Europa vor Heiligendamm.
Am 14.09.2006 nach dem Bush-Besuch in Heiligendamm.
Diese Specials habe ich gesondert dokumentiert.
Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Link.
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Ein letzter Blick schweift über die freie Fläche hin zu
den Luxus-Geschäften an
der Orangerie und dem Turm der Burg Hohenzollern. Auf
geht es nach Hause.
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