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Und Bad Doberan?
Muss(te) das sein? Diese Frage stellten wir uns ja schon beim Rathaus und beim Amtshaus. Ein paar Beispiele gibt es aber noch, wo man sich fragt, warum man zum Beispiel Gebäude abgerissen hat oder warum man andere nicht einfach abreißt.
Hier stand zum Beispiel eine Art Schloss. Es gehörte in der DDR der Gewerkschaft und da war eine Gaststätte drin, später auch ein Museum und es war gut besucht. Irgendwann war das Schlösschen dann einfach weg und später stand dann an dieser Stelle ein Altenheim. Ja - musste das nun sein?
Das entgegen gesetzte Szenario findet sich hier. Eine große ungenutzte Grünfläche zwischen Rosengarten und Klostergelände, auf dem sinnigerweise ein Parkplatz entstand, an den aber eine Baracke aus DDR-Zeiten grenzt, die einmal eine Möbeltischlerei beherbergte und nun ein Schrottplatz ist, der immer wieder angezündet wird und auch ebenso regelmäßig die Feuerwehr auf den Plan ruft. Ein Zaun zur Sicherung wäre zwar nicht schöner aber besser. Und noch besser wäre es, das alte Ding einfach abzureißen und die Fläche mit Auflagen an die zu errichtenden Bauten als Bauland freizugeben oder einen Park einzurichten. Oder mal einen kostenlosen Parkplatz, denn - und damit sind wir beim nächsten Punkt - davon gibt es nicht mehr viele in Bad Doberan.
Einen gibt es am Drümpel. Das ist auch das Mindeste, denn der Parkplatz am Bahnhof musste einer Buswendeschleife weichen und ein Bahnhof ohne Parkplatz ist lächerlich. Es gibt noch einen Parkplatz neben dem Bahnhof aber da muss man bezahlen und darf nicht unbegrenzt stehen. Schlecht, wenn man mal für eine Woche verreisen will. In Rostock gibt es neben den kostenpflichtigen auch einige kostenlose Parkplätze, eben damit man auch mal mit der angepriesenen Bahn verreisen kann. Tja und dann wundert man sich, warum der Bad Doberaner Bahnhof nur so da ist. Da ist nichts drin in dem großen Haus. Nicht einmal ein Schalter. Und der Molli-Schalter steht separat neben dem Bahnhofsgebäude im ehemaligen Sanitätshaus des Bahnhofes. Einziger Haken des Drümpel-Parkplatzes: Man muss einen kleinen Umweg laufen, um zum Bahnhof zu kommen. Wer gut zu Fuß ist und gut Wurzeln von Sand unterscheiden kann, der gelangt auch auf einem Pfad durch das Wäldchen zum Bahnhof. Man sollte es aber nicht im Dunkeln versuchen. Man könnte am Drümpel dann auch an der Straße vor dem Kindergarten parken aber erstens müssen da auch die Muttis und Papis etwas Platz haben und zweitens kann man da nicht ewig stehen, weil dort auch die Straßenreinigung lang muss. Für Langzeitparker geht also wirklich nur der Drümpelparkplatz. Will man nun statt Bahn lieber Bus fahren, hat man dann doch ein Problem. Man kann natürlich auch auf dem Drümpelparkplatz parken und zum Bus gehen, der auch am Bahnhof hält und damit zum Bushahnhof (ZOB) fahren und von dort aus seine Reise starten oder man läuft vom Drümpel zum Bahnhof aber es geht ja auch immer um das Gepäck und das ist bekanntlich auf der Rückfahrt noch schwerer und man muss ja auch oft in der Nacht schon da sein oder kommt in der Nacht an. Kein Problem in den meisten Städten, denn die haben einen Parkplatz am ZOB. Den hat Bad Doberan auch. Nur leider stehen dort jetzt Automaten und es gibt eine Zeitbegrenzung für 2 Stunden. Das lohnt sich nicht einmal, um mal das Auto stehen zu lassen und mit dem Bus nach Kühlungsborn zu fahren, um dort zu bummeln. Das ist einfach mal wieder Blödsinn. Wer nun denkt, dass man dann ja auf dem Klosterhof parken kann, der irrt. Die Klosterstraße ist kostenpflichtig, der Münster-Parkplatz ist kostenpflichtig und der Parkplatz hinter der Klosterruine ist zeitlich begrenzt.
Lesen Sie hier weiter: Positive Entscheidungen für Bad Doberan
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