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Unser kleiner
Parkplatz in der Gartenstraße ist leider kein Geheimtipp mehr, nachdem
die Stadt dort eine Parkzeitbegrenzung einführte und sich die Anwohner
darüber öffentlich beschwerten. Zunächst wurde die Parkzeit auf eine
Stunde begrenzt und nach dem Protest auf zwei Stunden erhöht. Die
Kleingärtner fordern vier aber die Stadt verweist darauf, dass dies
öffentliche Parkplätze sind und die Betreiber der
Kleingartenanlagen selbst für Parkplätze zu sorgen haben. Zwei Stunden
reichen für einen normalen Rundgang und eine Eiswaffel. Und mehr haben
wir heute nicht vor.
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Unser erstes Bild zeigt das verträumte
Häuschen hinter der Villa von Witzleben.
Da es erst nach den
Perlen entstanden und auch nicht so wie diese der Witterung ausgesetzt
ist, kann der Zustand sich noch sehen lassen. Rechts neben diesem Haus
befindet sich ein Radweg, auf dem unachtsame Radfahrer, die durch die
Gartenstraße rasen, uns beinahe umnieten. Daneben befindet sich der
Tante-Emma-Laden, dessen Name eigentlich "Der Laden Nr. 4" ist. Wir
kehren erst nach unserem Rundgang dort ein, da er bis 15 Uhr pausiert.
Das hier ist die Werbung für den Laden.
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Einfallsreich, wie wir finden. Vielleicht
sollte ich mal verhandeln, ob die nicht mein Fahrrad nehmen und ich
dafür dieses kriege. Bei meinem geht die Gangschaltung nicht mehr. Wir
könnten jetzt neben dem Rad in den Kurpark gehen aber wir gehen erst
einmal die Kühlungsborner Straße entlang, da wir zum "Haupteingang"
wollen. |
Dabei passieren wir auch diesen Eingang. Die
Waldkapelle kommt jetzt erst richtig zur Geltung. Ich kann mich
erinnern, dass in meiner Kindheit - also vor der Wende - auch mal ein
breiter und gerader Weg zur Kapelle existierte und man von der Molli aus
die Kapelle sehen konnte. Verwuchert ist das ganze erst nach der Wende. |
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Den zum Ensemble passenden Oldtimer habe ich
beim Abdrücken gar nicht bemerkt.
Wie wir sehen, sind
die Radfahrer in Heiligendamm ein echtes Problem. Selbst auf diesem
engen Weg müssen sie unbedingt fahren. Da es sich um den Hoteleingang
handelt, ist das hier entweder ein Hotelgast oder ein Irrfahrer mit
Leseschwäche.
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Gegen die Radfahrer hat die ECH diese
Durchgänge und die Stadt Hinweisschilder aufgestellt. Leider ohne
Erfolg: Viele Radfahrer schwingen sich gleich hinter der Barriere wieder
in den Sattel. Wir bekommen Lust, unsere Erwerbsminderungsrenten ein
wenig als Aufpasser aufzubessern. Dafür würden wir schon unsere Zeit
nutzen. |
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Unser Weg führt uns gerade zu auf dieses
Rondell. Hier befand sich bisher ja nur eine Wegeskreuzung, die uns
geradeaus zur Perlenkette führte. Mit dem Beschluss der Stadtvertreter
von 2006 wurde auf diesen Weg verzichtet und erst drei Jahre später hat
die ECH den Beschluss umsetzen können, da es immer wieder Gegenstimmen
gab.
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Die ECH hat weder Mühe, noch Kosten
gescheut, um diesen Angelpunkt des Kurparks trotz des politischen
Brennpunktes freundlich zu gestalten. Wenngleich ich wieder die
postmodernen Lampen in Deutschlands ältesten Seebad monieren muss. Aber
so ist es wenigstens einheitlich mit denen der Promenade und der
Straßen.
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Wie man hier sieht, ist die Akzeptanz dieser
Sperrung jedoch gering, wohingegen der Schaden an Pflanzen und Rasen
groß ist. Die ECH berichtet sogar über eine aus dem Fundament gerissene
Bank. Dafür habe ich absolut kein Verständnis. |
Wenngleich ich mich angesichts der Neugierde
auch hinter die Bank begebe.
Aber ich gehe eben nicht an den Zaun,
sondern benutze den Zoom.
Hinter der Bank befanden sich zumindest auch
vorher keine Pflanzen. |
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Das ist der alte Weg vom Bahnhof zur
Professor-Vogel-Straße. Ich wundere mich allerdings darüber, dass die
ECH ihn nur umgepflügt hat. Da sie einen rechtskräftigen Beschluss in
der Hand hat, könnte sie auch Büsche und Bäume drauf pflanzen.
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Ich erhöhe den Zoom und wie man sieht, ist
auch hinten ein Zaun und zudem eine Hecke. Befürchtet man bei der ECH
eine Revidierung des Beschlusses von 2006?
Das wäre mir als
Investor egal. Ich würde mir dann jeden Baum bezahlen lassen.
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Aber das haben auch schon andere gemerkt,
dass ich in einigen Sachen noch einen Tick radikaler wäre, als die ECH
es eigentlich ist. Ich verweise auch noch einmal auf die
Diskussionsseite. Apropos "Verweis". Dieser Wegweiser verweist uns nur
im Winkel von 90°. Geradeaus und links führen keine Wege hin. Zurück
dafür um so mehr. Ans symbolische Zurückgehen denken andere - wir gehen
Richtung Strand.
Was mir im Nachhinein auffällt: Dass die
Seebrücke nicht mehr ausgeschildert ist. |
Dabei stellen wir fest, dass es tatsächlich
Leute gibt, die diesen Zaun vereiteln und ihn einfach umgehen. Dieser
Zaun wurde gebaut, eben weil das Ende des Weges ignoriert wurde. Ihn zu
umlaufen kann dazu führen, wegen Landesfriedensbruchs verklagt zu
werden. Einem sensationslüsternen Fotografen könnte dies jetzt zum
Verhängnis werden, denn die Ostsee-Zeitung hat sein Bild genutzt, um
gegen den Zaun zu wettern. Um dieses Bild zu machen, musste er hinter
den Zaun gelangen. |
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Was mir außerdem auffällt ist, dass man die
alten Hinweisschilder zur Waldkapelle wieder verwendet und zwei von
ihnen um- und vorsichtig an Bäumen befestigt hat.
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Und hier ist die Waldkapelle. Der Rasen
wächst, die Blumen blühen und Bänke gibt es inzwischen auch. Aber wir
sehen uns das auf dem Rückweg noch genauer an.
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Unsere Kurparkwanderung endet an der
Seedeichstraße. Ein Blick zur See lässt uns stutzig werden. Mein erster
Gedanke: Ein neues Belvedere? Dianas erster Gedanke: Das Thalassozentrum?
Schau mer ma.
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Ein Rettungsturm! Ich erinnere mich: Der
zeitgemäße Ersatzneubau für den nun zum Hotel gehörenden Turm am
Hotelpark, der in der Ostsee-Zeitung angekündigt wurde.
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Auftraggeber ist die Stadt Bad Doberan und
Nutzer die Wasserwacht des DRK.
Ob das mit dem Rettungswagen dahinter so
klappt, wie auf dem Bild angegeben, wage ich zumindest derzeit zu
bezweifeln. Ich stelle mir (und am Donnerstag auch der ECH) auch die
Frage, wie genau denn das Thalasso-Zentrum nachher verlaufen soll. Auf
mir vorliegenden Entwürfen würde der Rettungsturm das Gesamtbild stören.
Das Zentrum soll auf der Promenade münden -
passt das denn da noch hin? |
In Bad Doberan ist gerade eine Diskussion
darüber entbrannt, welches denn das richtige Wappen Bad Doberans ist.
Der Wappenexperte sagt, dass der Hirsch gestreckte Vorderläufe haben
muss. So findet er sich auch auf offiziellen Dokumenten der Stadt und
auch am Rathaus selbst wieder. Gegner - in erster Linie Opfer des
Irrtums, wie Verkäufer von Souvenirs - verteidigen den Hirsch mit den
gewinkelten Vorderläufen. Wie man sieht, findet auch der sich auf
offiziellen Dokumenten. |
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So sieht der Rohbau von Osten her aus.
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Und so von Westen.
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Unser Weg führt uns nach Westen. Vor dem
Haus "Bischofsstab" weht die Blaue Flagge. Sie ist das Prädikat für
beste Wasserqualität - wichtig für Bad Doberan.
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Inzwischen stehen auch die Schilder wieder.
Veränderungen erkenne ich keine.
Aber ich glaube, das Hunde- Fahrrad- und
Feuerverbot sind neu. |
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Jedenfalls soll das nun behindertengerecht
sein. Okay, bis zum Strand kommt man mit dem Rollstuhl. Um Rollis geht
es ja meistens, wenn man von Behinderungen redet. Naja - wie soll auch
ein blinden- oder gehörlosengerechter Strandzugang sein?
Aber mit gutem Willen wäre noch mehr drin.
Ein Steg bis zum Wasser oder sei es nur eine Betonpiste bis dort. Die
müsste zwar immer wieder frei gefegt werden aber das muss die Promenade
ja auch. Besonders jetzt wieder - der letzte Sturm hat viel Sand an die
Promenade geweht. Aber eben das passt nicht zu Bad Doberan. Behinderte
haben hier keine Lobby. So muss das dann reichen.
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Das hier allerdings passt in die
Klischeekiste. Dieses Paar kam gerade vom Strand und kletterte über das
Packwerk und hat uns nun überholt. Auf den schneeweißen Bademänteln
prangt das Spa-Logo des Grand Hotels. Es handelt sich hier also um Gäste
jenes Hauses, deren Gäste sich von Touristen in Badesachen und Latschen
gestört fühlen. Latschen haben diese beiden nicht einmal an und sie
verschwanden tatsächlich im Grand Hotel. Argument entkräftet - in
Heiligendamm sind alle Menschen gleich. Tröstlich irgendwie. Ich gönne
beiden Parteien Schlabber-Look.
Aber das Betreten der
Küstenschutzeinrichtungen ist verboten - auch für Hotelgäste. |
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Während wir ein Kugeleis bei Coco essen,
erinnern wir uns, irgendwo schon einmal gelesen haben, dass nur die
Schirme des Medini's grauer sind, als Haus "Anker". |
Auch der Rasen ist verschiedenartig. Aber
das liegt daran, dass die Rasenmäherfrau erst die eine Hälfte macht und
dann die andere. Am Ende ist es wieder gleichmäßig. |
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Wir haben lange nicht mehr die Villen selbst
fotografiert. Weil sie sich bis auf den Verfall ja auch nicht verändern.
Außerdem sind es immer so traurige Bilder.
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In seiner zweiten Ausgabe der Zeitung
"Zukunft Heiligendamm" hat die ECH die Sanierung der Villa "Greif"
genauer beschrieben. Inklusive Bilder.
Klicken Sie hier.
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Wir erreichen den Seebrückenplatz. Durch die
fehlende Perle fällt die Öffnung des Ensembles weg und man sieht gleich
die Häuser "Mecklenburg" und "Kurhaus". |
Die Hecken sind gut gewachsen aber sie
werden immer wieder auf diese Höhe gekürzt. Ich fände es schöner, den
Zaun hinter der Hecke verschwinden zu lassen. |
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Bei der Ligusterhecke hat das ja auch fast
geklappt. Viele Touristen sind neugierig und drängen sich in genau diese
Ecke, um genau diesen Blick zu erhaschen.
Nun gut - die Verbindung zwischen Ensemble
und Burg musste sein und dafür sehe ich den Einzug der Promenade auch
ein. Nur dann in der besagten Zeitung zu schreiben, dass die Promenade
öffentlich zugänglich ist und ein altes Luftbild zu zeigen, auf dem es
den Hotelpark noch nicht gibt, ist etwas unüberlegt. |
Aber die ECH ist bekannt für das
Fettnäpchenwetthüpfen und eigentlich ist es auch egal, was sie schreibt:
Es wird sowieso öffentlich zerpflückt und dann gegen sie ausgelegt.
Dieser Wachturm ist übrigens laut Medien jetzt im Besitz des Hotels, das
damit nach gleichen Regeln wie die anderen Wachtürme den Hotelstrand
bewacht.
Dieser Hotelstrand
befindet sich zwischen Seebrücke und Alexandrinencottage, ist aber nicht
besonders gekennzeichnet oder abgesperrt. Was ich auch sehr gut finde.
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Ist Ihnen übrigens aufgefallen, dass die
Strandkörbe im Hotelpark schon wieder mit dem Rücken zum Wasser stehen?
Jetzt kommt die Sonne definitiv nicht von Süden.
Die Strandkörbe sind aber auch allesamt gar
nicht benutzt. Es ist eben wenig los.
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Ich werde von Urlaubern gebeten, doch zwei
Fotos von den beiden zu machen.
Die
Lieblingsperspektive sind Kurhaus aus Nord und Grand-Hotel aus Nordwest.
Den Gefallen tu ich
gern und wünsche einen schönen Urlaub. Wie Er in damals hatte.
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Türkiser Himmel, wolkenarm und mit blauen
Meer... Traumhaft schön.
Allerdings noch nicht die optimale
Badetemperatur: 14°C Wasser und 19°C Luft. |
Da die Ensemble-Öffnung von der Promenade
aus derzeit nicht funktioniert, zeige ich sie Ihnen noch einmal von der
Professor-Vogel-Straße aus. Punkt 1: Das Badehaus. |
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Punkt 2: Das Grand Hotel kommt ins
Blickfeld, die Arkaden am Kurhaus auch. |
Punkt 3: Das Kurhaus wird sichtbar und die
Burgtürme deuten sich an.
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Hier noch ein
Schnappschuss mit Zoom vom Kurhaus. |
Und schließlich kommt
das ganze Kurhaus und die Fassade des Grand Hotels.
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Und schließlich steht
man dann vor der prächtigen Festhalle.
Auf der Terrasse
sitzen Leute. Nicht viele aber für Montagnachmittag geht das klar.
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Auf zur
Professor-Vogel-Straße. Neben dem Severin-Palais sonnen sich Gäste auf
der Liegewiese. Die Anlage hat ihr gärtnerisches Konzept nun auch voll
entfaltet.
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Mir ist es bisher
nicht eingefallen, auch das mal zu tun: Eingangstüren fotografieren.
Der Greif hat einen
kleinen Vorbau und zeigt als einziges Haus seine Tür nach Osten.
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Die Möwe hingegen
zeigt im gleichen Stil nach Süden. Nur wurde hier mehr randaliert.
Während ich da so
hinein gehe, kommt mir Uringeruch entgegen. Lieber aufpassen.
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Als ich aus dem
stinkenden Vorgarten komme, wartet Diana auf dem Holzbalken sitzend vor
den Kolonnaden auf mich. Ich setze mich dazu und prompt entsteht dieses
herrliche Foto: Die Möwe über der Möwe. Diana fällt auf, dass nur hier
die Möwen drüber kreisen und über die anderen Villen nicht so sehr.
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Der weiße Vogel ist
ja aber zum Glück ein gutes Omen. Er wird aber auch nicht verhindern
können, dass sein ungefiederter Steinkumpan dem Erdboden gleich gemacht
wird. An Stelle der Möwe soll ein gleichnamiger originalgetreuer Neubau
entstehen. Wieder mit den beiden Türmchen und Fachwerk - wie anno
dazumal.
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Hier würde sich jetzt ein Pleitegeier ganz
gut machen: Die Kolonnaden sind nicht mehr ganz dicht. Sie haben einen
Dachschaden. Wieder ein Tut-mir-Leid-Bild.
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Die Tür des Seesterns muss ich suchen.
Hinter diesem freien Stück Hecke finde ich schon einmal den Rundbogen.
Ob ich dahinter noch Dornröschen finde?
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Also erst einmal muss
ich verdammt aufpassen, um nicht umzuknicken.
Hier liegen
Dachpappefetzen, Holzbalken und allerhand Müll und Unrat herum.
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Kein schöner Anblick,
wo Seesterne doch so schön anzusehen sind.
Aber zumindest darf
dieser Seestern bleiben. Fehlt nur eine politische Entscheidung.
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Ohne die Tiefgarage
wird die ECH nämlich nicht bauen. Die zukünftigen Eigentümer der
Wohnungen wollen eine Tiefgarage und kommt die nicht, kommen die nicht.
Die Stadtvertreter
haben der Beschlussvorlage für die Tiefgarage aber mit 12:12 Stimmen
(ein Vertreter war nicht anwesend) nicht die nötige Majorität geben
können.
Danach entfachte die
öffentliche Diskussion erneut. Die einen triumphierten und die anderen
schimpften. Den Villen nützt das nichts. Der Schwan stirbt so oder so.
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Danach versuchten
Herbert Baor und Frank Pieplow, die Beschlussvorlage erneut auf die
Tagesordnung zu setzen aber 14 Stadtvertreter lehnten dies ab, sodass
die BV wieder von der Tagesordnung flog und die ECH zum Warten verdammt
wurde. Beide Parteien stehen sich gegenüber aber keiner macht den ersten
Schritt. Der da wäre, entweder als SSV die Beschlussvorlage ein drittes
(eigentlich viertes) Mal einzubringen oder als ECH die Pläne teuer zu
ändern und neu zu beantragen.
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Wir wissen nicht, wie
es weiter geht. "Jetzt ist alles offen" formulierte es Hans Schlag. Und
was viele als Drohung auffassten, erklärte Horst Gühler treffend:
Ohne Zustimmung der
SSV keine Baugenehmigung und ohne Baugenehmigung kein Baubeginn. Der
Ball liegt im Feld der Stadtvertreterversammlung.
So viel dazu. Wie
erreichen den ehemaligen Weg zum Bahnhof.
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Wie man deutlich
sieht, gibt es einen Trampelpfad zwischen dem ehemaligen Weg und dem
Holzzaun, hinter dem ich gerade stehe. Dieser Pfad war vorher nicht da.
Wozu auch? Es waren ja nur 10 Meter bis zum Ende des Weges und es war
bequemer, die 10 Meter zu laufen, als einen Zaun überwinden zu müssen.
Hier ist der Weg nun
zu Ende. Ein hoher Zaun und eine Hecke sorgen dafür.
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So sieht es hinter
dem Zaun aus.
Die Ostsee-Zeitung
berichtete im Mai scheinbar überrascht davon, dass der alte Weg
umgepflügt wurde und die Wegeführung des im Bau befindlichen Kurparks
die Vermutung zulässt, dass dieser Weg verschwindet. Das veranlasste
mich bereits im Mai dazu, diese "Überraschung" auf der Diskussionsseite
zu kommentieren.
Als Regionalmedium
Nummer eins hätte die Ostsee-Zeitung längst wissen müssen, was ich schon
beim letzten Rundgang im April wusste. Da ich ohnehin die öffentliche
Diskussion von 1996 an aufgearbeitet und mich dazu der Ostsee-Zeitung
bedient hatte, kam auch mir schon der Gedanke, dass das Medium nicht
immer so neutral ist, wie es zu sein vorgibt.
Laut Aussage der ECH
in der Ostsee-Zeitung vom 23.06.2009 hat die Zeitung im Lokalteil
indirekt durch den Abdruck eines Leserbriefes zu zivilem Ungehorsam
aufgerufen. Laut ECH wurde dem Folge geleistet, was erst diesen Zaun zur
Folge hatte. Er wurde demnach errichtet, weil der andere Zaun am
Wegrondell einfach umgangen wurde. Auch wenn sich die Redaktion im
Nachhinein entschuldigen sollte, wirkt doch das Gefühl nach, dass es
sich um absichtliche "Patzer" handeln könnte.
Wenn die Wirkung erst
einmal entfaltet ist, dann ist jede Entschuldigung nur billig.
In dem Fall sogar
sehr billig, denn offenbar hatte die ECH mit enormen Sachschaden zu
kämpfen.
Am Ende schaden
solche Aktionen immer der Stadt und seinen Bürgern denn erstens sind
Fördermittel aus Steuergeldern geflossen und zweitens stehen
Arbeitsplätze zur Disposition oder gar auf der Kippe und drittens
schädigen solche Aktionen das Image der Stadt und seiner Bürger.
Der Fotograf Söllner
hat von der anderen Seite des Zaunes zwei Touristen fotografiert, die
wie eingesperrt an die Gitterstäbe fassen. Da er sich dazu hinter dem
Zaun befunden haben muss, kündigt die ECH rechtliche Konsequenzen wegen
Landesfriedensbruchs an.
Also bitte: Gehen Sie
vor dem Zaun entlang - tuscheln Sie sich wie der alte Herr neben mir den
Ärger über die "einfach so aufgestellte Sperre gegen Touristen" von der
Seele aber halten Sie sich an Gesetz und Ordnung!
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Hier die
Stellungnahme der ECH, von Pressesprecherin Kirsten Brasche-Sallinger:
„In der heutigen
Ausgabe der Ostsee-Zeitung haben Sie einmal mehr einen einseitigen
Bericht zum Thema Kurwald mit einem propagandistisch aufgemachten Foto
abgedruckt, das wir so nicht stehen lassen möchten.
In Ihrer Zeitung
haben Sie vor nur wenigen Wochen, nach Fertigstellung des Kurwaldes,
durch den Abdruck eines Leserbriefes indirekt zum zivilen Ungehorsam
durch Nichtbeachtung der neuen Wegeführung im Kurwald aufgerufen. Diesem
wurde stark Folge geleistet. Täglich wurden Pflanzen zertreten und
ausgerissen und sogar eine neu aufgestellte Bank aus dem Fundament
gerissen, so dass ein beachtlicher Sachschaden entstanden ist. Darüber
haben Sie indes leider nicht berichtet.
Die einzige
Möglichkeit, diese Schäden in der Zukunft zu vermeiden, war die
Errichtung des Zaunes, über den Sie berichten und dessen Aufstellung mit
der Stadt sehr wohl abgestimmt ist. Wir möchten nochmals darauf
hinweisen, dass es sich hier nicht um eine willkürliche neue Wegeführung
unsererseits handelt, sondern Wege so geschaffen wurden, wie sie durch
die SVV von Bad Doberan festgelegt wurden. Überdies gibt es die
Verordnung über den „Kur- und Erholungswald Heiligendamm“
des Landes MV, die in § 4 u. a. gesetzlich regelt, dass es verboten ist,
die gekennzeichneten Wege zu verlassen.
Ihr Fotograf, Herr
Söllner, hat für diese Aufnahme Landfriedensbruch begangen, wozu wir uns
rechtliche Schritte vorbehalten. Um eine solche Perspektive zu erzielen,
muss man sich schon sehr anstrengen, denn der Zaun ist nur wenige Meter
breit und keine zwei Meter hoch. Ein Tourist, der durch die
Prof-Vogel-Straße radelt, bemerkt den Zaun kaum, da muss ihm schon
genaue Anweisung gegeben werden, wo er sich hinstellen soll. Dass jemand
daran rüttelt oder wie im Gefängnis durchschaut, ist auf schlimme Art
von Ihrer Seite konstruiert. Nach wie vor ist mir unverständlich, warum
Sie mit allen Mitteln diese Anti-ECH-Stimmung im Doberaner Teil Ihrer
Zeitung aufbauen. Warum berichten Sie nicht aus beiden Sichtweisen und
kontaktieren uns/mich vor einer solchen Geschichte, damit auch unsere
Sicht der Dinge in einem Beitrag zur Sprache kommt?“
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Am Ende wird der ECH
vielleicht nichts anderes übrig bleiben, als dieses Leitsystem durch
einen zwei Meter hohen Zaun bis an die Kolonnaden heran zu ersetzen.
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Aber eher noch wird
uns auch diese Perspektive verloren gehen, da die Straftaten auf dem
uneingezäunten Gelände Argumente für noch mehr Zäune liefern. Danke
auch! |
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Beim letzten Rundgang
habe ich mich gewundert, dass ich keine Internetseite vom Residenz-Hotel
gefunden habe. Daran hat sich nichts geändert: Keine Internetseite und
die Telefonnummer ist dauerbesetzt. Aber der Parkplatz ist voller Autos
und aus der Tür kommt eine Frau. Nur der Wintergarten ist menschenleer.
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Ich muss mal sehen,
wo ich da noch Informationen her bekommen kann.
Dieses schöne
Heideland ist beinahe schon wieder zu schade, einer Schwimmhalle zu
weichen. Die Professor-Vogel-Straße, auf der wir gerade stehen, soll in
Zukunft am Waldrand entlang führen und neben dem Residenz-Hotel an die
alte Route anknüpfen.
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Wir gehen noch einmal
am Bistro vorbei zur Promenade.
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Für dieses Bild. Die
Flagge wird bei Kriterienerfüllung jedes Jahr neu vergeben.
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Auf dem Rückweg noch
einmal zwei Bilder, die möglicherweise so in Zukunft nicht mehr zu
machen sind. Einmal das Akzent Residenz Hotel von Südosten aus.
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Und das Haus
"Bischofsstab" aus gleicher Perspektive. Zumindest dieses Haus wird vom
Thalasso-Tempel verdeckt werden, wenn dieser endlich genehmigt wird.
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Hier wird die
Professor-Dr.-Vogel-Straße in Zukunft beginnen. Und das ist eigentlich
gar nicht so neu: Diese Wegeführung gab es ganz früher schon einmal.
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Der Seeadler ist das
erste, was der Gast sieht, wenn er zur Promenade will.
Egal, von wo er
kommt. Nur Hotelgästen bleibt dies fürs erste erspart,
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Das war vielleicht
etwas ungeschickt, denn nun tuscheln sie alle. Wie zum Beispiel die
betagte aber rüstige Anführerin einer Touristengruppe, die da ungefähr
sagt: "Schaut euch das bloß an, wie das hier aussieht. Alles verfallen
und keiner kümmert sich drum." Ich verspüre Ärger und würde am Liebsten
umdrehen und ihr die Wahrheit sagen. Doch dann fällt mir ein, dass ich
auch noch nicht die ganze Wahrheit kenne.
Also gehe ich weiter
und ärgere mich über was anderes: Zivilen Ungehorsam.
Wenn die Leute es
nicht anders begreifen, wird mit jedem Trampelpfad ein neues Argument
für wieder und wieder einen Zaun geliefert.
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Ich hätte Lust, mich
mal da einen Tag hinzustellen und zu schauen, wem wir so etwas zu
verdanken haben: Touristen oder Einheimischen - Fußgängern oder Radlern?
Letztere sah ich einfach daran vorbei radeln und dann auch noch
unverschämt Fußgänger aus dem Weg klingeln. Auch die kombinierten Fuß-
Radwege beanspruchen sie für sich. Möglichst nebeneinander. Ich könnte
schon wieder. Doch diese nett anzusehende und akkurat aufgestellte weiße
Bank, die mich an den Klostergarten, den Markt, die Innenstadt und den
Kamp erinnert, holt mich wieder herunter. Und der Rasen kommt auch
schon.
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Noch schöner finde
ich das Sitzrondell mit Blick auf die Waldkapelle.
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Da müssen wir ja
lang. Wir nehmen den Weg aber über die Wiese wäre auch erlaubt.
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Der Platz ist ruhig
und meditativ. Aber irgend etwas fehlt hier noch. Sozusagen der Kick -
das Sahnehäubchen. Meine Idee wäre ein Teich mit Wasserspiel.
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Aber das müsste die
Stadt dann pflegen und mit Rücksicht darauf hat die ECH auf einen Teich
verzichtet. Der sollte nämlich hier entstehen.
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Nur wird er das
trotzdem, wenn die Senke nicht zugeschüttet wird. Am Rande der Senke
befindet sich dieser neue Gedenkstein, der an die Weihe der katholischen
Kirche anno 1889 erinnert. Gemeint ist damit natürlich die Waldkapelle.
Der evangelische Pendant am Kleinen Wohld an den Molli-Schienen entstand
erst später.
Wolf Karge weiß zu
berichten, dass bei der Gründung der Waldkapelle kräftig gefeiert wurde.
Nach dem Festakt gab es einen großen Festschmaus, der wohl ein
Fressgelage gewesen sein muss: Am Abend sollte es im Kurhaus noch einen
Ball geben aber die Herrschaften waren vom Essen so müde und von den
Spirituosen so untüchtig, dass sie nicht mehr zum Tanzen in der Lage
waren und der Ball ausfiel.
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Die hier. aus dieser
Perspektive einfach wunderbar anzusehen. Wie der ganze Park.
Was die ECH machen
durfte, das ist gut geworden. Hier wird nicht gekleckert, hier wird
geklotzt. Denn das gehört zu Heiligendamm. Hier wurde nie gekleckert und
immer schon geklotzt. Hier hingen Herzen dran und doch arbeitete man mit
Verstand. Hier hatte man stets die Freiheit, alles tun zu dürfen, was
dem Seebad und Kurort nützt und das Ensemble erhält.
Die Grenzen dazu hat
man sich stets selbst gesetzt: Als Herzog, als Baron, als Diktator und
als Politfunktionär. Heute werden die Grenzen von anderen gesetzt. Heute
ist Stillstand. Stellen wir fest und gehen zum Auto. Bis zum
nächsten Mal!
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